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Mäuseversuch zeigt: Feinstaub kann Veränderungen im Gehirn auslösen.

Eine Studie an Labormäusen hat gezeigt, dass Feinstaub vergesslich und depressiv machen und Lernprobleme verursachen kann. Schuld daran sind, laut der Forscher der Ohio State´s Department of Neurosciene, Entzündungen im Gehirn.

Im Labortest, wurden die Tiere sechs Monate lang täglich sechs Stunden unterschiedlicher Luft ausgesetzt. Sechs Monate sind ungefähr die durchschnittlich halbe Lebensdauer einer Maus.

Die Mäuse, die die mit Feinstaub versetzte Luft eingeatmet hatten, hatten hinterher eine deutlich niedrigere Lernleistung, als die Vergleichsmäuse. Außerdem gab es bei der ersten Testgruppe deutliche Anzeichen von Depressionen. Im Hirn der Mäuse fand man entzündungsfördernde Cytokine.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Gehirn, Maus, Versuch, Lernen, Feinstaub
Quelle: science.orf.at

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06.07.2011 17:15 Uhr von Susi222
 
+3 | -0
 
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Jetzt frage ich mich natürlich nur noch woran man Depressionen bei Mäusen erkennen kann... Vielleicht liegt da auch die Selbstmordrate höher?
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06.07.2011 17:51 Uhr von humantraffic89
 
+2 | -0
 
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haha: depressive mäuse... die sitzen dann bestimmt im käfig in der ecke und wippen vor und zurück :D
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06.07.2011 22:09 Uhr von Python44
 
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Komisch: Menschen in Metropolen der Schwellenländer (z.B. Mexiko City) zeigen trotzdem keine geringeren kognitiven Leistungen und die Selbstmordrate ist auch bei übelster Luftverschmutzung nicht erhöht...
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07.07.2011 08:17 Uhr von Again
 
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Python44: Naja, aber es gibt zumindest ein Stadt-Land Gefälle:
http://www.shortnews.de/...
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08.09.2011 21:07 Uhr von doil
 
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@Python44: die Mexikaner haben eine ganz andere Mentalität, wie wir Deutschen, die Feiern erstma ihre nächste Siesta, bevor die depressiv werden friert unsere Sonne ein. ;-)

Auf jeden Fall hab ich schnell mal nach einem Bericht gegoogelt, der die Selbstmordrate zw. Stadt und Land vergleicht. In dem Artikel geht es um die negativen Auswirkungen der Elektrifizierung auf die Sterblichkeit der Menschen.

Zitat, Dr. Samuel Milham: "Die Selbstmordrate in Städten liegt etwa 30 Prozent höher als die Rate auf dem Land." Echt ein guter Artikel, für Interessierte, hier der Link:

http://www.nexus-magazin.de/...

Anders ist es bei den Einwohnern v. Litauen:
http://www.cafebabel.de/...

Dort ist es halt umgekehrt, da bringen sich die Leute auf dem Land vermehrt um. Der Artikel ist echt gut geschrieben, die Selbstmordrate ist laut dem Text in Litauen auf dem Land doppelt so hoch wie in städtlicheren Gebieten.

Lange Rede kurzer Sinn, ich kannte Leute, die in der Stadt depressiv geworden sind, es gibt halt Leute, die sind für sowas nicht geschaffen...

Der Dekadenz folgt der Untergang! ;o)

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