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Getriebehersteller ZF übernimmt Bauknecht-Spülmaschinenwerk wegen Nachfrageboom

Autoteilezulieferer ZF Friedrichshafen hat volle Auftragsbücher und kann die boomende Nachfrage, vor allem aus Asien und Amerika, kaum noch bedienen. Ein neues Werk, um die Kapazitäten auszuweiten, stampft man aber nicht mal eben aus dem Boden. Deshalb ging man nun einen unkonventionellen Schritt.

Der Getriebehersteller, der 1,4 Millionen Automatikgetriebe für Oberklasse-Fahrzeuge fertigt, kaufte zu einem günstigen Preis das Bauknecht-Spülmaschinenwerk im saarländischen Neunkirchen. Bauknecht gehört zum US-Konzern Whirlpool. Dort laufen die Geschäfte eher verhalten.

ZF kaufte alle Hallen und Büros auf und übernimmt gleichzeitig sämtliche Mitarbeiter des Werks bei gleichbleibenden Lohnzahlungen. Statt Spülmaschinen werden die Mitarbeiter dann Automatikgetriebe fertigen. ZF wird die Angestellten dafür anlernen und in die Prozesse einarbeiten.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kauf, Halle, Zulieferer, Getriebe, Bauknecht, Produktionszuwachs
Quelle: www.ftd.de

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06.07.2011 12:29 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -0
 
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Find ich absolut klasse. Denke, dass das auch für ZF deutlich günstiger ist, als ein neues Werk zu bauen. Bis man ein Grundstück hat und den ganzen Papierkram erledigt hat, usw. vergehen 1-2 Jahre bis das Werk steht.

Warum nicht vorhandene Kapazitäten nutzen? Es gibt soviel Leerstand und nicht ausgelastete Fabriken, da macht das Sinn.

Vor allem ist es auch für die Mitarbeiter toll, da sie wieder eine Perspektive haben, wie es weitergeht.

Deshalb: Daumen hoch für ZF!
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06.07.2011 13:27 Uhr von weg_isser
 
+1 | -0
 
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Das sie die Mitarbeiter übernehmen finde ich gut...gleiche Löhne...hmm...kommt drauf an ob es für die Mitarbeiter positiv oder negativ ist.

Aber im Groß und Ganzen eine gute Sache, ZF hat schnell ein neues Werk und Bauknecht mehr liquide Mittel und die Mitarbeiter behalten ihre Jobs.

[ nachträglich editiert von weg_isser ]

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