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Österreich: Maßnahmen gegen Zwei-Klassen-Medizin

Wer bisher eine private Zusatzkrankenversicherung hatte konnte beispielsweise für Kniegelenksoperationen bereits nach einem Monat einen Termin haben, während normal Versicherte oft fünfmal solange warten mussten. Dieser Praxis hat das Parlament in Oberösterreich nun einen Riegel vorgeschoben.

Denn manche "Vorsorger" wurden gar illegaler Weise mit solchen Verkürzungen angeworben. Künftig will man Termine für planbare Operationen im Internet veröffentlichen und zusätzlich soll ein einheitlicher Kriterienkatalog erarbeitet werden, der eine OP-Reihung für Patienten nachvollziehbar macht.

Die Umsetzung soll im Zuge der Spitalsreform realisiert werden. Der Präsident der AK meinte, dass "nur der Gesundheitszustand, und nicht ob man sich eine Zusatzversicherung leisten kann oder nicht - ausschlaggebend dafür sein darf, ob eine Operation sofort durchgeführt werden muss oder warten kann".


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WebReporter: bORGkING_ALPha
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Medizin, Operation, Patient, Reform, Krankenversicherung
Quelle: www.ots.at

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10.07.2011 09:56 Uhr von bORGkING_ALPha
 
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Da kann ich dem Präsidenten der AK (Dr. Johann Kalliauer) nur Recht geben. Ob das Internet der richtige Ort dafür ist, ist eine andere Frage (wegen der vielen (älteren) Leute die noch kein Internet benutzen/eines haben) - aber immerhin irgendwo.

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