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07.07.11 14:59 Uhr
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Präimplantationsdiagnostik: Bundestag erlaubt genetische Tests an Embryos

Der Bundestag hat am heutigen Donnerstag mit einer überraschenden Mehrheit Gentests an Embryos für legal erklärt. Die vorherige Debatte zur Präimplantationsdiagnostik war voller Emotionen geführt worden.

Bei künstlicher Befruchtung sind nun die umstrittenen genetischen Tests erlaubt, wenn eine schwerwiegende Krankheit wahrscheinlich ist.

Die Diskussion um das Gen-Gesetz rührte so manchen Abgeordenten zu Tränen. Der Linken-Abgeordnete Steffen Bockhahn sagte zum Beispiel mit feuchten Augen, er sei "der glücklichste Vater der Welt" und man könne anderen Paaren dieses Glück nicht verwehren.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Gesetz, Bundestag, Gentest, Embryo, Präimplantationsdiagnostik
Quelle: www.spiegel.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen toll   
 
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07.07.2011 15:24 Uhr von ZzaiH
das in deutschland nun das möglich ist, was im übrigen europa schon längst standard ist...

wollten wir nichtmal vorreiter in europa sein...?
Kommentar ansehen Gut   
 
+8 | -0
 
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07.07.2011 15:25 Uhr von shadow#
Eine Niederlage für die religiösen Fanatiker die anderen kein Elternglück gönnen.
Kommentar ansehen Alternative ist die Pränataldiagnostik   
 
+8 | -0
 
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07.07.2011 15:30 Uhr von Pils28
welche im Zweifel zur Abtreibung führt. Das ist legal aber offensichtlich weniger wünschenswert. Daher gute Entscheidung! Anders wäre es vielen Familien kaum zuzumuten, eine Familie zu gründen.
Kommentar ansehen Da wird der Papst im September.........   
 
+2 | -0
 
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07.07.2011 16:00 Uhr von Wewuma
ganz schön schimpfen, wenn er dann im Bundestag reden darf!

Er, der Geheimhaltungs-Kardinal bei Kinderschändungen durch pädophile Priester wird sicher sehr aufgeregt gegen die vorbeugenden Untersuchungen zur Verhinderung von Erbkrankheiten Neugeborener wettern.

Hoffentlich haben die Abgeordneten dann genau so viel Rückgrat wie heute, als sie für das PID - Gesetz stimmten und verlassen dann das Plenum währen der RatzFatz-Rede!

[ nachträglich editiert von Wewuma ]
Kommentar ansehen In der ganzen Debatte wurde überhaupt nicht   
 
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07.07.2011 17:28 Uhr von Rechthaberei
erwähnt was Behinderte auch dem Steuerzahler an Kosten aufbürden.
Hätte das deutsche Volk in einer Volksabstimmung entscheiden dürfen, dann wäre die Entscheidung für die PID sowieso klar gewesen.
Stattdessen haben sich unsere Parlamentarier zwanzig Jahre Zeit gelassen für etwas was in anderen Ländern wie Großbritannien seid 1992 längst erlaubt ist.

Hier die Debatte:

http://www.bundestag.de/...



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
Kommentar ansehen Was für eine scheinheilige Debatte...   
 
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08.07.2011 08:51 Uhr von Marco Werner
einerseits wird diskutiert,ob der Mensch "Gott" spielen darf,indem er per Gentest entscheidet,ob sich aus einer Eizelle nun ein Mensch entwickeln darf oder nicht. Andererseits sind Abtreibungen (die ja letztendlich auch nix anderes sind) aber seit Jahren innerhalb einer bestimmten Frist erlaubt, was letztendlich auch nix anderes als eine willkürliche Entscheidung über das Entstehen von Leben ist. Letztendlich sind übrigens auch Verhütungsmittel eine Einmischung des Menschen in die Natur.
Kommentar ansehen ...   
 
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08.07.2011 13:36 Uhr von NitroPenta
Endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Ich habe den Eindruck, dass die Behindertenverbände darum gegen PID sind, weil sie ein Interesse an möglichst vielen behinderten Kindern haben. Denn somit bleibt ihre Lobby auch in Zukunft erhalten inklusive Jobs für die Betreuer.

Wer sich bei der Debatte auf Gott oder die Religion beruft kann ich sowieso nicht ernst nehmen. Da könnte man genau so gut mit Harry Potter argumentieren. Die Kleriker sollen sich besser gegen Pädophilie in den eigenen Reihen einsetzen.

Für die Ressourcen welche die Gesellschaft für einen einzelnen Behinderten (von Geburt bis zum Tod) aufbringen muss könnte man mindestens 10 gesunde Menschen grossziehen und in einem wertschöpfenden Beruf ausbilden.

In der freien Natur hätten Behinderte keine Überlebenschance. Die Natur selektiert folglich auch. Warum soll der Mensch davon abweichen? Dies wäre logischerweise widernatürlich und nicht etwa umgekehrt.

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