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Libyen: Gaddafi bietet Wahlen an - Rebellen und NATO bomben weiter

Der libysche Präsident Muammar al-Gaddafi hat in Gesprächen mit afrikanischen und russischen Unterhändlern seinen Rücktritt angeboten.

Dieser sei jedoch an die Bedingung geknüpft, dass sein Sohn bei demokratischen Wahlen antreten kann. Die libysche Regierung verhandele zudem mit den Rebellen um gemeinsam den Zugang für humanitäre Hilfsorganisationen in die Kampfgebiete zu ermöglichen.

Gaddafi scheint überraschenderweise weiterhin die Unterstützung großer libyscher Stämme zu haben - trotz anhaltender Angriffe durch die Rebellen und NATO.


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WebReporter: StefanPommel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Libyen, NATO, Muammar al-Gaddafi, Rebellen, Wahlen
Quelle: www.dailymail.co.uk

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06.07.2011 21:42 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+8 | -2
 
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Die Rebellen sind schlimmer als er natürlich hat er noch Unterstützung und so klein wie hier immer dargestellt kann die garnicht sein, ansonsten hätte er längst verloren.

Und bevor jemand fragt:
Die Rebellen sind schlimmer weil sie genausowenig an Demokratie interessiert sind wie er aber dafür umso mehr an einem islamischen "Staat" â la Somalia (jetzt natürlich nicht wirtschaftlich gesehen). Wären sie an Demokratie interessiert würden sie Islamisten genauso verfolgen wie Gaddafis Anhänger* und sie nicht rekrutieren und an Führungspositionen setzen.

*Wenn das überhaupt Anhänger von Gaddafi sind und nicht einfach nur Leute die sich für´s kleinere Übel entschieden haben.

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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06.07.2011 22:22 Uhr von Pils28
 
+9 | -3
 
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Gaddafi bietet Waffenstillstand an. Nato und Rebellen lehnen ab, Gaddafi bietet Wahlen und Rücktritt an, Nato und Rebellen lehnen ab. Und da will man mir erzählen, dass wir da nur zum Schutz der Zivilbevölkerung und einem Flugverbot dort sind? Ich würde gerne ein paar Nato Obere auf der Anklagebank für Kriegstreiberei und Massenmord sehen. Aber vermutlich sind da bereits Schürfrechte gegen Ministerposten mit den Rebellen schon vertraglich geregelt.
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06.07.2011 22:32 Uhr von K.T.M.
 
+1 | -3
 
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"Gaddafi scheint überraschenderweise weiterhin die Unterstützung großer libyscher Stämme zu haben"

Wieso überraschenderweise? Das werden die Stämme sein, die bisher von der hohen Korruptionsrate profitiert haben. Ist Gaddafi weg und ostlibysche Stämme haben das Sagen ist eine Einnahmequelle weg. Wer ernsthaft glaubt, nach dem Ende von Gaddafis-Regime wird es der normalen Bevölkerung wesentlich besser gehen, glaubt auch dass Somalia ein Urlaubsparadies ist.
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06.07.2011 22:40 Uhr von usambara
 
+2 | -4
 
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nach 50 Jahren als Diktator bietet er "freie Wahlen" an...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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07.07.2011 08:02 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -3
 
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Ich bin kein Freund von Kriegen, aber Gaddafi hält ja sein Wort nicht, denn er wollte schon mal, dass die Waffen ruhen und hat dann 2 Tage später einen Gro0angriff gestartet.

Und seine Forderung, dass sein Sohn bei der Neuwahl mitkanditieren darf ist mehr als merkwürdig.

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