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Frankreich: Supermarktangestellter drohte Kündigung wegen Melonen-Klau aus Müll

Die französische Supermarktkette Monoprix wollte einem Angestellten kündigen, weil dieser eine Melone und ein wenig Salat aus dem Müll geklaut hatte.

Die öffentliche Entrüstung über eine drohende Entlassung des 59-Jährigen war aber derart enorm, dass das Warenhaus einlenkte und dem Mann nun nur noch den Lohn als Strafe kürzt.

Der "Dieb" muss nun einen Tag lang ohne Lohn frei nehmen und das war es dann an Konsequenzen für den Diebstahl der weggeworfenen Lebensmittel. Moniprix erklärt, dass weggeschmissene Lebensmittel ein Gesundheitsrisiko sind und man wolle die Arbeitnehmer nur mit dem Verbot schützen.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankreich, Kündigung, Müll, Aufsehen, Klau
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2011 16:57 Uhr von humantraffic89
 
+3 | -0
 
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wenn es: keine "öffentliche entrüstung" gegeben hätte, wäre der mann jetzt weg vom fenster... das immer erst irgendwas passieren muss, damit menschlichkeit gezeigt wird. und meiner meinung nach ist der eine tag unbezahlter urlaub schon zuviel strafe. mein gott, er hats aus dem MÜLL geholt!! aber ist ja nicht der erste fall dieser art, so ist unsere gesellschaft heutzutage nunmal. sehr schade.

offtopic: heisst die kette jetzt monO- oder monIprix?

[ nachträglich editiert von humantraffic89 ]
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09.07.2011 13:25 Uhr von Phyra
 
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Nein, die reaktion des supermarktes ist durchaus verstaendlich.
Der der muell ist eigentum des supermarktes mit allen verbundenen rechten und pflichten, d.h. wenn sich jemand an dem muell verletzt oder sich damit vergiftet, dann muss der supermarkt dafuer haften, was schnell sehr teuer werden kann.
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10.07.2011 09:39 Uhr von custodios.vigilantes
 
+1 | -0
 
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"SupermarktangestellteN" drohte Kündigung: DEM AngestellteN.

Man kann sich an Allem gewöhnen, auch am Dativ.
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23.07.2011 15:14 Uhr von trakser
 
+0 | -0
 
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@Phyra: Der Supermarkt haftet natürlich nicht. Durch das Wegwerfen in dafür vorgsehene Container hat der Supermarkt seine Sorgfaltspflicht erfüllt. Dem durchschnittlichen Menschen ist bewusst, dass solche Lebensmittel nicht unbedingt zum Verzehr geeignet sind.

Einen Diebstahl stellt es natürlich dennoch dar. Und zwar weil der Supermarkt ein besonderes Interesse an der Entsorgung hat.

Das Argument, man wolle die Arbeitnehmer nur mit dem Verbot schützen, ist natürlich vorgeschoben. Tatsächlich möchte man mit dem Verbot die Arbeitnehmer dazu veranlassen, für mitgenommene Lebensmittel an den Supermarkt Geld zu zahlen.

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