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Österreich: 14-Jährige wurde von ihrem Stiefvater und dessen Sohn erschlagen

Im österreichischen Bad Ischl hat sich ein Familiendrama abgespielt. Ein 14-jähriges Mädchen wurde von ihrem 48-jährigen Stiefvater und dessen 19-jährigen Sohn ermordet. Die ehemalige Kölnerin wurde auf dem Weg zur Schule entführt. Zeugen konnten der Polizei aber die Farbe und das Kennzeichen des Autos übermitteln.

Schnell war klar, der Van gehört dem Stiefvater des Mädchens. Im Auto wurden Blutspuren des Mädchens gefunden. Auch die ausgebaute und weggeworfene Rückbank hatte solche Blutspuren. Zunächst stellte sich der Sohn der Polizei. Der Vater konnte von den Ermittlern gefasst werden.

Dieser gab dann auch den Hinweis darüber, wo sie das Mädchen verscharrt hatten. Sie starb durch "ein massives Schädel-Hirn-Trauma durch mehrere Schläge und Angriffe gegen den Hals," so die Staatsanwaltschaft. Das Motiv war wohl Rache. Die Mutter des Mädchens hatte sich von dem 48-jährigen getrennt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Mord, Sohn, Stiefvater, Bad Ischl
Quelle: www.express.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2011 08:35 Uhr von owenhart
 
+14 | -3
 
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kann ich CryTek nur vollkommen zustimmen.
Da fehlen mir echt die Worte...
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08.07.2011 08:38 Uhr von bono2k1
 
+17 | -35
 
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08.07.2011 08:55 Uhr von bono2k1
 
+4 | -32
 
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08.07.2011 09:28 Uhr von Seridur
 
+10 | -2
 
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unfassbar: frage mich wie lange der haupttaeter denn da ueberlegen musste, wie er seiner exlebensgefaehrtin bloss moeglichst viel schmerz zufuegen konnte. und dann auch noch den eigenen sohn mit reinziehen....gratulation: ich glaube das ist die schlimmste tat von der sich seit langem gehoert habe.
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08.07.2011 09:33 Uhr von w0rkaholic
 
+10 | -3
 
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Die Verfechter der Todesstrafe sollten nicht: vergessen, dass selbst in einem vermeintlich eindeutigem Fall wie diesem hier es immer wieder Fehlurteile, gefälschte Beweise und angehangene Straftaten, ja sogar erzwungene falsche Geständnisse gegeben hat. Da man nie ausschließen kann, nicht irgendeinen Fehler (wir sind alle nur Menschen) gemacht zu haben, halte ich die Todesstrafe für vollkommen falsch. Wenn dann nach x Jahren durch neue Beweise oder Zeugen rauskommt: Hey, der war´s doch nicht, man hat ihm nur seinen Van geklaut und falsche Spuren gelegt, das Geständnis hat er unter massivem Druck abgegeben - dann kann man ihn schlecht wiederbeleben! Aus der Haft entlassen kann man ihn aber noch.

Was auch gerne vergessen wird, wenn man als Täter erst mal in der Situation ist, dass man nach einer Tat (aus welchen Gründen man auch immer diese begangen hat) jetzt mit der Todesstrafe zu rechnen hat, dann wird man alles (auch weitere Morde) unternehmen, damit man selbst nicht gefasst und getötet wird. Sprich, man würde jetzt auch bei einer versuchten Verhaftung noch probieren die Polizisten zu erschießen auch wenn die Chance noch so klein ist, da man ja eh keine schlimmere Strafe als den Tod zu erwarten hat.

Eine Gesellschaft muss es sich einfach leisten können, auch widerwärtige Taten "nur" damit zu bestrafen, dass man die Täter wegsperrt. Und wenn hier einige denken, unsere Knäste wären ja so supertoll, dann macht doch euren nächsten Urlaub hinter schwedischen Gardinen oder kündigt Eure Jobs und geht gleich für immer in den Knast- ist doch so schön da! Ich will jedenfalls meine Freiheit nicht für 2 qm mit Kabelfernsehen eintauschen!

Für mich gibt es nur 2 gerechtfertigte und auch so im deutschen Gesetzbuch veranlagte Fälle einem anderen Menschen durch Gewalt das Leben zu nehmen: Notwehr und Nothilfe!
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08.07.2011 09:49 Uhr von JesusSchmidt
 
+5 | -6
 
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ehrenmord! ehrenmord! genau dasselbe. wohin können wir in diesem fall die mörder ausweisen?
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08.07.2011 10:04 Uhr von EvilMoe523
 
+3 | -2
 
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@ bono2k1: Du hast im Grunde schon Recht, dass die Befürwortnung von Todesstraf falsch ist. Auch ich weiß dass es nicht der richtige Weg ist.

Das wissen glaub ich insgeheim die ganzen Brüller, welche Rache schreien und den beiden Tätern höchste Schmerzen wünschen sicher auch irgendwo. In der Realität würden diese Schreier auch sicher nicht selbst die Knarre anlegen und abdrücken wenn man ihnen die Möglichkeit gäbe.

Von daher verbuch es doch einfach mal als "Luft ablassen" und lieber bissel die Wut über solche Menschen zum Ausdruck bringen, als zu sagen "Mhh ja war nicht fein... sollen halt in den Knast"

Ist doch nur menschlich, dass die ersten Gedanken bei solchen Nachrichten tiefsten Hass erzeugen und wütend machen wenn man an eigene Kinder denkt und sich as Szenario erstmal durch den Kopf gehen lässt.

Also ruhig Blut!
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08.07.2011 10:53 Uhr von sternsauer2009
 
+1 | -8
 
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ohje: diese ganzen heldenkommentare hier erbärmlich..... xD
wollt ihr das wir zurück ins mittelalter gehen?
zuerst fordert ihr todesstrafe für kindermörder und vergewaltiger(ist ja noch "halbwegs" verständlich wegen des schrecklichen tates)
aber es wird nicht lange dauern da werdet ihr schon todesstrafe für mörder dann für räuber und dealer dann für diebe und dann muss wohl jeder falschparker um sein leben bangen oder nicht?!
nichts ist gefährlicher und zurückgebliebener als ein aufgebrachter mob sag ich immer.......
dann haben wir wohl bald ähnliche verhältnis wie im mittelalter indem jeder einfache dieb zur schau gestellt wird und enthauptet wird usw
leute fangt mal mehr mit dem köpfchen anstatt mit dem herzen/gefühlen zu denken!
meiner meinung nach sind für solche taten eine lebenslange(aber auch wirklich lebenslang) haftstrafe gerechtfertigt!
die todesstrafe ist in allerlei hinsicht schwachsinn!
erstens passt es nicht zu einer zivilisierten gesselschaft im 21.jahrhundert und andererseits wäre das für solche täter doch eher eine schnelle erlösung anstatt lebenslang im knast verbringen zu müssen!

[ nachträglich editiert von sternsauer2009 ]
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08.07.2011 12:50 Uhr von EvilMoe523
 
+4 | -2
 
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@ sternsauer2009: Dir ist aber schon bewusst, DASS diese News hier von zwei Kindermördern handelt?

Nur mal so...
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08.07.2011 18:17 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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@Rebell1966: Du hast da ja ein paar Beispiele dafür aufgezeigt, dass dieser Mord hier auch ein "Ehrenmord" sein soll.
Aber ist dir da nicht eines aufgefallen? In den von dir angeführten Fällen wurde immer die (Ex-)Lebensgefährtin des Täters ermordet.
Wie passt das zu diesem Fall? Hier wurde die Tochter der Frau ermordet. Was hat sie mit der Trennung zu tun? Wieso hat der Täter sich von seiner Stieftochter in seiner Ehre verletzt gefühlt?
Für mich ist diese Tat eine Tat aus Rache.

Aber mir ist auch scheißegal, aus welchen Gründen jemand ermordet wird. Mord ist Mord und sollte die schwerstmögliche Strafe nach sich ziehen.
In die Diskussion über die Todesstrafe will ich mich in diesem Fall nicht einklinken. Ich habe öfter schon darüber nachgedacht, wann die Todesstrafe gerechtfertigt wäre. Zu einem wirklichen Ergebnis bin ich noch nicht gekommen.

Aber hier muss ich Chorkrin mal zustimmen: Kleine Zelle (okay, 1 m² ist zu wenig, aber 9m² wären sicher ausreichend. Bett, Tisch, Klo und ein Regal), 23 Std. eingesperrt, eine Stunde Hofgang (ohne auspeitschen) wären sicher angebracht. Und die Idee einer Strafkolonie irgendwo auf einer Insel schwirrt mir schon seit Jahren im Kopf. Dies dann aber nur für eindeutig überführte Täter.

[ nachträglich editiert von HeiligerSchnitter ]
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08.07.2011 19:29 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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@Rebell1966: "In diesem Fall war es ein Ehrenmord aus Rache und eventuell vertuschung des sexuellen Missbrauchs. "

Ich gestehe, die Quelle habe ich nur überflogen und die Stelle mit dem (angeblichen?) sexuellen Missbrauch übersehen.
In dem Fall, dass der Täter sie nicht missbraucht hat... hmm, da stünde dann sein Ruf auf dem Spiel und ich könnte bei dem Begriff "Ehrenmord" sogar zustimmen. Sollte der Missbrauch stattgefuden haben, dann nicht. Dann hat ER nämlich ehrlos gehandelt und deinen Satz würde ich umformulieren nach:
"In diesem Fall war es ein Mord aus Rache und eventuell Vertuschung des sexuellen Missbrauchs."

"Ja, nur hat uns die Vergagenheit gezeigt, dass in solchen Fällen oft mit Totschlag argumentiert wurde."

Das stimmt leider. Zumindest hier in D ist es öfter vorgekommen. Wie gesagt: Mord ist Mord, egal aus welchen Beweggründen. Da kann man nur hoffen, das die rechtsprechende Gewalt in Österreich härter durchgreift als in Deutschland.

"Mag sein, das dies dir und deinen Kumpels nicht schmekt aber es bleibt bei einem eindeutigem Ehrenmord."

Hmm, irgendwie scheinst du mich in eine Schublade stecken zu wollen. Ich frag mich nur, in welche? Mit meinen Kumpeln habe ich nie über dieses Thema diskutiert. Mir ging es einfach nur darum, dass ich nicht verstehen kann, weshalb die Tochter ermordet wurde, obwohl ihre Mutter sich von dem Mann getrennt hat; und das würde ich nicht als Ehrenmord bezeichnen. Im Falle einer Lüge, was den Missbrauch betrifft, könnte ich´s verstehen.
Was aber nicht heißt, dass die Strafe anders aussehen sollte.

[ nachträglich editiert von HeiligerSchnitter ]

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