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Genetiker zur PID-Debatte: Welche Techniken größere Auswirkungen haben könnten

Der Bundestag hat heute die viel diskutierte Präimplantationsdiagnostik (PID) für legal erklärt (ShortNews berichtete). Der Humangenetiker Peter Propping findet die Aufregung um diese Methode allerdings erstaunlich, da sie nur für einen kleinen Bruchteil der Menschen überhaupt relevant ist.

Allerdings gibt es auch Techniken, bei denen dies anders ist. Anfang dieses Jahres wurde etwa eine Methode vorgestellt, mit der sich jeder Mensch auf Erbanlagen untersuchen lassen kann, die bei reinerbiger Weitergabe Probleme bereiten. Derzeit funktioniert das bei 448 rezessiv erblichen Krankheiten.

Forscher arbeiten aber daran, die Palette zu erweitern. Bei etwa 1 Prozent der Paare würde der Test anschlagen. Auch risikofreie Methoden zur vorgeburtlichen Diagnostik von Erbgutschäden werden erforscht. Bisher ist dazu eine Punktion nötig, bald soll eine Blutuntersuchung bei der Mutter ausreichen.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Debatte, Methode, PID, Genanalyse
Quelle: www.wissenschaft-online.de

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07.07.2011 18:34 Uhr von Again
 
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Hier ein Link zum Beschluss des Bundestags: http://www.shortnews.de/...

Dies wären zwei Methoden, die wohl wesentlich breitere Anwendungen finden würden als die PID.

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