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Bundesregierung: Facebook soll Massenparties unterbinden (Update)

In letzter Zeit schwirren immer wieder Facebook-Parties durch die Nachrichten, bei denen es regelmäßig zu Verletzten, Sachbeschädigungen und Festnahmen kommt. Ilse Aigner und weitere Bundesminister sehen nun Facebook in der Pflicht zu handeln.

Facebook soll die Voreinstellungen für Events so setzen, dass zufällig veröffentlichte Parties als privat gelten. Innenminister Hans-Peter Friedrich sagte dazu, wer solche Massenparties bewusst organisiert sei "ein Fall für Polizei und Justiz".

Wie die Organisatoren zur Verantwortung gezogen werden sollen steht noch nicht fest, da kein Gesetz das Einladen zu einer solchen Party verbietet. Unklar bleibt außerdem wie Aigner Facebook zu diesem Schritt bewegen will, da die Daten in den USA liegen und somit nicht unter deutsches Recht fällt.


WebReporter: Coryn
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Facebook, Verbot, Party, Bundesregierung, Ilse Aigner
Quelle: www.gulli.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2011 10:32 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+18 | -8
 
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In der Bevölkerung macht sich etwas breit, dass den Charakter eines massenhaften Treibens hat, das zudem auch noch Spaß macht.

Der große Nachteil bei der Sache: Ein paar Blumenbeete werden zertreten.
Ganz klarer Fall: Das Gehört unterbunden.
Und der empörte Rentner: "Das zahlen ALLES wir - der arme Steuerzahler". Bleib locker, alter! Bei jedem Fußballspiel stehen auch immer Hundertschaften Polizisten bereit - das zahlt auch der Steuerzahler - und da kräht kein Hahn nach.
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10.07.2011 10:41 Uhr von KingPiKe
 
+11 | -6
 
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@Abdul_Tequilla: Und wenn es deine Blumenbeete wären?
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10.07.2011 10:42 Uhr von Noquest
 
+8 | -1
 
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Bei manchem Politiker: fragt man sich, "Gehirn an der Tür abgegeben?"

Ich weiß ja dass unsere Politiker den Wahn haben, alles und jedes regeln zu wollen und bei jeder Entscheidung, auch im privaten, unbedingt einen Fuss in der Tür haben zu müssen. Aber das geht nun echt zu weit!

Nicht das nun einer denkt ich unterstütze den Dreck noch. Um auf diesem Planeten vernünftig existieren zu können ist Facebook absolut überflüssig. Dennoch muss sich die Politik nicht auch mit sowas beschäftigen. Gibt wichtigere Probleme auf der Welt und in unserem Land!
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10.07.2011 10:53 Uhr von wrigley
 
+15 | -1
 
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Schuld der Medien: Hätten die Medien, an erster Stelle die BLÖD-Zeitung, nicht angefangen über solche Partys zu berichten, gäbe es auch keine Trittbrettfahrer, die das nachahmen...
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10.07.2011 10:57 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+6 | -3
 
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@ KingPiKe: dann hätte ich mich 2 Minuten lang ganz furchtbar geärgert.
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10.07.2011 11:12 Uhr von Coryn
 
+1 | -1
 
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naja: wenn facebook die Voreinstellungen auf Privat setzt könnte man den veranstalter und die gäste eventuell wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit / Störung der öffentlichen Ruhe drankriegen.
Bin aber kein Anwalt deswegen alle angaben ohne gewähr.
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10.07.2011 11:14 Uhr von marcel385
 
+8 | -0
 
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unterbindung nutzlos das würde im endeffekt so ausgehen wie bei kino.to

die leute würden sich einfach auf anderen portalen zu "party flashmobs" oder so verabreden, ganz einfach. wann verstehen die "hohen tiere", dass sich die menschen einfach nicht mehr bevormunden lassen wollen und sich deshalb immer häufiger sagen: "jetzt erst recht!"

ich mein, ich würde auch gern unterbinden, dass die politiker geld für sitzungen bekommen, in denen sie garnicht waren bzw. kurz nach ankunft wieder abhauen. was glaubt ihr was das jährlich kostet. ber danach kräht ja kein hahn :/

[ nachträglich editiert von marcel385 ]
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10.07.2011 11:19 Uhr von LLCoolJay
 
+3 | -1
 
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äähhmm: gibts so eine Regelung nicht schon? Bei Veranstaltungen, etc. ist der Organisatior der Hauptverantwortliche.

Dann muss der für die Sicherheit sorgen, bzw. seine Haftpflicht muss einspringen falls etwas schief geht.


Und die Parties selber.... das gehört zur Versammlungsfreiheit Leute.
Es geht nicht darum ob die Parties erlaubt sind oder nicht, es geht darum wie man damit umgeht.

Jeder darf doch feiern wie er will, solange es andere nicht einschränkt oder belästigt.
Und wenn das passiert, ist wie bei jeder öffentlichen Veranstaltung der Organisator verantwortlich.

Das mal konsequent umsetzen und schon gibt es kaum noch Probleme.

Abgesehen davon gibt es mit diesen FB-parties sowieso kein ernstes Problem. Die Medien haben lediglich Einzelfälle hochgepusht und wie unsere liebe Regierung so ist, rennt sie dem gleich mit blindem Aktionismus hinterher.
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10.07.2011 11:25 Uhr von syndikatM
 
+4 | -0
 
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diese verdammten menschen: feiernde und lachende menschen sind mir echt zuwider!
wer glücklich ist ist zudem weniger in kauflaune, da hilft nur steuern hoch!
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10.07.2011 12:08 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -0
 
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Gothminister: Da hast du allerdings Recht.

Dann wohl doch eher die einzelnen Täter direkt.
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10.07.2011 12:46 Uhr von keakzzz
 
+1 | -1
 
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ooo: wie oben schon erwähnt, ist es doch bei anderen Massenveranstaltungen nicht anders.

oder glaubt ihr etwa, daß Bayern München dafür haften muß, wenn Fans auf dem Weg zum Stadion irgendwelche Sachen zerstören (oder meinetwegen auch sowas wie: daß die Veranstalter der Loveparade die Haftung für jeden, der bei der Parade mitläuft, getragen haben?)?! sicher nicht.
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11.07.2011 22:39 Uhr von ITler84
 
+0 | -0
 
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Ich verstehe das Problem immer noch nicht: zig News über das Thema, dabei ist die Sachlage doch klar. Polizisten abstellen, die werden ja eh bezahlt für Streife etc. wenn einer dann Blumenbeete zertritt wird der erstmal verhaftet und darf schön für den Einsatz zahlen.

Wenn sich 1000 Menschen friedlich treffen ist das doch nichts schlimmes und beileibe keine gesetzeswidrige Demonstration.

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