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Formel 1: FIA im letzten Moment mit Regeländerung - Red Bull drohte mit Abreise

Jetzt kam es in der Formel 1 zur Eskalation: Die FIA sicherte Red Bull zu, im Silverstone-Rennen die Drosselklappen seines Renault-Motors zu 50 Prozent öffnen zu dürfen. Mercedes protestierte daraufhin, weil die Walzschieber ihrer Motoren nur zu zehn Prozent geöffnet werden dürfen.

Die FIA gab nach und machte im letzten Moment die fünfzigprozentige Öffnung rückgängig. Jetzt dürfen Red Bull ebenfalls nur zu zehn Prozent die Drosselklappen öffnen. Red Bull Teamchef Christian Horner war maßlos entsetzt und drohte mit Abreise. Bernie Ecclestone konnte Horner gerade noch umstimmen.

"Wir werden durch diesen Beschluss der Drosselklappeneinstellung klar benachteiligt. Alle müssen gleich behandelt werden", fluchte Horner. "Wir verstehen nur noch Bahnhof", kommentierte Lotus-Chef Tony Fernandez das Regel-Chaos. Heute Vormittag soll nun erneut über die Regeln beraten werden.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Formel 1, Red Bull, FIA, Drosselung, Regeländerung
Quelle: www.bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2011 09:45 Uhr von Crushial
 
+6 | -6
 
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Da ist noch viel mehr vorgefallen und auch viele weitere Teams und Experten haben diese Regel-Eskalation kommentiert. Leider passte nur ein Bruchteil davon in die News. Vieles Wichtige steht noch in der Quelle. Es lohnt sich also, einen Blick in die Quelle zu werfen.
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10.07.2011 09:47 Uhr von DerN1cK
 
+35 | -1
 
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Und warum das Ganze? (für alle die wie ich wenig Ahnung von den Auswirkungen einer solchen Regel haben):

Quelle:

„Wir verstehen nur noch Bahnhof.“

Sie auch? Es ist so, als würde man mitten im Fußball-Spiel die Regeln ändern – weil eine Mannschaft zu überlegen ist.

Der Fia ist offensichtlich die Überlegenheit von Red Bull mit Vettel und Webber ein Dorn im Auge. Sie will die genialen Ideen von Red Bull mitten in einem Rennwochenende einbremsen, damit die Konkurrenz (McLaren und Ferrari) näher aufrückt.
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10.07.2011 10:13 Uhr von greenkorea
 
+20 | -1
 
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Merkwürdig fand ich auch gestern in der Quali, dass diese Änderung wiedermal besonders Ferrari begünstigt hat. Ich mein, die waren schon lange nicht mehr so schnell wie gestern.
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10.07.2011 11:16 Uhr von HBeene
 
+0 | -7
 
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Ähm...ja Bahnhof, aber: "Wir werden durch diesen Beschluss der Drosselklappeneinstellung klar benachteiligt. Alle müssen gleich behandelt werden", fluchte Horner.

"Die FIA sicherte Red Bull zu, im Silverstone-Rennen die Drosselklappen seines Renault-Motors zu 50 Prozent öffnen zu dürfen. Mercedes protestierte daraufhin, weil die Walzschieber ihrer Motoren nur zu zehn Prozent geöffnet werden dürfen."

JETZT werden sie doch gleich behandelt!

(schlechtes) Beispiel:
Das ist doch so wie bei ner Tempobeschränkung, Mercedes darf nur max 200 km/h fahren...Red Bull max 300 km/h, aber jetzt muß Red Bull auch nur max 200 km/h fahren.

Red Bull baut die besten Autos, bei dem Einheitsmotor werden sie noch weiter vorn liegen!
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10.07.2011 12:17 Uhr von d_m75
 
+7 | -1
 
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Ferrari: naja.. die ganzen Regeländerungen helfen eh nur Ferrari damit die etwas näher kommen.. wen wunderte das denn auch .. Sitzt ja Jean Todt ganz oben in der FIA ...
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10.07.2011 12:49 Uhr von Floxxor
 
+3 | -0
 
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Die F1 Leute behaupten doch immer(btw zum größten Teil zu unrecht), dass dort Dinge erfunden werden, die dann irgendwann mal auf Serien-kfz angewendet werden, also mit dem Verbot neuer Technologie wird man dieses Image doch nicht aufrecht erhalten können... -.-
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10.07.2011 13:00 Uhr von Herr.Affe
 
+5 | -1
 
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So wie ich es verstanden habe: ist Ferrari technisch nicht in der Lage die Motoren mehr als 10% zu öffnen. Red Bull KANN es aber. Und nun wird es ihnen verboten.
Hab ich das richtig verstanden? Denn dann versteh ich natürlich den Protest der Red Bulls.
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10.07.2011 13:45 Uhr von lopad
 
+4 | -0
 
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Einfach lächerlich mitten in der Saison das Reglement so einschneident abändert ist nur peinlich. Denn schluss endlich dient das ganze einfach nur dazu die verdiente Überlegenheit der Red Bulls zu unterbinden.

Für Ferrari ist das ganze natürlich top... hat halt seine Vorteile wenn man nen eigenen Mann der FIA Spitze hat.
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10.07.2011 16:37 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -0
 
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Man hält die Autos künstlich schlecht weil manche Ings besser sind als andere und die schlechteren dann heulen?
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11.07.2011 10:41 Uhr von Bravehart10191
 
+0 | -0
 
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Schon merkwürdig: Ich kann ja nachvollziehen das die FIA die Saison spanend und ausgeglichen halten will.
Aber es war irgendwie schon klar das die Scuderia proftiert und zum anderen was ich viel interessanter finde:
Warum hat die FIA in den Jahren auf 2002-2004 als Ferrari so dominant war NICHT mit Änderungen im Laufe der Saisons "reagiert". Ach ich vergaß da warens die Roten, nicht McLaren/Renault....

cu Brave

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