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Olympia 2018: Münchens Bürgermeister Christian Ude schimpft über "Retortenstadt"

Münchens Bürgermeister Christian Ude hat die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitee (IOC), die Olympischen Spiele 2018 an das südkoreanische Pyeongchang zu vergeben, heftig kritisiert.

Die Abstimmung des IOC sei "durch nichts gerechtfertigt", scheinbar pflege man einfach eine "Zuwendung zur Retortenstadt mit Investor", wetterte der SPD-Politiker. Mit dem Investor spielte Ude auf den Sponsor der Spiele, Samsung, an.

Nach den Orten Sotschi und Katar habe man sich nun zum dritten Mal in Folge für ein großes Sportereignis entschieden, bei dem viel Geld fließe und alles in viel Beton stattfinde.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Sport
Schlagworte: München, Kritik, Olympia, Bürgermeister, Christian Ude, Olympia 2018
Quelle: www.sueddeutsche.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2011 18:23 Uhr von Kappii
 
+10 | -1
 
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wie dreist: dass von den Koreaner auch ist. Einfach keine Wintersporttradition zu haben und erst alles für eine Olympiade bauen zu müssen, und nicht wie München auf eine auf Wintersport ausgerichtete Infrastruktur zurückgreifen zu können. [/ironie off]
Natürlich spielten finanzielle Interessen eine Rolle, aber auf der anderen Seiten hat sich Pyeongchang auch schon zum dritten mal in Folge beworben. Hätte schon komisch ausgesehen wenn wieder eine andere Stadt den Vorzug bekommen hätte.
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08.07.2011 18:28 Uhr von azru-ino
 
+1 | -3
 
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kann: es sein dass bei der Vergabe die nordkoreanische Regierung provoziert werden soll? Ich mein, mehrere große und namhafte Sportereignisse wie die ol. spiele (1988 in seoul), die fifawm 2002 und jetzt os 2018 wurden bzw. werden in südkorea ausgetragen. Also nivht dass jemand denkt ich sei Kommunist oder so, aber das fällt schon auf. Es mag sein das s-korea ein schönes und wohlhabendes Land ist, aber da gibtsandere Länder, die sich mehrmals beworben haben und dauernd Absagen erhalten
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08.07.2011 18:39 Uhr von Parker_Lewis
 
+3 | -0
 
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der Bild stand, dass sich Südkorea zum dritten Male hintereinander beworben hat und sie auf den Mitleidsfaktor gepocht haben. Dazu kommt der Hauptsponsor "Samsung", der als einfluchsreichster und mächtigster Elektronikkonzern der Welt gilt und ausgerechnet aus Südkorea kommt.
Geld regiert zwar die Welt, aber ich würde nicht soweit gehen, Südkorea hat einfach die beste Bewerbung abgeliefert und München soll nicht traurig sein, 2022 soll jetzt in Angriff genommen werden. Da schätze ich die Chancen sehr hoch ein.
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08.07.2011 22:16 Uhr von nyquois
 
+1 | -0
 
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München und SPD? Dass man die da überhaupt wählen darf, überrascht mich. Aber auch noch einen Bürgermeister 0o

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