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USA: Kaninchen sollte auf der Theaterbühne gehäutet werden

Die Royal Shakespeare Company hat auf die Idee, ein Kaninchen auf der Bühne zu häuten, nach massiven Protesten der Tierschützer verzichtet.

Im Rahmen der "As You Like It"-Aufführung sollte einer der Schauspieler dem toten Tier die Haut abziehen. In Großbritannien durfte man das ohne Weiteres dem Publikum präsentieren.

Auf der Facebook-Seite der Royal Shakespeare Company fand in den letzten Tagen eine erhitzte Debatte statt: Kritiker warfen dem Ensemble die Ausnutzung von Tieren vor. Befürworter behaupten hingegen, dass diese Szene wichtig ist, weil sie den Unterschied zwischen ländlichen und städtischen Leben zeigt.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Theater, Bühne, Haut, Kaninchen
Quelle: www.huffingtonpost.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2011 16:30 Uhr von :raven:
 
+11 | -11
 
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Wenn der Hase dann auch gegessen wird sollte es doch keine Probleme geben.
Was anderes passiert mit anderen Tieren die im Supermarkt landen auch nicht.

Nur Doppelmoralisten und geistig Degenerierte, die glauben das Strom aus der Steckdose und Fleisch aus der Kühltruhe kommt, regen sich darüber auf.
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08.07.2011 17:06 Uhr von humantraffic89
 
+16 | -6
 
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eine szene: in einem theaterstück kann NIEMALS so wichtig sein wie das leben eines tieres. wer will denn so einen dreck sehen? was soll das?
an den über mir: der wird bestimmt nicht gegessen, nachdem mit dem kadaver auf der bühne rumhantiert worden ist. mir ist (natürlich!!) schon klar, dass fleisch von tieren kommt, aber wenns gegessen wird, hat es ja wenigstens einen sinn. über die massentierhaltung und das massenschlachten brauchen wir uns jetzt garnicht zu unterhalten, dass das unrecht ist, weiß ich auch. aber DAS hier ist mehr als ein unnötiger tod!

und das ist weder doppelmoral, noch bin ich geistig degeneriert. schade, dass ich das extra klarstellen muss nach deinem kommentar..

[ nachträglich editiert von humantraffic89 ]
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08.07.2011 18:38 Uhr von azru-ino
 
+7 | -2
 
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ich liebe zwar kaninchenfleisch: aber sowas muss nicht sein. Der Tod ist, so makaber es auch klingen mag, heilig.
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08.07.2011 18:40 Uhr von denksport
 
+6 | -2
 
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Normalisierung von Tierquälerei: 1. Wird sowas öffentlich in einemn Theaterstück vorgeführt, wird das Publikum sowas als normal und alltäglich emfinden.

2. Es gibt genug Schlachthöfe.
Selber Tiere zu töten und zu häuten ist somit überflüssig.

@raven: du bist ganz schön primitiv in deiner Weltauffassung.
Nur weil ich Fleisch im Supermarkt kaufe, muss ich Tieren gegenüber nicht unnötig abstumpfen. Der Schritt zu Öffentlichkeits-kompatibler Tierqälerei und Sadismus wäre dann die nächste folgende Stufe, sollten wir deinen "aufgeklärten" Worten folgen.
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08.07.2011 20:04 Uhr von :raven:
 
+5 | -2
 
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Mein erster Satz war "Wenn der Hase dann auch gegessen wird"!

Ich übersetze das mal, speziell für Denksport:
Tier töten + Essen = Macht einen Sinn
Tier töten - Essen = Macht keinen Sinn

Sry, einfacher bekomme ich es für Dich nicht hin!
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08.07.2011 23:38 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
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@denksport: Es IST normal! >Wird sowas öffentlich in einemn Theaterstück vorgeführt, wird das Publikum sowas als normal und alltäglich emfinden.<


Noch vor nciht allzu langer Zeit hatten sehr viele Leute Kaninchenställe am Haus, in der Kaninchen zwecks Fleischgewinnung gezüchtet wurden.
Da war es für absolut jeden, auch Kinder, normal, dass die irgendwann geschlachtet und gehäutet wurden. Ich bin jetzt knapp über vierzig und habe mit sieben das erste Mal erlebt, wie ein "Onkel" (nicht verwandt), den wir als Kinder immer besuchten, weil wir Kirschen, Eis oder´n Groschen abstauben konnten, ein Kaninchen gehäutet hat. Wir haben dabei zugesehen und er hat uns erklärt, wie er weiter damit verfährt, damit es ein leckerer Braten wird.


>Selber Tiere zu töten und zu häuten ist somit überflüssig.<

GENAU darauf will das Theaterstück ja hinweisen, dass das nicht so ideal ist.
Es wäre besser, wenn jeder selber töten müsste, denn dann würde er viel bewusster verzehren. Töten zu lassen, hat uns zu völlig gedankenlosen Konsumenten werden lassen.
Ganz zu schweigen davon, dass es ziemlich degeneriert ist, wenn man nicht mehr weiss, wie man sein Essen tötet und zubereitet bzw. gefühlsmäßig nicht mehr in der Lage dazu ist.
Sehr viele Leute können heutzutage nicht mal mehr kochen!!

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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08.07.2011 23:46 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
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@denksport: Nachtrag: >Der Schritt zu Öffentlichkeits-kompatibler Tierqälerei und Sadismus wäre dann die nächste folgende Stufe, sollten wir deinen "aufgeklärten" Worten folgen.<

Das ist eine polemische Fehlfolgerung, die Dir gut in den Kram passt. :-)

Wieso sollte die Tatsache, dass man mit ansieht, dass ein Tier geschlachtet wird, dazu führen, dass Sadismus und Tierquälerei aufblühen??
Die leute, die Tiere quälen möchten, tun das auch ohne, dass irgendwo vorgeführt wird, wie man schlachtet.
Und ein Sadist ist immer Sadist, auch wenn man ihm nicht zeigt, wie man Sadist ist. Das findet der schon selber raus. Sadismus ist ein Geisteszustand, kein erlerntes Handeln in dem Sinne.


Ansonsten ist es Tatsache, DASS die Leute gegenüber dem für sie reichlich theoretischen Leid der Tiere abstumpfen, wenn sie ihr Fleisch im Supermarkt kaufen.
Wenn Du speziell das nicht tust, ist das löblich, aber sehr, sehr viele andere tun es.
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09.07.2011 00:59 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
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@knoppic5623: Kannst Du nicht einfach klar und deutlich schreiben, was Du sagen möchtest und gegen was sich Deine Kritik richtet, anstatt Dich in süffisanten Ironien zu ergehen?
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09.07.2011 01:29 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -0
 
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@knoppic5623: Nimmst Du es mir sehr übel, wenn ich Dir das nicht glaube?

Falls es stimmen würde, würdest Du Dich kaum so offen in einem Forum äussern. Das liegt nicht in der Natur eines Sadisten. Und ein solcher müsstest Du sein, wenn Dir das wirklich gefallen würde.
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09.07.2011 01:46 Uhr von cheetah181
 
+3 | -0
 
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Richtig: Das liegt eher in der Natur des gemeinen Foren-Trolls. :)

Zum Thema: Echte Tiere häuten geht nur im Fernsehen:
http://www.youtube.com/...
(Game of Thrones - Spoiler!)
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09.07.2011 18:51 Uhr von denksport
 
+2 | -0
 
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@Schwertträger: ob Leute bewusst oder unbewusst Fleisch verzehren, ändert an der momentanen Situation der "Fleischproduzenten" wenig.
Deswegen werden nicht weniger Tiere getötet.

Evtl. ´gäbe´ es dann ein paar Vegetarier mehr.
Aber fakt ist, dass die Fleischproduktion recht unbeeindruckt weiter geht, egal ob Kaninchen auf der Bühne gehäutet werden oder nicht.
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11.07.2011 16:31 Uhr von Schwertträger
 
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@Gothminister: Den Punkt "vor Publikum" hatten wir ja in meinem Beitrag weiter vorne schon geklärt.

Bleibt das "zur Unterhaltung".
Dagegen spricht, dass sehr viele Theaterstücke, ganz bestimmt aber dieses, eben nicht den Zweck bloßer Unterhaltung haben, sondern eine Botschaft transportieren wollen.

Und nein, es ist absolut nicht das Gleiche wie Stierkampf. Ich hoffe, dass das nach einiger Überlegung nicht Deine Meinung ist, denn es würde bedeuten, dass Du nicht genau genug nachgedacht und es nicht verstanden hast.
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11.07.2011 16:37 Uhr von Schwertträger
 
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@denksport: Der Weg ist ein anderer: Ich glaube nicht, dass sich gleich Leute zum Vegetarier bekehren lassen würden, deswegen. ;-)

Nein, der Weg ist, denke ich, ein anderer.
So wie schon seit geraumer Zeit beim Bio-Gemüse, gibt es auch einen Trend zum Bio-Fleisch, dass vom (kleineren) Bauer aus der Umgebung kommt und vom Fleischer vor Ort selber geschlachtet wird. So einen Trend kann die bewusste Provokation dieses Theaterstücks (in Verbindung mit der Berichterstattung darüber in der Presse) zu einem Teil (idealerweise zu einem größeren) verstärken.
Und das ist, vermute ich, das Ziel dieser Theater-Inszenierung.

Und je mehr Leute solch lokal produziertes, lokal geschlachtetes Fleisch verzehren und kaufen, um so mehr sinkt der Umsatz des großindustriell hergestellten Fleisches und damit auch die Menge.

Insgesamt weniger Fleisch zu verzehren, ist nicht das Primärziel. Der Verzicht auf Menge ergibt sich automatisch aus dem höheren Preis der besseren Qualität bei gleichbleibender zur Verfügung stehender Geldmenge.
Es muss halt nur auch beim einfachen Bürger ankommen, dass einmal die Woche gutes Fleisch zu essen besser ist als sieben Mal die Woche schlechtes.

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