05.07.11 15:54 Uhr
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Deutlich mehr Fische in der Nordsee: Fangquoten werden erhöht

Die Fischbestände in der Nordsee haben sich erholt. In der Folge sollen die Fangquoten steigen. Das teilte der der Verband der Deutschen Kutter- und Küstenfischer unter Berufung auf den Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) heute in Hamburg mit.

Ein Rekordbestand wurde bei Schollen festgestellt. Hier soll die Fangquote für Elterntiere von 84.000 Tonnen (2012) auf mehr als 500.000 Tonnen im darauf folgenden Jahr steigen. Ebenso soll die Fangquote von Seezunge angehoben werden.

Bestandsschwankungen gebe es noch beim Seelachs. Hier sollen die Quoten um 15 Prozent gesenkt werden. Für Steinbutt, Glattbutt, Kliesche und Flunder sollen sie unverändert bleiben.


WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Fisch, Quote, Nordsee, Fischfang
Quelle: www.open-report.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2011 16:10 Uhr von Exilant33
 
+8 | -2
 
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Ein bisl Plus im Meer und schon wird Gefangen was das Zeug hält. Und wenn es wieder weniger wird, dann jammern Sie alle wieder!
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05.07.2011 16:47 Uhr von Jolly.Roger
 
+0 | -1
 
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Das blöde ist das der Mensch schon so extrem in das Ökosystem eingegriffen hat, dass es ohne weitere Regulierung evtl. bald total umkippt.

Behält man die niedrigen Fangquoten für die Schollen bei, steigt die Population weiter und sie nehmen u.U. dem Seelachs die Nahrung weg...
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05.07.2011 17:26 Uhr von NilsGH
 
+7 | -1
 
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Geldgier lässt grüßen Obwohl ich JollyRogers Theorie nachvollziehen kann glaube ich kaum, dass eine Vermehrung der Fischbestände in derart "geringem" Ausmaß ein Problem darstellen wird.

Ohne jetzt konkrete Zahlen zu kennen ist es doch generell so, dass der Mensch bereits weite Teile der Meere quasi "leergefischt" hat. Wieso soll dann nun eine sich erholende Zahl der Fische ein Problem darstellen?

Wenn weniger Fische da waren (die ganze Zeit), dann haben sich ja - um deiner Theorie etwas entgegenzusetzen - die "Nahrungsbestände" der Fische immer weiter erhöhen können, oder? Ergo ist auch ein hohes Futterangebot da. Wahrscheinlich haben sich die Poppulationen auch deswegen relativ rasch erhöht.

Ich finde es bedenklich, jetzt gleich wieder die Fangquoten nach oben zu schrauben. Denn So eine Vermehrung geschieht ja aus mathematischer Sicht exponentiell: Habe ich heute viele Fische kriege ich morgen noch mehr Fische, übermorgen wird die Zahl neuer Fische noch größer sein als die Saison zuvor, usw.

Entsprechend wäre es wohl mal ratsam, die Tiere da zu lassen, wo sie hingehören: Im Wasser. Nur so kann nachhaltig der Bestand auch wirklich gesichert werden.

Gerade die menschlichen Eingriffe in die Ökosysteme (wie beschrieben) könnten schon nächstes Jahr - durch Umweltkatastrophen oder andere unvorhergesehene Ereignisse - den Bestand stark dezimieren. Siehe Golf von Mexiko. Entsprechend sollte man nicht wieder direkt bis zum Bestandsminimum abfischen.
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05.07.2011 17:34 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -1
 
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"Ohne jetzt konkrete Zahlen zu kennen ist es doch generell so, dass der Mensch bereits weite Teile der Meere quasi "leergefischt" hat."

Da hast du natürlich auch wieder recht.
Insofern ist eine Konkurrenzsituation beim Futter eher unwahrscheinlich....

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