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Love Parade-Katastrophe: Entschuldigung von OB Adolf Sauerland

Vor einem Jahr, am 24. Juli 2010 kam es in Duisburg im Rahmen der Love Parade zu einer Katastrophe, bei der 21 Menschen ihr Leben lassen mussten und über 500 schwer verletzt wurden. Grund war eine Massenpanik im Zugangsbereich zum Veranstaltungsgelände.

Nun hat sich der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland bei den Hinterbliebenen entschuldigt.

Es tue ihm "unendlich leid", dass er nicht gleich die "moralische Verantwortung" übernommen habe, sich bei den Hinterbliebenen zu entschuldigen, so Sauerland. Er habe juristische Konsequenzen gefürchtet, deshalb komme die Entschuldigung erst jetzt, ein Jahr nach dem Unglück.


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WebReporter: franzi-skaner
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Katastrophe, Entschuldigung, Parade, Sauerland, Love Parade
Quelle: www.bild.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2011 15:21 Uhr von nik-o
 
+2 | -1
 
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besser spät als nie. An seiner Stelle hätte ich trotzdem besser nichts gesagt, weil hören will diese Entschuldigung niemand!
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06.07.2011 15:43 Uhr von Bildungsminister
 
+4 | -1
 
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Etwas sagen und danach handeln, oder dem gar Konsequenzen folgen lassen, das sind noch immer zwei paar Schuhe. Ich glaube ihm sogar, dass es ihm "unendlich leid" tut, und das er persönlich mindestens genauso betroffen ist wie jeder andere normal denkende Mensch.

Aber gerade als jemand der Verantwortung trägt, zu dem die Menschen vor allem in solchen Momenten aufschauen und darauf warten wie er sich verhält, muss man doch, und man entschuldige mich, auch mal Eier in der Hose haben und dich eben dieser Verantwortung auch stellen.

Es erwartet doch mittlerweile niemand mehr, dass er sagt, er oder seine Behörde hätte schuld. Das werden die sowieso bis zum Tag des jüngsten Gerichts und darüber hinaus leugnen. Aber es glaubt ihm doch schlicht niemand seine Entschuldigung wenn er dann trotzdem im Amt bleibt, sich an seinen Stuhl klammert und er Monate lang schweigt.

Reden kann einfach jeder und gerade Politiker sagen gern das, was der Bürger hören will. Und ehrlich gesagt, diese Entschuldigung ist für mich nichts anderes. Er sagt es, weil es von ihm erwartet wird. Dabei kommt die Entschuldigung viel, viel zu spät, als das man sie annehmen könnte.

Und dass er Angst vor den juristischen Konsequenzen hat zeigt doch nur, dass er etwas zu verbergen hat, er ein schlechtes Gewissen hat.

Für die Opfer und die Hinterbliebenden ist das hier nur eine weitere schallende Ohrfeige mit der flachen Hand ins Gesicht. Schämen sollte er sich. Eine echte Schande. Fühle er sich virtuell angespuckt zum Ausdruck meiner Verachtung.
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06.07.2011 16:04 Uhr von TheWidowmaker666
 
+3 | -0
 
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Name: Der gute Mann heißt Adolf mit Vornamen, nicht Winfried.
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07.07.2011 08:45 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -0
 
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So, So Herr Sauerland, ihnen tut es leid. Gar nichts tut ihnen leid, sie machen doch nur Wahlkampf. In meinen Augen sind sie ein niederträchtige Individuum, das man Sprießruten laufen lassen sollten. Fast ein Jahr vergehen zu lassen um dann nichtssagende Phrasen von ssich geben sind Zeichen für einen misgebildeten Charakter.

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