06.07.11 12:29 Uhr
 162
 

Getriebehersteller ZF übernimmt Bauknecht-Spülmaschinenwerk wegen Nachfrageboom

Autoteilezulieferer ZF Friedrichshafen hat volle Auftragsbücher und kann die boomende Nachfrage, vor allem aus Asien und Amerika, kaum noch bedienen. Ein neues Werk, um die Kapazitäten auszuweiten, stampft man aber nicht mal eben aus dem Boden. Deshalb ging man nun einen unkonventionellen Schritt.

Der Getriebehersteller, der 1,4 Millionen Automatikgetriebe für Oberklasse-Fahrzeuge fertigt, kaufte zu einem günstigen Preis das Bauknecht-Spülmaschinenwerk im saarländischen Neunkirchen. Bauknecht gehört zum US-Konzern Whirlpool. Dort laufen die Geschäfte eher verhalten.

ZF kaufte alle Hallen und Büros auf und übernimmt gleichzeitig sämtliche Mitarbeiter des Werks bei gleichbleibenden Lohnzahlungen. Statt Spülmaschinen werden die Mitarbeiter dann Automatikgetriebe fertigen. ZF wird die Angestellten dafür anlernen und in die Prozesse einarbeiten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kauf, Halle, Zulieferer, Getriebe, Bauknecht, Produktionszuwachs
Quelle: www.ftd.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Deutsche Bahn macht 716 Millionen Euro Gewinn
"true fruits"-Chef: Seine in Stahl gegossenen Hoden sind nun Trophäe für Preis
Whistleblowing-Boom im Finanzsektor und Behördenpannen: Grüne fordern Gesetz

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.07.2011 12:29 Uhr von no_trespassing