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Rekord-Etat für das US-Militär

US-Präsident Obama will in zehn Jahren 1,1 Billionen Dollar einsparen, das bedeutet massive Sparmaßnahmen in allen Bereichen. Trotzdem wurde das größte Militär-Etat aller Zeiten beschlossen. Dies soll sich auf 649 Milliarden Dollar belaufen.

Eine überwältigende Parlamentsmehrheit stellt eindeutig klar: Bei den Militär und Rüstungsausgaben soll nicht gespart werden. Am 1. Oktober beginnt das neue Etat-Jahr, und das Pentagon darf mehr ausgeben als sonst.

Die Kriege im Irak und in Afghanistan veranschlagen 119 Milliarden Dollar, die in den 649 Milliarden Dollar mit berechnet werden. "Die Sicherheit und die Belange des Militärs dürfen den dringenden Sparbemühungen nicht zum Opfer fallen", erklärten die 337 Unterstützer der beiden Parteien.


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WebReporter: Exilant33
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Barack Obama, Militär, Sparen, Etat, US-Militär
Quelle: www.tagesschau.de

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10.07.2011 09:52 Uhr von Exilant33
 
+24 | -1
 
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Weitere Infos in der Quelle!
Das ist einfach nur ein Hohn. Amerika ist so gut wie Pleite, aber Hauptsache es kann weiter Krieg geführt werden, koste es Was es wolle!
Einfach nur traurig -.-...
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10.07.2011 10:09 Uhr von Rechthaberei
 
+13 | -0
 
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Fragt sich inwiefern die beiden Parteien mit: diesem Beschluß den Volkswillen wiedergeben.
Den Wunsch mancher Lobby dafür auf jeden Fall.

Zitat: "Außerdem haben auch diesmal rührige Lobbyisten und Abgeordnete dafür gesorgt, dass die amerikanischen Steuerzahler Rüstungsgüter bezahlen sollen, die nicht einmal das Verteidigungsministerium will, unter anderem ein von Boeing gebautes Transportflugzeug."



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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10.07.2011 10:26 Uhr von artefaktum
 
+22 | -0
 
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@Rechthaberei: Das ist wirklich stark. Trotz Rekordverschuldung werden Rüstungsgüter angeschafft, die selbst das Verteidigungsministerium nicht will!

Die USA haben nicht nur ein massives Finanz-, sondern auch ein massives Demokratieproblem.
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10.07.2011 10:35 Uhr von Cartman112
 
+7 | -0
 
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die wissen das sie scheisse bauen und irgendwann irgendein knoten platzt...deshalb -> Angriff ist die beste Verteidigung: Der Dollar geht den Bach runter? Egal, werten wir ihn mit Öl auf und greifen uns ein Land das viel davon hat ... usw
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10.07.2011 10:58 Uhr von GLOTIS2006
 
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Krieg: Vielleicht hat man auch Angst, dass die Chinesen irgendwann einmal auf die haarstreubende Idee kommen könnten, die Rückzahlung ihrer Kredite zu verlangen...naja und da die USA diese sowieso nie wird bedienen können, könnte es ja sein, dass die Chinesen mal "rüberkommen", um sich das Geld zu holen....
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10.07.2011 11:07 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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@GLOTIS2006: "(...) naja und da die USA diese sowieso nie wird bedienen können, könnte es ja sein, dass die Chinesen mal "rüberkommen", um sich das Geld zu holen.... "

Bei den Milliardenreserven an Dollars die die Chinesen haben werden die sich hüten irgendwas zu tun, was den Dollar massiv abwerten würde. Da würde man am eigenen Ast sägen. Zudem sind die US-Amerikaner ein großer Kunde chinesischer Produkte.
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10.07.2011 11:13 Uhr von LLCoolJay
 
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Jawoll: weniger Ausgaben für Sozialhilfen, weniger Ausgaben für Bildung, usw.
Aber hauptsache das Militär-Budget vergrössert.

@Rechthaberei
Ich muss dich enttäuschen. Das US-amerikanische Volk steht da grösstenteils dahinter.
Die werden schon in der Vorschule indoktriniert. Sie bekommen eingeimpft, dass es notwendig ist mit Waffengewalt gegen andere vorzugehen, wenn diese nicht freiwillig mit den USA kooperieren.
Dort drüben gibt es keine Ausbildungsberufe, wie hierzulande. Wer keinen Bock (oder Geld) hat um eine weiterführende Schule zu besuchen, geht entweder zum MIlitär oder sucht sich einen Job.

Beim Militär hat man Krankenversicherung, ein gutes und relativ sicheres Einkommen und wenn man lange genug dabei ist auch eine Art Rente.

Geht man arbeiten, bekommt man wenig Geld und muss viel tun.
Hat selten eine Krankenversicherung und für die Rente muss jeder selbst schaun wo er bleibt.

Noch dazu ist es mancherorts schwer Arbeit zu finden. Dagegen ist es einfach bei der Armee unterzukommen. Und sogar der letzte Volltrottel hat noch die Möglichkeit aufzusteigen.

Da ist es doch kein Wunder, dass das Militär in den USA so hochgeschätzt wird.

Mich kotzen nur immer diese Aufkleber an "Suport our troups" und wenn mal wieder jemand postet wie sehr er /sie sich doch wünscht das er / sie wieder gesund nach Hause kommt.

Ja klar sollen die gesund nach hause kommen. Aber die Armee ist kein Wohltätigkeitsverein. Man verkauft sich selbst, sein Leben um für anderer Ideale zu kämpfen.
Und anstatt für den Ausbau des Gesundheitssystems zuhause zu kämpfen, für eine bessere staatliche soziale Absicherung schickt man seine Kinder und Ehepartner in den Krieg und heuchelt dann "kommt bald wieder zurück".

Ich finde das verlogen.

Sich selbst verteidigen ist ja in Ordnung. Aber Angriffskriege führen, ausserhalb des eigenen landes und dem auch noch mehr Bedeutung beimessen als der innerstaatlichen Situation ist verlogen.
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10.07.2011 11:42 Uhr von BoltThrower321
 
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@LLCoolJay: Bullshit! Um in die Army oder sonst einer Teilstreitkraft zu gelangen muss man schonmal was vorweisen, alleine der sportliche Part ist stellenweise heftig. Besonders im Hinblick auf die Fettleibigkeit vieler Amerikaner.

Weiter gibt es durchaus Ausbildungen welche sogar deutlich BESSER sind als in Deutschland, da in den USA extremst auf den eigenen Willen gesetzt wird und nicht wie hier 08/15 mach ich mal Mist....jedenfalls in meiner Branche...

Und das Märchen mit der Krankenversicherung....boar Leute....die USA haben Krankenversicherungen die allesamt unseren Standart haben! JA man muss die selbstbezahlen ....es ist keine PFLICHTVERSICHERUNG sondern eine FREIWILLIGE!!! Die sogar günstiger ist....wer nicht will....pfff....dann nicht....wer will ok, schliesst eine ab.

Mich regt es immer wieder auf wie sehr die USA runtergemacht wird von Leuten die NULL Ahnung haben.

Und das eigentliche Thema....

Die Welt steht kurz vor einem 3ten Weltkrieg und die USA will da sich schützen.

Was meint ihr was eigentlich los ist??? Iran macht Terror, die arabischen Staaten ebenso, Afrika hat wieder vor einen Genozid zu machen (besser gesagt einige Gebiete), Lybien, Russland und China sind immer noch mit allergrößter Vorsicht zu geniessen....

Nordkorea,....

Wirtschaftkrisen in Europa.

Alleine Deutschland steht vor einem Bürgerkrieg (nicht gegen Bürger sondern gegen die Berliner Deppen) wenn man hier einige Zeit mal die Wahrheit in den Medien senden würde....Stichwort Arbeitslosigkeit und Gutsherrentum von Arbeitgebern welche nur noch Auswuchert.

Dann noch die deutliche Terrorgefahr, nicht vermumte Talibans in Deutschland, sondern Leute die die Bandenkriminalität verüben und andere Leute für die PKK oder die Taliban und Al Kaida anwerben (Salafisten!)

Wer glaubt das auf der Welt Friede Freude Eierkuchen herrscht irrt gewaltig!!!! Eigentlich müssten gerade die NATO viel mehr Bomben auf bestimmte Leute werfen...mir kommt das Kotzen wenn ich im DLF höre wie in Syrien usw. Demonstranten gekillt werden....oder wie sieht noch mit den Killing Field aus??? Die roten Kmer??? Einige dieser Untermenschen stehen vor Gericht...da hätte man schon damals aufräumen sollen....

BAH ich schäme mich so Mensch zu sein!!!!
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10.07.2011 11:50 Uhr von alphanova
 
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ich könnte kotzen...

der Militäretat wird erhöht und der Etat für wirklich sinnvolle Projekte wird stark zusammengestrichen.. zb der für das James Webb Space Telescope, den Nachfolger des Hubble, in den die Wissenschaft so große Hoffnungen und Erwartungen gesetzt hat.

die spinnen, die Amis *tock tock tock*
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10.07.2011 11:56 Uhr von georgygx
 
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haha: was ist daran überraschend ?


ich hab irgendwo mal gelesen die usa gibt es über 235 jahre und davon ist die usa 209 jahre im krieg !
(irak/ afghanistan/ panama/ grenada/ vietnam/ ww2/ ww1/...)

also gerade mal 26 jahre frieden uiiiiiiii

und da wundert ihr euch noch ?

[ nachträglich editiert von georgygx ]
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10.07.2011 12:02 Uhr von Delios
 
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Sehr interessanter Beitrag @LLCoolJay: Dem ist kaum etwas hinzuzufügen.
Die Amis haben aber auch beim Militär mittlerweile Probleme neue Rekruten zu finden und füllen ihre Kasernen mittlerweile auch verstärkt durch Menschen aus, ich sag mal, problematischen Verhältnissen (Armutsviertel einiger Städte, Gefängnisse usw.)

Aber eins würde mich dochmal an deinem Kommentar interessieren: ZITAT: "und für die Rente muss jeder selbst schaun wo er bleibt."
Das ist so nicht ganz korrekt. Die USA haben zwar ein anderes Rentensystem wie Deutschland, dennoch gibt es eine gesetzliche Rente...
Es gab mal ne ARD Doku dazu... "Das Märchen von der sicheren Rente"
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10.07.2011 12:31 Uhr von LLCoolJay
 
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BothThrower321: Ja, körperliche Fitness muss man haben. Sehr gute sogar. Und wer zur Army will weiss das und kann sich diese erarbeiten.
Es müssen ja auch nicht gleich die Marines o.ä. sein. Die normale Army reicht schon.
Kanonenfutter halt.

Welche Ausbildungen gibts denn? Ich rede nicht von Festanstellungen, bei denen man etwas beigebracht bekommt wie man zu arbeiten hat.
Ich rede von Berufsschule, Ausbildungsplan, IHK-vergleichbare Berufsabschlüsse, etc.

Krankenversicherung... meine Güte. Okay. Ja! Es gibt Krankenversicherungen in den USA.
Nein, es ist keine Pflichtversicherung. Und Nein, ob man einer KV angehört liegt meistens nicht am "wollen", sondern am "können".
Firmen, die KVs anbieten nutzen das als Bonus um mehr Auswahl an Personal zu haben.
Die KV, die du meinst hat also mit der sozialen Absicherung im Krankheitsfall nichts zu tun.

Wieso wird das Etat nicht für so etwas ausgebaut und im militärischen Bereich reduziert?
Man müsste noch nicht mal den Gesamtetat für das Haushaltsjahr erhöhen, einfach MIlitär kürzen und den Aufbau gesetzlicher KVs fördern.

Zu deiner Liste mit potentiell verbrecherischen Staaten füge bitte auch die USA hinzu.
Jeder will sich gegen jeden schützen. Meinst du die Argumente der Länder, die du aufgezählt hast sind anders als die deinen?

Sich selbst, auf eigenem Boden zu schützen ist ja in Ordnung, das habe ich ja schon gepostet.
Aber seine Sicherheit zu schützen indem man andere Staaten präventiv belagert und ausbluten lässt oder sie ins Vasallen-tum zwingt ist feige.

Ich kann mich selbst schützen. Aber wenn ich meine ich kann das nicht, beauftrage ich andere das zu tun.
Ich könnte doch genauso gut sagen "BoltThrower, du bist jetzt mein Verbündeter. Du schützt mich jetzt ab sofort gegen SN-User xyzabcdef. Wenn du deine Aufgabe gut machst, rede ich dir gut zu und erlaube dir dich auch selbst vor anderen zu schützen. Wenn du versagst oder dich gegen mich wendest verprügle ich dich."

Ist genau die selbe Logik.

Wenn die USA es nicht schaffen sich selbst auf eigenem Boden zu verteidigen, sondern andere dazu zwingen (Stichwort: Wer nicht im Sinne der USA handelt ist undemokratisch und gegen uns) hat das nichts mehr mit
Verteidigung zu tun. Das ist die offensichtliche Schwäche und Unfähigkeit sich auf eigenem Boden selbst zu verteidigen.

Im übrigen.. welchen Terror macht der Iran denn?

Die arabischen Staaten machen Terror? Welche denn? Saudi Arabien ist doch ein Verbündeter der USA und Marokko, wie Tunesien und diverse andere Staaten sind auf dem Weg zur Demokratie.
Lybien und dergleichen... ich bin ebenfalls dafür das Volk dort in seiner Rebellion zu unterstützen. Aus eigener Kraft geht es anscheinend nicht.
Aber der Terror geht gegen das Volk, nicht gegen die USA oder andere Staaten.

Afrika plant Genozid? Wieder mal? Junge... die Europäer haben auf dem gesamten Kontinent mehrfach Genozid verübt.
Und "Afrika" ist ein Kontinent, kein Staat, noch nicht mal ein Staatenbund (es gibt aber eine Afrikanische Union).
Wenn schon "Genozid" geplant ist, welcher STAAT plant das denn?

Hast du mal das mit dem Sudan gehört? Der Südsudan hat sich durch eine demokratische Volksabstimmung friedlich vom Sudan getrennt.
Nennst du das Genozid oder Terror? Marokko steht der EU sehr nahe und die Unruhen dort sind trotz fehlender Demokratie bei weitem nicht schlimm.

China ist der grösste Gläubiger der USA. Ist das Terror für dich? Dir Geld zu leihen?

Nordkorea.. unbestreitbar. Aber irgendwie hört man nicht wirklich etwas von Befreiungsaktionen für die nordkoreanische Bevölkerung.

Und wegen den Wirtschaftskrisen... ich weiss ja net ob das bei dir angekommen ist. Aber diese Wirtschaftskrisen sind weltweit, nicht nur in Europa.
Ja, sogar in USA.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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10.07.2011 14:30 Uhr von Il_Ducatista
 
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warum: nicht das James Webb in eine militärische anwendung ummünzen dann wird es gebaut und Geld ist reichlich da?!
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10.07.2011 15:52 Uhr von Perisecor
 
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@ Exilant33

"Amerika ist so gut wie Pleite"

Das ist quatsch. Die USA verfügen nicht nur über eine riesige Wirtschaft und eigene Hochtechnologie, sondern auch über riesige Rohstoffvorkommen.

"Hauptsache es kann weiter Krieg geführt werden"

Der Mlitäretat enthält bedeutende Forschungsgelder und Gelder für infrastrukturelle Unterstützung.


@ Rechthaberei

"den Volkswillen wiedergeben."

Im Gegensatz zu Deutschland ist uns klar, dass man nicht jedes Problem friedlich lösen kann.

"die nicht einmal das Verteidigungsministerium will, unter anderem ein von Boeing gebautes Transportflugzeug.""

Was soll das denn sein? Dabei kann es letztlich eigentlich nur um weitere C-17 gehen, welche die USAF dringend benötigt und auch die ANGs hoffen, endlich ein paar (mehr) C-17 übernehmen zu können.

Generell beschafft das Verteidigungsministerium keine Dinge, die es nicht will.


@GLOTIS2006

"dass die Chinesen mal "rüberkommen""

Achja, und wie? Verfügt die chinesische Marine mittlerweile auch nur über ein einziges ernstzunehmendes Schiff? Oder die chinesische Luftwaffe über auch nur halbwegs anständige Lufttransportkapazitäten?

Da du das nicht weißt, lass mich für dich antworten: Nein.

@ LLCoolJay

Bildung und Sozialhilfe werden sowieso zum größten Teil durch die Budgets der Staaten und Countys abgedeckt.

"Die werden schon in der Vorschule indoktriniert."

Schwachsinn.

"Dort drüben gibt es keine Ausbildungsberufe, wie hierzulande."

Gibt es außerhalb Deutschlands fast nirgends. Was in den USA fehlt, ist eine Prüfung durch eine Organisation wie die IHK - "Ausbildung" an sich gibt´s dort auch.

"Beim Militär hat man Krankenversicherung, ein gutes und relativ sicheres Einkommen und wenn man lange genug dabei ist auch eine Art Rente."

Das Militär zahlt relativ schlecht. Hohe Generäle wie Petraeus oder früher Schwarzkopf verdienen im hohen Alter weit weniger als deutlich jüngere Leute in der Wirtschaft. Vorteile sind eine halbwegs gute Versorgung im Krankheitsfall, wobei das bürokratisch eine Katastrophe ist, sowie eine gesetzliche Rente. Und natürlich seinem Land zu dienen.

"Geht man arbeiten, bekommt man wenig Geld und muss viel tun."

Schwachsinn. Man verdient in der Regel deutlich besser als in Deutschland, hat dafür aber auch deutlich weniger Urlaub und weniger/keine Krankheitstage.

"Hat selten eine Krankenversicherung und für die Rente muss jeder selbst schaun wo er bleibt."

Krankenversicherung bieten quasi alle fulltime Jobs und viele Teilzeitjobs, Rente ist komplett privat - dafür verdient man aber auch mehr und zahlt in keine Rentenkasse ein, von der man dann nie wieder etwas zurück erhält.

"Und sogar der letzte Volltrottel hat noch die Möglichkeit aufzusteigen."

Nicht wirklich. Je nach Waffengattung und Spezialisierung ist für den letzten Volltrottel schon nach sehr sehr kurzer Zeit das Ende der Beförderungen erreicht, Ausnahmen gibt´s eigentlich nur, wenn besondere Verdienste (Orden o.ä.) erreicht wurden.

"Man verkauft sich selbst, sein Leben um für anderer Ideale zu kämpfen."

Für sein Land, seine Familie, seine Freunde. Nicht irgendwelche Randoms.

"den Ausbau des Gesundheitssystems zuhause zu kämpfen"

Das Gesundheitssystem ist klasse. Es gibt nur keine Ärzte-Flatrate wie in Deutschland. Die allgemeine Ausstattung der Krankenhäuser ist deutlich besser und lebensnotwendige Operationen werden auch ohne Versicherungsschutz durchgeführt.

"für eine bessere staatliche soziale Absicherung"

Die Mehrheit der US Bürger möchte keine soziale Hängematte wie in Deutschland. Lieber lässt man eine überschaubare Anzahl an Menschen durch´s Raster fallen, als eine viel größere Menge fauler Leute durchzusponsorn. Und für diejenigen, die wirklich nichts haben, gibt es Essensmarken etc. Nur halt kein staatliches Urlaubssystem auf Lebenszeit á la Hartz4.

"Ich finde das verlogen."

Ich finde, du zeigst hier erneut, dass du keine Ahnung über die Verhältnisse und Strukturen in den USA hast und dich besser mit anderen Themen beschäftigen solltest.

@ BoltThrower321

"Besonders im Hinblick auf die Fettleibigkeit vieler Amerikaner."

Das betrifft vor allem ältere Menschen und ist nicht wirklich schlimmer als z.B. in Deutschland. Aber Mythen über ferne Länder halten sich hier recht gut...

"Die sogar günstiger ist"

Das ist eben der große Vorteil - man kann selbst wählen, was man versichern möchte und was nicht. Jemand, der gesunde Zähne hat, keine Brille braucht, keine Allergien hat, keine Vorerkrankungen in der Familie kommt unglaublich günstig weg oder verzichtet auf eine Versicherung und spart sich so Geld an, welches im Fall der Fälle angezapft wird.

Ich bin z.B. Brillenträger und meine US Versicherung hat mir jedes Jahr neue Gläser bezahlt - Dinge, die man in Deutschland komplett selbst zahlen muss. Hab die Versicherung nun gekündigt und kaufe mir auf eigene Rechnung alle 2-3 Jahre neue Gläser, was mir ausreicht, und spare so nochmal Geld.

Man wird einfach zu nichts gezwungen.
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10.07.2011 16:03 Uhr von Perisecor
 
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@ alphanova

Ohne den Militäretat wäre die komplette US Raumfahrt überhaupt nicht ermöglicht worden. Auch Hubble wurde durch Forschungsgelder unterstützt, welche aus dem Militäretat stammen.

Oder was glaubst du, wer einen guten Teil der Forschungen für US Universitäten und staatliche und private Forschungseinrichtungen zahlt?

Ihr Deutschen müsst mal von der Vorstellung wegkommen, dass der Militäretat zu 100% in Panzer und Munition umgesetzt wird.

@ georgygx

Und? Natürlich haben die USA außenpolitisch mehr zu tun als Luxemburg oder Burkina Faso.

@ Delios

"Die Amis haben aber auch beim Militär mittlerweile Probleme neue Rekruten zu finden"

Das ist schon seit Aussetzung der Wehrpflicht so. Lediglich 9/11 hat da für eine kurze Ausnahme gesorgt.

"ch sag mal, problematischen Verhältnissen (Armutsviertel einiger Städte, Gefängnisse usw.)"

Du wärst erstaunt - die Armee ist für viele dieser Leute der Ort, wo sie merken, dass sie etwas aus ihrem Leben machen müssen. Entweder in der Armee selbst oder danach.

@LLCoolJay

"Die normale Army reicht schon."

Die Anforderungen für Einsatztruppen der US Army unterscheidet sich nicht von denen der US Marines. Aber wir wissen ja bereits, dass du dich nicht auskennst.

"Kanonenfutter halt."

Es gibt kein Kanonenfutter. Sonst könnte man sich u.a. persönliche Schutzausrüstung im Wert von 100k pro Soldat sparen.

"Und Nein, ob man einer KV angehört liegt meistens nicht am "wollen", sondern am "können"."

Das ist schlicht falsch. Wer nämlich nicht KANN, hat in der Regel Anspruch auf staatliche Krankenunterstützung.

"Firmen, die KVs anbieten nutzen das als Bonus um mehr Auswahl an Personal zu haben."

Eine Firma bietet in der Regel bestimmte Boni. Urlaubstage, Ausflüge, zur Verfügung stellen von Ferienhäusern, regelmäßige Flüge zur Familie, Rentenvorsorge oder eben auch Krankenversicherung.

Das ist nicht verwerflich oder irgendwie kurios, sondern völlig normal - auch in Deutschland übrigens (Stichwort Zusatzversicherungen, betriebliche Altersvorsorge).

"Wieso wird das Etat nicht für so etwas ausgebaut" "einfach MIlitär kürzen und den Aufbau gesetzlicher KVs fördern."

Weil andere Länder nunmal nicht zwanghaft am deutschen Wesen genesen wollen! Ein solches Sozialsystem kann sich Deutschland nicht leisten, warum also sollen andere Staaten dem nacheifern wollen und sich ebenfalls ein System anschaffen, welches sich niemand leisten kann?

Selbst Brunei hat seine rosarote Wohlstandsvorsorge abgeschafft...


"Sich selbst, auf eigenem Boden zu schützen ist ja in Ordnung"

Das funktioniert aber nicht. Wenn der Feind vor meiner Türe steht, dann ist es in der Regel schon zu spät. Deshalb bekämpft man die Taliban und Islamisten ja auch im Jemen, im Irak, in Afghanistan und Pakistan und nicht in New York, Berlin oder London.


"die Europäer haben auf dem gesamten Kontinent mehrfach Genozid verübt."

Das ist viele Jahre her und rechtfertigt nicht die aktuellen Geschehnisse in Afrika.

"Der Südsudan hat sich durch eine demokratische Volksabstimmung friedlich vom Sudan getrennt."

Friedlich? FRIEDLICH? Sagt dir Darfur was?
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10.07.2011 16:32 Uhr von LLCoolJay
 
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Ach Perisecor: wie sehr ich auf dein Kommentar doch gewartet habe.

Immer schon Pro-Amerika und alles durch die rosarote Brille betrachtet.

Ich mach mir jetzt nicht die Mühle alles auseinanderzunehmen was du schreibst.
Ist bei dir sowieso zwecklos.

Alleine deine Aussagen wofür man denn zur Armee gehen sollte (für Familie, Freunde, usw.) und das es kein Kanonenfutter gibt ist schon Grund genug an deiner geistigen Gesundheit zu zweifeln.
Wer seine Familie und Freunde beschützen will, kann dies auf amerikanischem Boden tun, nicht im Ausland.
Und frag mal diverse Veteranen, die verkrüppelt zurückkommen ob sie sich als Helden oder als "verheizt" fühlen.

Wie auch immer. Die Diskussion gabs ja schon ein paar mal mit dir, du kassierst gerne deine Minusbewertungen und hast ein Talent dazu deine eigenen Reden als Grundlage deiner Argumentation immer wieder zu wiederholen.
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10.07.2011 16:37 Uhr von Perisecor
 
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@LLCoolJay: Was sollst du da auch "auseinander nehmen"? Dass du keine Ahnung von den USA hast, hast du doch ausführlich mit deinen Kommentaren gezeigt. Da gibt´s auch nichts dran zu rütteln oder schönzureden. Du bist der Blinde der von Farben redet.

"das es kein Kanonenfutter"

Wo gibt´s denn Kanonenfutter? Bring doch einfach mal Beispiele oder Argumente und laber nicht einfach nur dumm herum.
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10.07.2011 18:16 Uhr von NGC4755
 
+3 | -1
 
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Einfach nur krank sowas, Geld um uns gegenseitig die Köpfe einzuschlagen gibt es wohl genug! ):
Gerade läuft die letzte Shuttlemission und scheinbar sind die 20 Milliarden für die Nasa zu Teuer, da geben dies lieber dem Militär.
Kranke Amerikanische Politiker! :(
Naja in EU ist ja letztenlich auch nicht anders! Leider!
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12.07.2011 03:20 Uhr von crackm4n
 
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