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Indien: Zwölfjähriges Mädchen begeht Selbstmord, um ihrer Familie Organe zu spenden

Die 12-jährige Mumpy Sarkar beging Selbstmord, damit ihr Vater ihre Augen und ihr Bruder ihre Nieren bekommen kann.

Mumpy soll ihre Absichten ihrer älteren Schwester mitgeteilt haben, diese habe sie aber nicht ernst genommen und sei in die Schule gegangen. Mumpy nahm dann Pflanzschutzmittel zu sich. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie später starb.

Die ganze Tragik der Geschichte ist jedoch die Tatsache, dass Mumpys Leiche verbrannt wurde, bevor man ihren Abschiedsbrief fand, in dem sie ihre Absichten dargelegt hat. Der Gemeinderat des Ortes hat nun der Familie finanzielle Hilfe versprochen.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mädchen, Familie, Indien, Selbstmord, Organspende
Quelle: www.huffingtonpost.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2011 12:29 Uhr von irving
 
+52 | -0
 
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So eine furchtbare Geschichte, man findet einfach keine Worte. Mumpy wollte auch ihre Schwester dazu bewegen, Selbstmord zu begehen, um die Chancen für ihren Vater und Bruder zu erhöhen.
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08.07.2011 12:51 Uhr von no-smint
 
+96 | -3
 
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Moment Die ältere Schwester soll also bescheid gewusst haben, hat ihr aber nicht geglaubt. Dann setzt sie ihr Vorhaben in die Tat um und anstatt ein Wort zu sagen, wartet die ältere Schwester die schon WUSSTE dass die Organe an die Familie gespendet werden sollen, in aller Seelenruhe ab bis die Leiche verbrannt wird? Da stinkt doch was ganz gewaltig...
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08.07.2011 12:51 Uhr von Hafturlaub
 
+54 | -5
 
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Traurige Geschichte: Da hat man der Kleinen also frühzeitig beigebracht, dass Mädchen in Indien nichts wert sind, maximal als Ersatzteillager für ihre männlichen Familienangehörigen.
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08.07.2011 12:58 Uhr von Seridur
 
+15 | -1
 
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@Hafturlaub: war auch mein erster gedanke, obwohl es ja nur eine mutmassung ist.
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08.07.2011 13:27 Uhr von AnotherHater
 
+11 | -0
 
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@Chorkrin: Ich vermute es ging dabei um eine Hornhauttransplantation.
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08.07.2011 14:07 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -2
 
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vor allem die nieren: hätte man bestimmt noch gut brauchen können, nach ner lethalen pflanzenschutzmittelvergiftung (mal ganz ungeachtet dessen, dass sie eh verbrannt wurden)
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08.07.2011 14:35 Uhr von SNArtanis
 
+15 | -2
 
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Ah, Indien: In dem Land sind kleine Mädchen doch sowieso "wertloser Dreck". Das wird man ihr wohl von Geburt an eingetrichtert haben, da wars wohl für sie eine Selbstverständlichkeit. Zum Kotzen solche Frauen verachtenden Gesellschaften.
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08.07.2011 14:39 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+3 | -0
 
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Das ist echt tragisch: Das was das Mädchen gemacht hat, war auf eine "schräge Art" schon irgendwie bewundernswert. Und die ganze Geschichte klingt so heftig, dass sie glatt von Shakespear stammen könnte.
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08.07.2011 14:40 Uhr von EvilMoe523
 
+2 | -0
 
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@ no-smint: Nun,

es geht ja nicht aus der News hervor ob die Schwester gerade anwesend war als sie eingeliefert worden war. Liest sich, als hätte man sie ziemlich schnell verbrannt.

Oder sie hat gezögert, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Wenn ich so ein Vorhaben ignoriert hätte und plötzlich passierts, ich glaube ich würde auch nicht mitten in der tiefsten Trauer (oder eher gar nicht) äußern, dass ich es wusste und auf die leichte Schulter nahm.

Auch wenn sie die Leiche verbrennen würde, wäre es sicher absolut "bekloppt" zu schreien: "Halt nicht, sie hat sich umgebracht weil... "

@ R9Brazil

Niemand wurde gerettet. Schreib dich nicht ab, lern lesen.
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08.07.2011 14:47 Uhr von Seelenkrank
 
+4 | -0
 
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Wissen einer Zwölfjährigen: Naja, ich denke nicht umbedingt, dass eine Zwölfjährige weiß, welche Organe genau durch das Trinken von Pflanzenschutzmittel kaputt gehen...
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08.07.2011 14:55 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -1
 
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@R9Brazil: Mal abgesehen davon, dass es ja nicht geklappt hat, also niemand "gerettet" wurde: Es ist in so gut wie jedem Fall schwachsinnig, wenn sich ein Kind (jünger) opfert, um ein Elternteil (älter) zu "retten". Der Sinn besteht darin, dass man sich vermehrt, um den Fortbestand zu sichern. Nach der Fortpflanzung und Aufzucht hat der Elternteil von Natur aus keinen großen Wert mehr. Es wäre also unsinnig, das Objekt, dem seine ganze Kraft galt zu zerstören, um seine ohnehin schwindende Kraft noch ein wenig zu erhalten.

Bleibt nur noch der Bruder. Da müsste man dann schauen, wer von beiden mehr Potential, die bessere Gesundheit, die bessere Veranlagung hatte, um eine Bewertung versuchen zu können.
Ich halte das für ein Minusgeschäft, selbst wenn es wie geplant geklappt hätte.
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08.07.2011 15:06 Uhr von onemanshow
 
+0 | -5
 
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@AnotherHater: xD ahm kumpel nicht die hornhaut, das haste an der ferse und sonst wo

du meinst netzhaut ;-)
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08.07.2011 15:31 Uhr von no-smint
 
+6 | -0
 
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@EvilMoe523: Du hast im Grunde Recht, ich hab auch erst überlegt dass ich an der Stelle des Mädchens vielleicht gar nichts sagen würde, aus Scham oder Schuldgefühlen.

Aber wenn man die Originalquellen anschaut ist da noch einiges mehr was nicht passt. Beispiele:

"It was only the day after her cremation that Mumpy´s father found a note on her bed." (http://articles.timesofindia.indiatimes.com/...) Die Tochter bringt sich um, wird kremiert, womöglich vorder obduziert und beerdigt und erst den Tag drauf guckt jemand in ihr Zimmer auf ihr Bett?

"only an eye surgery could save her father´s vision and a kidney transplant her brother´s life" (s.o.) Die Operation für ihren Vater hatte mit einem Transplantat offensichtlich nichts zu tun, es sind nur finanzielle Gründe das Hindernis gewesen. Und die Nierenspende für den Bruder hätte auch als Lebendspende stattfinden können, sofern das Mädchen nicht vorbelastet war und eine Niere fehlte.

Es gibt einige Ungereimtheiten, der Selbstmord war unnötig, und auch die Ereignisse danach sind undurchsichtig. Natürlich geht in so einer Situation vieles drunter und drüber, aber es bleibt ein fader, verdächtiger Beigeschmack.
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08.07.2011 16:14 Uhr von fallobst
 
+3 | -0
 
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so oder so hätte es nicht geklappt: denn eine organspende kann nur funktionieren, wenn es einen hirntod gibt, aber der körper selbst noch am leben gehalten wird. ich vermute mal das mädel war hierbei schon tot als sie gefunden wurde, somit hätte sie sogar ohne kremation und mit rechtzeitigem finden des briefes nichts spenden können.
wundert mich nur, dass ich hier scheinbar der erste bin, dem das auffällt...

aber die mischung mit nieren und pflanzenschutzmitteln hätte wohl so oder so diese unbrauchbar gemacht.
tragische geschichte
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08.07.2011 16:18 Uhr von stevesl
 
+1 | -0
 
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Einfach nur sehr sehr tragisch. Leider
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08.07.2011 19:46 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -0
 
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@fallobst: Du hast Recht: Da sieht man mal wieder, dass einem bildung das Leben retten kann. Hätte das Mädchen das gewusst....



@onemanshow:
Natürlich hat auch das Auge eine Hornhaut!
Insofern hast Du zumindest mit dem "sonst wo" Recht.

Mal ganz stumpf das Zitat aus Wikipedia:
"Die Hornhaut (lateinisch Cornea, eingedeutscht auch Kornea, griechisch keratos) ist der glasklare, von Tränenflüssigkeit benetzte, gewölbte vordere Teil der äußeren Augenhaut. Sie ist an der Lichtbrechung beteiligt und der äußere Abschluss des Auges."
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08.07.2011 20:42 Uhr von fruchteis
 
+3 | -0
 
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Traditionen: Mädchen sind in Indien nichts wert, deshalb dachte die Kleine wahrscheinlich, dass sie wenigstens auf diese Weise zu etwas nützlich sein kann. Vor allem, wenn sie vielleicht noch mehrere Schwestern hatte.

Die Netzhaut kann man durchaus transplantieren. Allerdings hat sie sich für andere Organe wohl auf die falsche Art umgebracht. Und da sie vorher eingeäschert worden ist... da war ihr Selbstmord natürlich völlig für umsonst!

[ nachträglich editiert von fruchteis ]
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08.07.2011 20:43 Uhr von bsg330
 
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ohne Worte: sowas finde ich abwertend.

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