Wolfgang Amadeus Mozart starb vermutlich an Vitamin D-Mangel
Forscher aus San Francisco berichten nun zusammen mit Kollegen aus Graz in "Medical Problems of Performing Artists" über eine weitere Theorie zum Ableben des berühmten Komponisten. Zu Mozarts Tod am 5.12.1791 gab es bisher viele Annahmen: Infektionen der Lunge, Schleimhäute, Gelenke und des Rachens.
Rachitis und Tuberkulose waren außerdem zu Lebzeiten Mozarts weitverbreitete Krankheiten. Am wahrscheinlichsten, meint Co-Autor der Studie Stefan Pilz von der MUG, sei eine Kombination dieser Krankheiten zusammen mit Behandlungsmethoden wie Aderlass gewesen, die die Infektionen verursachten haben.
Der Lebensstil des österreichischen Musikers, der hauptsächlich nachts komponierte und sich selten draußen aufhielt, kann ebenfalls mitverantwortlich gemacht werden. Das Vitamin D wird vom Körper durch Sonneneinstrahlung selbst produziert und ist für ein starkes Immunsystem unentbehrlich.