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Spinströme: Physiker entdecken wichtigen Baustein für Quantencomputer

Spintronische Geräte sollen in der Zukunft mit Hilfe von Spinströmen die superschnelle Übertragung von Daten übernehmen können. Einen physikalischen Effekt, welcher eine Verstärkung dieser Spinströme auslösen kann, wurde nun von Wissenschaftlern der Universität Münster entdeckt.

Bisher ist es so, dass Spintröme nicht weitergeleitet werden können, so wie es bei elektrischen Impulsen der Fall ist. Mit Hilfe einer Umkehrung eines Spins bzw. Drehimpulses eines Kristallgitters konnte nun ein Effekt hervorgerufen werden, der selbstständig einen Drehimpuls hervorruft.

Der leitende Professor der Studie erklärte dazu: "Dadurch ist ein Spinstrom-Transistor realisiert worden. Analog einem herkömmlichen Transistor, der elektrische Signale verstärkt, kann er in spintronischen Geräten eingesetzt werden".


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Computer, Forschung, Physiker, Spin, Quanten
Quelle: www.scinexx.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2011 23:27 Uhr von Dreamwalker
 
+2 | -1
 
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....das wird unglaublich. Das ermöglicht höchste Datenraten in Echtzeit, Nicht auszudenken was dann alles möglich wird :)
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05.07.2011 23:48 Uhr von Grool
 
+1 | -4
 
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was dann möglich wird? was dann möglich wird?
die berechnung jedes atoms im universum
zu schätzungsweise -10000000%
aber auf einem guten weg sein is doch auch was ;)
und tausend jahre bedeuten für die evolution ja bekenntlich
nen scheisdreck also sind wir sozusagen
............nah dran :P
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06.07.2011 01:02 Uhr von Gorli
 
+3 | -1
 
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Problem ist aber weiterhin die Zuverlässigkeit der Qbits. Einzelne Quanten vollständig von der Umwelt abzuschirmen um sie in die quantenmechanische Superposition zu bringen ist numal nicht so einfach. Und wenn die Physiker recht haben und die Gravitationswellen aus dem Kosmos tatsächlich unregelmäßig flukturieren, wird es noch schwerer, da man bisher wohl noch keine möglichkeit hat, Gravitation irgendwie auszusprerren. :)
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06.07.2011 01:56 Uhr von e3b7c8
 
+3 | -1
 
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@Gorli: Richtig, Quanten Dekohärenz ist ein fundamentales Problem. Diese andere Entdeckungen sind zwar nützlich, aber ohne Lösung für die Dekohärenz, ein echter Quantencomputer bleibt nur ein Traum. Um das zu lösen wir brauchen nichts weniger als eine Revolution in Physik. Kein seriöser Wissenschaftler glaubt das wir ein echter Quantencomputer in den nächsten 50 Jahren schaffen können.
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06.07.2011 13:14 Uhr von Shedao Shai
 
+2 | -0
 
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Prof: Der gute Professor Demokritov war auch der erste, der mit seinem Arbeitskreis ein Bose-Einstein-Kondensat von Magnonen bei Raumtemperatur erreicht hat. Zusammen mit dieser Entdeckung hat er schon so einiges erreicht.
Das einzige was zu einem wirklich guten Professor fehlt, sind ordentliche Vorlesungen^^ Die sind grausam...

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