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Anders Fogh Rasmussen: NATO-Raketenabwehr-System keine Bedrohung für Russland

Im Anschluss an den Russland-NATO-Rat in Sotschi verkündete NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, dass man Russland nicht als potenziellen Feind betrachte. Das geplante Raketenabwehr-System solle nicht vor dem Hintergrund des russischen Atompotenzials installiert werden.

Derzeit bemüht sich die NATO anscheinend verstärkt um eine enge Zusammenarbeit mit Russland aus verteidigungspolitischen Aspekten. Das sei laut NATO gleichzeitig auch die beste Garantie für Russland dafür, dass ihre Angaben auch zutreffen.

Russland hegt scheinbar starke Zweifel am Vorhaben der NATO und fordert deshalb vertraglich festgelegte Sicherheiten dafür, dass die geplante Raketenabwehr tatsächlich nicht gegen sie gerichtet ist. Das lehnt die NATO jedoch entschieden ab.


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WebReporter: Fanat1k
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Vertrag, NATO, Atom, Raketenabwehr, Anders Fogh Rasmussen
Quelle: de.rian.ru
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2011 16:35 Uhr von Fanat1k
 
+5 | -3
 
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Man bewegt sich auf ganz dünnen Eis bei dieser Problematik. Denn die Kernthematik ist von unglaublich wichtiger strategischer Bedeutung für Russland und könnte enorme Langzeitfolgen haben. Denn es geht um nichts weniger, als mögliche nukleare Vorherrschaft der NATO, sprich eine Option auf präventive Nuklearschläge, sollte die Raketenabwehr erfolgreich installiert werden. Kein Wunder also, dass Russland das Ganze mehr als nur nicht geheuer ist und sie sich vehement gegen das Unternehmen stellen
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05.07.2011 18:49 Uhr von Guidoo
 
+4 | -4
 
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Die Ivans haben Recht! Ich würde gerne mal das Geschrei der NATO hören wenn die Russen das Selbe vor der Europa oder US- Haustüre machen würde!
Auch die Argumentation der NATO ist ein Witz.
Ist das Islamisten-Thema eigentlich ausgelutscht & müssen nun neue/alte Feinde herhalten..?
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06.07.2011 14:04 Uhr von karl_valentin
 
+3 | -3
 
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russland: hat eine offensive nukleare strategie. zudem wird innerhalb russlands mindestens seit putins machtergreifung, der westen zum feindbild nr. 1 aufgebaut.
die raketenabwehr ist natürlich zunächst gegen eine mögliche iranische bedrohung gerichtet. aber sollten die russen eines tages zu frech werden, muss es auch möglich sein, sich in diese richtung zu verteidigen.

die russen betreiben große geheimniskrämerei, wenn es um ihren militärischen komplex geht, aber wenn vom westen verlangen extreme offenheit und mitsprache in allen bereichen.

so geht es aber nicht!
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06.07.2011 16:34 Uhr von Guidoo
 
+3 | -0
 
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@Karl_Valentin: Du glaubst doch nicht im Ernst,dass der Iran irgendeine Bedrohung für die Nato oder Europa darstellt.Die sind jetzt schon bereits komplett von der Nato oder deren Sympathiesanten umstellt und welche Raketen wollen die denn abschiessen??Die paar Böller die die Iraner haben fliegen höchstens bis Israel & da wartet das Patriotsystem, dass wir freundlicherweise Israel "spenden" mußten...
Die Russen haben der Nato sogar angeboten das "Abwehrsystem" auf ihrem Gebiet unter Nato-Leitung zu installieren,aber das wurde sowohl von der Bush wie auch der Oama-Administration abgelehnt.Ein Schelm der böses dabei denkt.
Die treibende Kraft hinter dem Projekt sind amerikanische und polnische Neokonservative, die gerne die kalten Krieger spielen.Ich denke in Europa gibts mehr als genug Raketen und Raketenabwehrsysteme um eine angebliche russische Bedrohung in die Schranken zu weisen.Vom Iran rede ich erst gar nicht,denn das ist sowieso ein Witz.
Manchmal kommt man sich vor wie in den 70ern.Die Russen von heute wollen uns Gas,Öl und andere Sachen verkaufen.Die haben ganz andere Sorgen als sich mit dem Westen anzulegen.Das Ganze ist nur ein teueres Militärprojekt mit dem sich irgendwer die Taschen füllt
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18.07.2011 08:43 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -0
 
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Einfache Gegenstrategie: Man lässt auf eigenem Territorium eine Unzahl von Atombomben hochgehen. Trotz Owning the weather wird der nukleare Fallout überall runtergehen, wie spanische und schweizerische Zeitungen über Fukushima über Fallout in Spanien und in der Schweiz berichteten. Nuklearer Winter wäre bei einer Vielzahl ebenfalls die Folge. Es gibt in den Arsenalen noch immer eine Menge Atomwaffen, auch wenn sie aktuell nicht auf irgendwelche Ziele gerichtet sind.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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