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Steuerzahlerbund: Bis morgen arbeiten Bürger für den Staat - Zwei Tage länger als 2010

Ab morgen arbeiten deutsche Angestellte wieder für den eigenen Geldbeutel, bisher wanderte das Geld zum Staat, das errechnete der Steuerzahlerbund.

Damit arbeiten die Bürger zwei Tage länger für den Staat als noch im Jahr 2010. Grundlage für die Berechnung ist die volkswirtschaftliche Einkommensbelastungsquote.

Die Ursache für das längere Arbeiten für den Staat ist eine kalte Progression. Verbandspräsident Karl Heinz Däke forderte von der Regierung eine umfassende Änderung des Steuerrechts und keine vagen Versprechungen für Senkungen im Jahre 2013.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Steuer, Staat, Bürger, Steuerzahlerbund
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2011 14:31 Uhr von Schwertträger
 
+8 | -3
 
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Blödsinnige Sichtweise: Und alle bedauern sich dann wieder selber.

Wenn man es aber mal so formulieren würde, wie es wirklich ist, nämlich "bis morgen arbeiten alle für Kindergärten, Schulen, Straßen, Theater, Schwimmbäder, Buslinien, Forschung und Entwicklung, Parkerhaltung, Kulturförderung etc.", dann sähe das schon anders aus.

"Der Staat" sind wir.
Das ist kein abstraktes Geldfrassmonster, sondern das sind wir alle, die sehr gern an verschiedenen Stellen die Hand aufhalten, wenn es um staatliche Förderung geht.
Nun ja, irgendwoher muss das Geld ja kommen.

Dass es in der ganzen Riesensumme auch einen Prozentsatz gibt, der vielleicht(!) nicht sein müsste und auch einen, der in schlechte Taschen fliesst, das ist klar.
Aber das stellt nicht das Prinzip in Frage.

Vielleicht käme man auch mit ein paar Tagen weniger aus, aber dieses "bis übermorgen arbeite ich nicht für mich", ist nicht nur eine psychisch negativ wirkende Sichtweise, sondern sie ist auch noch falsch, denn sehr viele Steuergelder kommen dem Einzelnen direkt wieder zugute.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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05.07.2011 14:34 Uhr von derSchmu2.0
 
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Schwerttraeger man koennte aber noch die miesmachende Betrachtung nehmen, wer wie viel fuer gleiche oder geringere Leistungen bezahlt...ich glaube, da findet man auch einiges, was nicht gerecht verteilt ist...
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05.07.2011 14:39 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -2
 
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Ja, ungerechte Dinge gibt es viele, allein schon,. weil es Gerechtigkeit nicht gibt und geben kann.
Sich darüber jedesmal zu ärgern, bringt einen auch nicht weiter.

Wo man Einfluss nehmen kann, soll man den nehmen, um was zu ändern (meist eine Ungerechtigkeit durch eine andere zu ersetzen, aber von solchen Spitzfindigkeiten mal abgesehen) und sich ansonsten darauf konzentrieren, selber das Maximum aus sich herauszuholen.
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05.07.2011 15:58 Uhr von Loxy
 
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Der Steuerzahlerbund auch nur eine Lobbyorganisation der Arbeitgeber. Wenn Steuererleichterungen kommen, wette ich Stein und Bein darauf, dass höhere Einkommen am meisten entlastet werden. Dieses Geseiere von der Abschaffung des Mittelstandsbauches ist nur wieder die immer gleiche Finte um die Deppen zu blenden.

Sozialbeiträge zu kürzen um den "kleinen Mann" zu entlasten ist auch nicht wahr. Die Arbeitgeber sollen entlastet werden, der kleine Mann zahlt dann nämlich an anderer Stelle doppelt drauf um den gleichen Versorgungsanspruch zu erwerben.
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05.07.2011 19:09 Uhr von Schwertträger
 
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@cortexiphan: Natürlich: Die zahlen wir auch. Genauso wie die Gehälter der Angestellten des Rechtssystems. Ich habe da einiges nicht erwähnt. :-)


@Loxy: Die geplanten Steuererleichterungen sind ja auch großer Mist. Die Leute haben sich an die derzeitige Belastung gewöhnt. Also würde es mehr Sinn ergeben, wenn die eine Hälfte des zu verteilenden Geldes für Forschung und Ausbildung verwendet würde, die andere zur Schuldentilgung. Das wäre dann mal wenigstens sinnvoll.

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