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Feinstaub: DUH und VCD fordern strenge Grenzwerte auch für neue Benzinmotoren

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und der Verkehrsclub Deutschland VCD fordern Grenzwerte für den Partikelausstoß auch von Benzinmotoren. Für Dieselfahrzeuge tritt ein solcher Grenzwert zum ersten September in Kraft. Mit der Euro-5-Norm wird er aber bereits eingehalten.

Hintergrund ist eine repräsentative Untersuchung, die der ADAC im Auftrag der beiden Organisationen durchgeführt hatte. Dabei hat sich herausgestellt, dass auch moderne Benziner mit Direkteinspritzung Partikel ausstoßen - teilweise höher, als dies die Grenzwerte für Dieselfahrzeuge zulassen.

Dem Problem sei nur durch den Einbau von Partikelfiltern beizukommen, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Die EU-Kommission diskutiert derzeit über einen Grenzwert für den Partikelausstoß von Benzinern der ab 2014 geltenden Euro-6-Norm.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Wert, Grenze, Belastung, Feinstaub, Norm, Benziner, DUH
Quelle: www.finanznachrichten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2011 12:40 Uhr von Scopion-c
 
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Ich hab keine Direkteinspritzung: bin ich jetzt raus aus der Nummer? Und ähm wo kommen die Partikel her? Sind das die Düsen die sich da langsam zersetzen? Ist es ein Problem im Sprit? Kann mal keiner Ursachen Forschung betreiben? Wenn ich doch weiß warum das so ist könnte ich es doch auch eindämmen und würde nicht mit versuchen mit Partikelfiltern nur die Wirkung zu verringern.
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07.07.2011 15:10 Uhr von Ottokar VI
 
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Ganz klarer Fall: Ganz klar, was nun passieren muß: ALLE (!) alten Benziner müssen entweder in der Steuer teurer werden oder ebenfalls aus Innenstädten verbannt werden. Es trifft zwar nur die neueren Modelle, aber es wäre ja unfair, wenn die alten Fahrzeuge bevorzugt werden. Mit Diesel wars ja genauso. Die alten Vorkammerdiesel sind ziemlich unproblematisch was feine, lungengängige Staubpartikel angeht. Trotzdem wurden sie mit den modernen Turbodreckschleudern über einen Kamm geschoren.

Wenn die Politik es sich bei der Steuergesetzgebung auch mal so einfach machen würde, wären wir auf einen Schlag 50% unserer Probleme los.

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