06.07.11 10:22 Uhr
 2.195
 

Stromausfall: Bund erarbeitet Notfallplan

Vor kurzem wurden von der deutschen Regierung der Atomausstieg und damit die Abschaltung alter Meiler beschlossen. Nun steht der Bund jedoch vor einem neuen Problem: Das Stromnetz läuft im Hochlastbetrieb.

Momentan müssen die Betreiber der Hochspannungsnetze täglich eingreifen, um die Netzstabilität zu sichern. Dies liegt vor allem an der Unkontrollierbarkeit von regenerativer Energiegewinnung, die jetzt Teile der Grundlast mit abdecken muss.

Während dies im Sommer nur ein relativ kleines Problem darstellt, besteht in den Wintermonaten die Gefahr von Blackouts, da im Winter die Ausbeute der Solaranlagen wegfällt und gleichzeitig der Energiebedarf steigt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Coryn
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bund, Stromausfall, Atomausstieg, Notfallplan, Alternative Energie
Quelle: www.ftd.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.07.2011 10:33 Uhr von aktiencrack2009
 
+5 | -17
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
06.07.2011 10:38 Uhr von Jaecko
 
+27 | -4
 
ANZEIGEN
"...da im Winter [...] der Energiebedarf steigt."

Hat da nicht vor kurzem jemand behauptet, der Energiebedarf im Sommer wäre höher, da dort die ganzen Klimaanlagen laufen?
Kommentar ansehen
06.07.2011 10:48 Uhr von fallobst
 
+7 | -13
 
ANZEIGEN
@ aktiencrack: ja tolle sache du held. dann liegst du im krankenhaus in der op oder ähnlichem und peng, geht das licht aus. dann geht dein eh schon so kleines licht auch aus, aber dauerhaft.
aber mach dir keine sorgen, die leute wird das dann auch einen scheißdreck jucken.
wenn du nicht gerade ein kellerkind bist, kann dir ein stromausfall trotz aggregat oder ähnlichem ziemlich stark zusetzen.

btw: ist dein "aggregat" zufällig eins von denen, die vom deutschen staat mit insgesamt 86 milliarden euro subventioniert worden sind? wenn ja, solltest du dich erst recht nicht wie gr0ßk0tz aufführen.

[ nachträglich editiert von fallobst ]
Kommentar ansehen
06.07.2011 10:58 Uhr von JesusSchmidt
 
+10 | -16
 
ANZEIGEN
propagandamärchen: "täglich eingreifen" müssen die immer. egal, wo der strom herkommt.

solaranlagen fallen im winter nicht weg. die ausbeute ist lediglich geringer. dumm nur, dass es auch noch wind- und wasserkraft und und und gibt...
Kommentar ansehen
06.07.2011 11:11 Uhr von EvilMoe523
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
@ Jaecko: Mag sein, dass es Jemand behauptet hat, aber ich glaube da auch eher an die Winterthese...

Schon allein aus dem Grund, dass nicht annähernd soviele Leute oder Firmen eine Klimaanlage verbaut haben als Heizungen (die im Wenter rege genutzt werden).

Zudem kommt noch, dass im Winter vermutlich mehr Leute, öfters zu Hause verweilen am Abend :)

Aber ist eigentlich auch egal, selbst wenn der Energiebedarf 1/3 weniger sein würde im Winter, besteht immer noch das Problem mit dem Mangel an Solarenergie.
Kommentar ansehen
06.07.2011 11:12 Uhr von Coryn
 
+9 | -3
 
ANZEIGEN
jesusschmidt: klar die ausbeute is geringer, so dass sie vernachlässigbar ist.
Wind und Wasserkraft: Es gibt lediglich 3 Wasserkraftwerke in deutschland die eine leistung von rund 1Gigawatt haben. das nächste kommt erst wieder mit rund 500WM. Dazu muss man auch bedenken dass das pumpspeicherkraftwerke sind und die auch erstmal energie brauchen um das wasser hochzupumpen. Windenergie: was passiert wenn mal kein wind weht? stehst du dann vor den windrädern und pustest mal kräftig?
Kommentar ansehen
06.07.2011 11:18 Uhr von aktiencrack2009
 
+1 | -9
 
ANZEIGEN
@fallobst: neid der Besitzlosen ,und du kannst dir sicher sein wenn,das Licht ausgeht Sitz ich in einem Bunker und verecke 2 Wochen später wie du !!!!!
Kommentar ansehen
06.07.2011 12:29 Uhr von fallobst
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@ aktiencrack2009: klar, neid der besitzlosen, wenn dein besitz offensichtlich mit sehr vielen steuergeldern anderer leute subventioniert wurde.
mir ging aber in erster linie deine asoziale attitüde auf die nerven. so herablassend auf andere mitmenschen zu schauen, die durch dumme handlungen von politikern in gefahr gebracht werden ist das letzte.

[ nachträglich editiert von fallobst ]
Kommentar ansehen
06.07.2011 12:55 Uhr von De_Imperator
 
+10 | -6
 
ANZEIGEN
ich: bin ja sowieso für eine volksabtstimmung ob die atomkraftwerke wirklich abgeschaltet werden sollen. von den medien wurden die ganzen proteste gezeigt, aber wieviele leute wurden da gesehen? ich bin für atomkraft, und ich denke dass ist auch die mehrheit der deutschen.

und ich hab keine lust auch nur einen cent mehr für strom zu zahlen weil irgendwelche leute die sonst keine sorgen haben meinen angst haben zu müssen und wegen so einem unsinn zu demonstrieren.

[ nachträglich editiert von De_Imperator ]
Kommentar ansehen
06.07.2011 12:57 Uhr von myLuck
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Grün ist nicht immer die Lösung: Natürlich haben wir im Winter eine höhere Last als im Sommer. Da muss man schon ans Mittelmeer fahren, dort wo im Winter "frostige" +15°C sind und im Sommer >30°C. Da ist im Sommer die Last natürlich größer als im Winter. Das Problem am plötzlichen Atomausstieg liegt aber nicht daran, dass wir zuwenig Strom für die Haushalte bekommen, sondern eher darin, dass sich Wind-und Sonnenenergie bislang nicht an der Regelung des Energiehaushaltes beteiligen, geschweige denn sich an der Bereitstellung von Blindleistung beteiligen. Die ist nötig, damit ein Stromnetz überhaupt erst betrieben werden kann. Wind und Sonne haben das Recht zugesprochen bekommen, dass sobald Strom erzeugt wird, er auch abgenommen werden muss. Schwankungen müssen dann mit herkömmlichen und Regelbaren Kraftwerken ausgeglichen werden. Und dass schafft dann auch kein Pumpspeichewerk in den Alpen die Spannungsprobleme in Hamburg zu kompensieren.
Die großen Probleme werden wirklich erst mit dem Herbst bzw. Winter kommen. Dann, wenn nachts Soviel Energie per Wind erzeugt wird und keiner sie haben will, weil alle im Bett liegen. So einsichtig sind die Windanlagenbetreiben auch nicht.Die wollen auch für jedes MW, was sie erzeugen, auch Geld sehen. Konkrete Anforderungen an Regelleistung, Kurschlussbeteiligung oder Frequenzstabilität wollen die nicht hören, was aber jedes normale Kraftwerk von anfang an beherrschen muss und auch kann.
Kommentar ansehen
06.07.2011 13:18 Uhr von Coryn
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
globi: ich finds toll, dass du dich sicherer fühlst wenn wir in DE die akws abschalten. In frankreich stehen kurz hinter der deutschen grenze akws die bei weitem kaputter sind als die in deutschland. wenn da eins hochgeht (was eher passieren dürfte als bei den deutschen) sind wir genauso dran.
ich bin der meinung lieber die akws hier weiterlaufen lassen aber dann entscheidungsgewalt bzgl. sicherheitskatalog haben als von kraftwerken aus frankreich oder aus m ostblock zu kaufen und dann beten zu müssen dass die nicht hochgehen.
Kommentar ansehen
06.07.2011 13:41 Uhr von borgworld2
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Coryn: wir schalten ab, dann sind wir sicher.
Was in Frankreich/Holland/etc steht interessiert uns nicht, Tschernobyl hat uns ja auch nix gemacht........

Meiner Meinung nach war das hastige Abschalten absoluter Quatsch, denn die Dinger sind die nächsten Jahre fast genau so gefährlich, ob an oder aus.
Die Betriebskosten unterscheiden sich kaum, nur jetzt darf der Verbraucher zu den Betriebskosten noch die Kosten für den importieren Strom zahlen und natürlich noch den verpassten gewinn der Konzerne.
Aber Strom wird ja nicht wesentlich teurer... Wers glaubt.
Kommentar ansehen
06.07.2011 14:02 Uhr von spatenkind
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
@ globi123: boah ich kanns nichtmehr hören. Das ist das einzige Argument dass ihr Atomstromgegner habt. "Fahr doch mal nach Fukushima...." HimmelHerrGottNochmal. Die Japaner haben in einem Erdbeben- und Tsunamigebiet ein Atomkraftwerk direkt ans Meer gebaut, ohne irgendwelche Absicherungen.
Das soll nicht heissen dass sie es selber schuld sind, sowas gönnt man keinem Land (ausser ich vielleicht Frankreich, aber das ist ein anderes Thema).
Ich will damit nur sagen, dass in Deutschland weder so starke Erdbeben vorkommen, noch dass es hier Tsunamis gibt.

Ansonsten bleibt mir nur noch zu sagen: Lern Elektrotechnik und du wirst verstehen, dass die "grünen" Energiequellen absoluter Schwachsinn und völlig ineffektiv sind.
Kommentar ansehen
06.07.2011 14:33 Uhr von myLuck
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@spatenkind Schwachsinnig und völlig ineffektiv sind erneuerbare Energien auf keinen Fall. Nur die eierlegende Wollmilchsau, die man versucht den Leuten zu verkaufen, ist es auch nicht. Es gibt etliches Für und Wieder bzw. "Ja, aber...", nur das wird keinem aufgezeigt.
"Wind: JA! Sonne: JA!, ist doch alles da!...
neue Leitungen: NEIN!, höhere Strompreise: NEIN! ging doch vorher auch! ..."
das ist die Message, die verbreitet wird...
Kommentar ansehen
06.07.2011 14:42 Uhr von spatenkind
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
myLuck: ja gut nen bisschen was bringen die, das stimmt. Nur die Leistung die immer Vorgerechnet wird bringen die nichtmal annähernd.
Ausserdem bringen Windkraftwerke und Solaranlagen das Stromnetz ziemlich durcheinander, weil die Frequenzen und Phasen nicht mit denen des Stromnetzes übereinstimmen. Hat ein Professor hier an der Uni mal sehr anschaulich gezeigt.
Kommentar ansehen
06.07.2011 16:02 Uhr von Mr.Gato
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
So lächerlich In Japan ist durch extremst ungünstige Umstände ein Atomunfall passiert und *hier* wird jetzt Panik geschoben...

Wir hatten mal ein äusserst effizientes Energienetz; waren Stromexporteure.

Und jetzt? Hajaa... Windräder hier, Windräder da... Und wens mal knapp wird holen wir Strrom von woanders lalala...

Refresh |<-- <-   1-16/16   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?