Anders Fogh Rasmussen: NATO-Raketenabwehr-System keine Bedrohung für Russland
Im Anschluss an den Russland-NATO-Rat in Sotschi verkündete NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, dass man Russland nicht als potenziellen Feind betrachte. Das geplante Raketenabwehr-System solle nicht vor dem Hintergrund des russischen Atompotenzials installiert werden.
Derzeit bemüht sich die NATO anscheinend verstärkt um eine enge Zusammenarbeit mit Russland aus verteidigungspolitischen Aspekten. Das sei laut NATO gleichzeitig auch die beste Garantie für Russland dafür, dass ihre Angaben auch zutreffen.
Russland hegt scheinbar starke Zweifel am Vorhaben der NATO und fordert deshalb vertraglich festgelegte Sicherheiten dafür, dass die geplante Raketenabwehr tatsächlich nicht gegen sie gerichtet ist. Das lehnt die NATO jedoch entschieden ab.