05.07.11 16:51 Uhr
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Kassel: Wegen Vergewaltigung saß Verurteilter fünf Jahre unschuldig im Gefängnis

Nachdem ein Mann aus Darmstadt im Jahre 2002 wegen Vergewaltigung zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, hat das Landgericht in Kassel das damalige Urteil nun aufgehoben. Der Mann wurde von einer Arbeitskollegin angezeigt, die behauptete von ihm vergewaltigt worden zu sein.

Das angebliche Vergewaltigungsopfer habe die Geschichte "von vorn bis hinten erlogen" urteilten die Richter in Kassel. Als mögliches Motiv hätte es die Frau auf den Arbeitsplatz des Verurteilten abgesehen. Nach fünf Jahren Haftverbüßung sei der Prozess neu aufgerollt worden.

Nachdem erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Hauptbelastungszeugin aufkam, hatte sogar die Staatsanwaltschaft einen Freispruch gefordert. Der Mann, der zehn Jahre als Vergewaltiger galt, will nun Schadensersatzansprüche gegenüber dem Land Hessen anmelden.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Gefängnis, Vergewaltigung, Kassel, Verurteilter
Quelle: www.fnp.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2011 16:57 Uhr von David_blabla
 
+35 | -1
 
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dafür: sollte ja bitte die frau nun für mindestens zehn jahre ins gefängnis! ist es denn hier so einfach jemanden wegen vergewaltigung anzuzeigen und ohne richtige "beweise" zu verknacken - oder wird dann nur das gehäule der frau vor gericht berücksichtigt und fertig ist?!
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05.07.2011 17:00 Uhr von mokzumquadrat
 
+20 | -2
 
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was mich immer wundert: bei vergewaltigung ists doch fast immer aussage gegen aussage.
während gut betuchte leute wie strauss kahn oder kachelmann damit direkt durchkommen, werden nonames erstmal eingesperrt.

irgendwas stimmt da doch nicht so ganz
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05.07.2011 17:21 Uhr von Noseman
 
+22 | -1
 
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Wie man der Quelle: entenhmen kann, war der Mann Lehrer. Das heisst auch noch Job futsch, Pensionsansprüche futsch.


Und da er die Tat natürlich abstritt, kam er -wie sonst üblich - auch nicht vorzeitig aus dem Knast raus.
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05.07.2011 17:48 Uhr von syndikatM
 
+3 | -37
 
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05.07.2011 18:01 Uhr von mia_w
 
+7 | -0
 
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Wie nennt sich deine Krankheit? tztztz
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05.07.2011 18:03 Uhr von Jolly.Roger
 
+14 | -2
 
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aus einer anderen Quelle: "Gegen die Frau, die ihn zu Unrecht hinter Gitter brachte, läuft ein Verfahren wegen Freiheitsberaubung."

http://nachrichten.t-online.de/...

Freiheitsberaubung nach §239 StGB wird mit bis zu 10 Jahren Haft bestraft.


Die Entschädigung wird hoffentlich auch vom Gericht, dass das erste Urteil gesprochen hat, getragen. Hier wurden juristische Grundsätze mit Füßen getreten.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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05.07.2011 19:13 Uhr von MBGucky
 
+0 | -0
 
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frage nur ich mich wegen welcher Vergewaltigung der Verurteilte nun fünf Jahre unschuldig hinter Gittern saß?
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05.07.2011 19:27 Uhr von muhkuh27
 
+12 | -1
 
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aja: Und sowas passiert, wenn man nach Alice Schwarzer geht!
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06.07.2011 11:02 Uhr von engineer0815
 
+2 | -1
 
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@ syndicat: bezogen auf die männlichen vertreter deiner generation (und jünger), wo jedes mädel ne "bitch" is, könnte man(n) fast geneigt sein dir recht zu geben.

aber nur fast ;)


@ news:
ich hoffe auf eine angemessene entschädigung sowie ebenfalls angemessene bestrafung für die junge dame.
bleibt noch, dem falsch beschuldigten zu wünschen, wieder fuß in der gesellschaft fassen zu können.
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06.07.2011 20:28 Uhr von DEMOSH
 
+2 | -0
 
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Scheiß Justiz: Er war nur Fliesenleger.
Und nicht Kachelmann.
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07.07.2011 15:10 Uhr von CrazyWolf1981
 
+1 | -0
 
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So is das: mit den Frauen. Wenn die es auf dich abgesehen haben heißt es nur : Vergewaltigung, und dann is egal ob du was gemacht hast oder nicht, dann bist erstmal dran. Auch wenn man unschuldig aus dem Gericht geht, sowas haftet an den Leuten und das Leben is nahezu zerstört.
Und das zu Lasten von wirklichen Vergewaltigungsopfern, denen irgendwann einfach nicht mehr geglaubt wird.

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