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Gemeinsame Wirtschaftspolitik: EZB-Chef Jean-Claude Trichet sieht keinen Fortschritt

Nach Ansicht von Jean-Claude Trichet haben die europäischen Regierungen es nach wie vor nicht begriffen, wie wichtig die Fortentwicklung einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik ist. Zudem sei die hohe Arbeitslosenrate unakzeptabel, und es fehle an Wachstum, so der EZB-Chef.

Der Banker erklärte, es sei ernüchternd, dass der EU-Rat bislang nicht die Dimension der Notwendigkeit zur wirtschaftlichen Kontrolle der 27 EU-Staaten erkannt habe. Meinungsverschiedenheiten mit dem Europäischen Parlament führe zur Blockade dringend notwendiger Reformen.

Während das EU-Parlament für mehr automatische Sanktionen im Falle des Verstoßes gegen Stabilitätskriterien plädiert, lehnen dies diverse Euro-Mitgliedstaaten ab. Trichet warnte, dass die Finanzlage der EU zwar im Vergleich zu den USA und Japan relativ gut dastehe, doch die Wirtschaft enttäusche nach wie vor.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, EZB, Fortschritt, Wirtschaftspolitik, Jean-Claude Trichet
Quelle: online.wsj.com

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