Garri Kasparow hofft auf "Arabischen Frühling" in Russland
Der ehemalige Schachweltmeister Garri Kasparow hat keine Hoffnung mehr, dass das Regime in Moskau durch die Wahlurne geändert werden kann und hofft auf einen Umsturz.
Es bleibe nur die "ägyptische Variante", um den Chef im Kreml, Premierminister Putin, abzulösen, meint Kasparow. Auf Präsident Medwedew setzt er nicht, da dieser sich den Wünschen Putins beuge.
Kasparow fordert die Opposition in Russland auf, die Parlamentswahlen im Dezember zu boykottieren. Die außeparlamentarische Opposition stemmt sich mit aller Macht gegen eine erneute Präsidentschaft Putins.