09.07.11 20:12 Uhr
 193
 

Bücherkauf übers Internet boomt

Der Bücherkauf übers Internet wird immer beliebter: Im vergangenen Jahr wurden 1,35 Milliarden Euro im Online-Geschäft umgesetzt. Das sind 14,1 Prozent mehr als im Jahr 2009. Laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat sich der Umsatz der Internetanbieter innerhalb von fünf Jahren verdoppelt.

Damit liegt der Marktanteil der Online-Anbieter bei 13,8 Prozent. Die traditionellen Buchläden vor Ort machen mit einem Marktanteil von 50,6 Prozent derzeit die Hälfte des Gesamtumsatzes in der Branche aus. Umsatz und Marktanteil gingen jedoch weiterhin kontinuierlich zurück. Die Tendenz ist weiter sinkend.

Jedes Jahr verliert der Börsenverein mehr als 100 Mitglieder im Handel wegen Geschäftsschließungen. Auch sind die Gewinne im traditionellen Handel mit seinen hohen Personalkosten sehr dünn. Die gesamte Buchbranche machte 2010 einen Umsatz von 9,7 Milliarden mehr als die Branchen Film und Musik.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Nick44
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Buch, Kauf, Boom, Branche
Quelle: www.faz.net

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Amazon Prime fügt HBO und Cinemax zu seinem Streaming-Dienst hinzu
The Last of Us 2 - Fortsetzung des Kult-Spiels kommt
Google: Schadsoftware auf Android-Geräten gefunden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.07.2011 00:07 Uhr von liebertee
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Tja: Der Buchladen von Nebenan ist anscheinend nicht mehr zeitgemäß. Obwohl die Tendenz weiter sinkt, bin ich immernoch der Meinung, das ein Buchladen einfach nicht zu ersetzen ist für viele.
Kommentar ansehen
10.07.2011 00:08 Uhr von crzg
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
"Die gesamte Buchbranche machte 2010 einen Umsatz von 9,7 Milliarden mehr als die Branchen Film und Musik."

krass... kann man sich kaum vorstellen
Kommentar ansehen
10.07.2011 02:51 Uhr von Nick44
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Der Umsatz der deutschen Filmindustrie lag laut Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) im Jahr 2009 bei rund 2,63 Milliarden Euro. Für 2010 wurde ein Umsatz von mehr als 2,8 Milliarden Euro festgestellt.Der Umsatz der Musikwirtschaft in Deutschland ging nach Angaben des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. zwischen 1998 und 2010 von etwa 2,7 auf knapp 1,5 Milliarden Euro zurück.

Der Grund liegt darin, dass Filme und Musik leichter übers Internet kopiert werden können. E-Books dagegen liest man ungern am Bildschirm. E-Books machen in der Buchbranche lediglich einen Umsatz von 0,5% aus.

[ nachträglich editiert von Nick44 ]
Kommentar ansehen
10.07.2011 05:11 Uhr von ITler84
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@Nick44: Nein, der Grund liegt darin das im besonderen die teuren Bücher ab 50€ für den Beruf / Studium gebraucht werden und Filme / Musik reines Freizeitvergnügen sind.

Dieses kopieren übers Internet wird einfach nur gehypt und ist lächerlich. Wenn sich ein paar 15 jährige Kiddies mit 40€ Taschengeld im Monat Filme tauschen schadet das niemand. Kaufen würden die sich das Zeug eh nicht.
Kommentar ansehen
10.07.2011 08:01 Uhr von Nick44
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ITler84: Naja, von ein paar Kiddies, die Filme tauschen kann nun wirklich nicht die Rede sein. Bestes Beipiel: kino.to. Die Seite hatte jeden Monat ca. 4 Millionen Besucher. Das sind Zahlen, von denen die Filmwirtschaft träumt. Und das Streamingportale und illegale Musikdownloads bei den betreffenden Branchen für Umsatzeinbußen sorgen, ist ja doch jedem bekannt. Das zeigt doch auch das offensive Vorgehen der Behörden.Das E-Book dagegen wird das Buch in der Hand nicht ersetzen können.

Bücher dienen ebenso dem Freizeitvergnügen. Heutzutage kaufen Studenten kaum noch Lehrbücher (siehe Quelle). Als Student gehst du eher in die Uni-Bib und leihst dir dort die Bücher aus oder lädst dir das Vorlesungsmaterial der Dozenten herunter.
Kommentar ansehen
12.07.2011 20:01 Uhr von ITler84
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Nick44: Das es einige Studenten nicht machen stimmt. Ich kenne aber auch Studenten die investieren jedes bisschen Geld das sie übrig haben ausschliesslich in Fachbücher die teilweise 150€ kosten.

Musik wären die Umsatzzahlen gigantisch wenn jeder Song ~20 cent kosten würde. Bei 1€ überlegt man halt noch rum und kauft ihn sich dann doch nicht.

Filme sollten sich langsam mal darauf fokussieren ihre Auswahl zu verbessern. Wenn auf ProSieben in einem halben Jahr derselbe Spielfilm 3 mal läuft stimmt doch was nicht. Es ist auch nicht jeder Fan von Sex and the City. Serien wie Parker Lewis findet man bei Maxdome oder so nicht (zumindest hab ichs in den 3 Testmonaten nicht gefunden) und das ist schon schwach

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Hamburg: Bereits mehrere Strafanzeigen gegen Anne Will
Flughafen München: Vergewaltiger nach sechs Jahren gefasst
Starkoch Jamie Oliver verbrannte sich beim Nackt-Kochen den Penis


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?