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Pkw falsch herum transportiert - Versicherung muss nur anteilig zahlen

Wird ein Pkw falsch herum auf einem Anhänger transportiert, muss die Versicherung bei einem Unfall nicht voll zahlen. So urteilte das Saarländische Oberlandesgericht (OLG) in Saarbrücken (Az.: 5 U 395/09). Die Versicherung wollte dem Kläger den Schaden wegen grober Fahrlässigkeit nicht erstatten.

Der Fall: Der Fahrer hatte den zu transportierenden Pkw mit Heckmotor in Fahrtrichtung auf den Anhänger gestellt. Durch den falsch gelagerten Schwerpunkt geriet das Gespann ins Schleudern und prallte gegen eine Leitplanke.

Das Argument des Klägers, als Laie müsse er nicht wissen, wie eine Fracht verkehrssicher auf einem Fahrzeug zu befestigen sei, zog nicht. Darüber hätten sich sowohl Laien als auch Profis zu informieren, so das OLG. Ein Abzug von 25 Prozent von der Schadensumme sei daher gerechtfertigt.


WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sicherheit, Schaden, Versicherung, Pkw, Fracht
Quelle: www.handelsblatt.com

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