06.07.11 12:29 Uhr
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Getriebehersteller ZF übernimmt Bauknecht-Spülmaschinenwerk wegen Nachfrageboom

Autoteilezulieferer ZF Friedrichshafen hat volle Auftragsbücher und kann die boomende Nachfrage, vor allem aus Asien und Amerika, kaum noch bedienen. Ein neues Werk, um die Kapazitäten auszuweiten, stampft man aber nicht mal eben aus dem Boden. Deshalb ging man nun einen unkonventionellen Schritt.

Der Getriebehersteller, der 1,4 Millionen Automatikgetriebe für Oberklasse-Fahrzeuge fertigt, kaufte zu einem günstigen Preis das Bauknecht-Spülmaschinenwerk im saarländischen Neunkirchen. Bauknecht gehört zum US-Konzern Whirlpool. Dort laufen die Geschäfte eher verhalten.

ZF kaufte alle Hallen und Büros auf und übernimmt gleichzeitig sämtliche Mitarbeiter des Werks bei gleichbleibenden Lohnzahlungen. Statt Spülmaschinen werden die Mitarbeiter dann Automatikgetriebe fertigen. ZF wird die Angestellten dafür anlernen und in die Prozesse einarbeiten.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kauf, Halle, Zulieferer, Getriebe, Bauknecht, Produktionszuwachs
Quelle: www.ftd.de

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