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Härtere Strafe für festgenommene Bürger, die sich gegen Polizisten wehren

Wer festgenommen wird und versucht, sich der Festnahme zu widersetzen, muss in Zukunft mit einer härteren Bestrafung rechnen.

Der Bundestag hat eine Erhöhung der Maximalstrafe von zwei auf drei Jahre Haft beschlossen.

Außerdem soll man die gleiche Strafe nun auch für tätliche Übergriffe an Sanitätern und Feuerwehrmännern bekommen.


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WebReporter: crzg
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Strafe, Festnahme, Bürger
Quelle: www.dradio.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2011 01:04 Uhr von Raio
 
+3 | -1
 
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Vorredner: Sehe das mit den tätlichen Angriffen auf Hilfspersonen ähnlich, jedoch glaube ich das dies an Grad und Intensität festgemacht werden muss. 3 Jahre erscheinen mir dafür rein subjektiv ziemlich viel, dafür muss die Tätlichkeit schon ziemlich hohe Gewichtigkeit gehabt haben.

@ Quelle:
Ist damit nun die polizeiliche Festnahme gemeint, wovon ich nun einfach mal ausgehe?! Schließlich gibt es noch ein Festnahmerecht nach § 127 I StPO. Jedoch kommts hier eigentlich wieder auf den konkreten Fall an. Schwere Sache..
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08.07.2011 02:38 Uhr von fakusaman
 
+6 | -4
 
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Klar doch: Also wenn man mich verhaftet dann bücke ich mich auch gleich
damit die armen beamten auch ihren spass dabei haben ich kann auch auf die knie gehen der spass bleibt der gleiche....
wo soll all das noch hin führen bald leben wir in der 2.Usa...
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08.07.2011 03:09 Uhr von shadow#
 
+15 | -1
 
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Wer Feuerwehr oder Sanitäter behindert: oder gar angreift, sollte wahlweise mit der Schaufel oder Elefantenbetäubungsmittel ruhiggestellt werden.
Der Rest ist leider nichts anderes als juristische Schützenhilfe für Polizeiwillkür.
Wir sind also schon an dem Punkt an dem Polizeibeamte ganz offen bessergestellt werden als normale Bürger.
Gute Nacht, Rechtsstaat.
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08.07.2011 06:41 Uhr von usambara
 
+4 | -4
 
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straffrei ist der Gefängnisausbruch, aber gegen eine Festnahme darf ich mich nicht wehren...
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08.07.2011 08:29 Uhr von Mathimon
 
+3 | -1
 
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@usambara: Ein Gefängnisausbruch ist aber in der Regel nicht ohne andere Straftaten möglich (Sachbeschädigung, Bedrohung, Geiselnahme, Körperverletzung etc.)

@Topic
Sich mit Gewalt gegen eine Festnahme (egal ob gerechtfertigt oder nicht) zu wehren bringt meiner Meinung nach nichts. Wer sich bei einer gerechtfertigten Festnahme trotzdem mit Gewalt widersetzt der sollte ruhig die 2 Jahre zusätzlich aufgebrummt bekommen. Wer Sanitäter und Feuerwehrleute im Einsatz angreift und damit einen Rettungs- bzw. Löscheinsatz behindert, kann meinetwegen 10 Jahre bekommen
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08.07.2011 08:48 Uhr von DoJo85
 
+2 | -3
 
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Nicht genug: Eigentlich müsste sogar auch der Angriff auf die genannten Personen bestraft werden, auch wenn sie nicht gerade eine Amtshandlung vornehmen oder Hilfe leisten. Immerhin vertreten Sie dabei den Staat. Und für manche Menschen ist allein die Tatsache, dass eine Person ein Polizist ist, ausreichend um diesen anzugreifen. Und das darf einfach mal nicht sein.

@shadow: Das ist keine Besserstellung. Ein normaler Bürger kriegt auf der Straße nicht hinterhergerufen "Scheiß Bulle" oder es steht auch nicht an der Wand geschrieben "Fick den Bürger" sondern "Fick die Bullen".

Es ist in letzten Jahren schon oft genug vorgekommen, dass Beamte außerhalb des Dienstes angegriffet und sogar auch tödlich verletzt wurden, nur weil sie Polizisten waren. Niemand greift einen Marer an, nur weil er Maurer ist. Es wird auch ein Krankenpfleger nicht wegen seines Berufes ermordet. Bei Rechtsanwälten bin ich mir nicht ganz sicher.

@Raio: Ich vermute mal nicht nur die Festnahme an sich sondern der gesamte § 113 StGB, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Genaueres steht ja leider auch nicht in der Quelle.
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08.07.2011 09:31 Uhr von Zarosch
 
+0 | -0
 
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@Raio: Ich glaube der §127 ist nicht gemeint, da dieser an sich nicht die Festnahme erlaubt, sondern nur ein Festhalten, bis die Polizei da ist.
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08.07.2011 10:08 Uhr von custodios.vigilantes
 
+5 | -2
 
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man hat sich ohne Gegenwehr verprügeln zu lassen: oder wie darf man das jetzt verstehen?
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08.07.2011 10:12 Uhr von DrGonzo87
 
+5 | -2
 
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Da hat wohl jemand kein Bock mehr auf Behinderungen bei Castortransporten oder Studtgart 21. Mal sehen wie lange es dauert bis die Gründe für den Einsatz von Knüppeln, Wasserwerfern und Elektroschockern heruntergestuft werden. Hm ich hab mal wieder Lust auf eine gute Lektüre, "1984" soll ein gutes Buch sein....
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08.07.2011 12:30 Uhr von DrGonzo87
 
+0 | -2
 
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08.07.2011 23:27 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@Dr.Gonzo87: Da habe ich auch einen:
http://www.youtube.com/...

Und das soll kein Fingerzeig auf Ausländer sein. Ichhabe da auch deutlich ultralinke Deutsche vor Augen, oder ein paar unbelehrbare extrem rechte Dumpfbacken.
Wer da partout nicht spuren will und selbst bei der im Allgemeinen humanen Behandlung durch deutsche Polizisten nicht kooperieren will, der muss dann halt länger drüber nachdenken.

Ich bewundere diese Beamten jedenfalls, wie ruhig die bleiben.

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