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Indien: Gesundheitsminister Azad behauptet, Homosexualität ist eine Krankheit

Der indische Gesundheitsminister Ghulam Nabi Azad steht derzeit in der Kritik, weil er am Montag behauptet hat, dass Homosexualität unnatürlich wäre - es wäre eine Krankheit. Diese Äußerungen gab er bei einem HIV/AIDS-Kongress für Regierungsbeamte und Bürgermeister von sich.

Der Minister meint, dass die "Krankheit" Homosexualität durch Ausländer in Indien eingeschleppt werde. Die indische Bevölkerung müsse sich darauf einstellen, so Azad weiter. Leider würden diese "Krankheitsfälle" täglich zunehmen, so der Minister in seiner Rede.

Die Aussagen von Ghulam Nabi Azad haben nicht nur für Unruhe unter der indischen Bevölkerung gesorgt. Auch internationale Aids-Organisationen reagieren erbost auf Azads Rede. Eine sexuelle Orientierung könne nie eine Krankheit sein, so die Reaktion der National Aids Control Organization (NACO).


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Indien, Krankheit, Homosexualität, Gesundheitsminister
Quelle: timesofindia.indiatimes.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2011 12:16 Uhr von Thunderbolt01
 
+13 | -6
 
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bist wohl nicht auf dem neuesten wissenschaftlichen stand.
weder ist es unnormal, da es viel zu häufig im gesamten tierreich vorkommt.
desweiteren ist es keine reaktion auf irgendwelche soziale/gesellschaftlichen umständen.
dies ist einfach vorbestimmt, während der gehirnentwicklung.
da es kein bewusster prozess ist, kann man auch niemanden dafürdiskriminieren.

mal davon abgesehen, dass niemand einen nachteil von schwulen hat, daher verstehe ich nicht die wichtigkeit um das thema. naja, manche frauen ärgern sich wohl, da schwule meist die netteren männer sind.

nebenbei, bin selber hetero.
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05.07.2011 12:27 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -10
 
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@kanzlerin glaube ich eher nicht, weil wenn es eine Krankheit wäre müsste sie auf die Hetros übergreifen können. Das tut sie aber nicht.
Daher tippe ich eher auf eine Kopierfehler bei der Reproduktion Ob das von der Natur beabsichtigt ist oder nicht steht auf einem anderen Blatt. Muss man mit leben.

"Auch internationale Aids-Organisationen reagieren erbost auf Azads Rede. Eine sexuelle Orientierung könne nie eine Krankheit sein, so die Reaktion der National Aids Control Organization (NACO). "

Mit dieser Aussage sollte man vorsichtig sein, Pedophelie und Sodomie gelten ja bekanntlich als krankhafte sexuelle Orientierung.
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05.07.2011 12:50 Uhr von mokzumquadrat
 
+8 | -3
 
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manchmal: kommt es mir vor als lebten wir alle noch im mittelalter...
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05.07.2011 13:30 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -5
 
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"
kommt es mir vor als lebten wir alle noch im mittelalter... "

Yoar,wenn man die Intelligenz betrachtet mögest du recht habe. Von 7 Leuten versteht gerade mal einer mein Post, während du, obwohl du eine Falschaussage schreibst (weil: wir in Europa ja wohl offen allem gegenüber sind, Homo anerkannt ist und ergo damit nicht im Mittelalter leben) bekommst mehr Plus als Minus ^^

Naja.....
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05.07.2011 13:38 Uhr von atrocity
 
+7 | -4
 
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@CoffeMaker: jede sexuelle Orientierung ist in Ordnung. Auch Pädophilie. Der Mensch kann nichts dafür auf was er steht. Das sucht er sich nicht aus und man kann es nicht ändern.

Die Neigung an sich ist auch nicht illegal oder verwerflich. Was Verwerflich und zu recht illegal ist, ist wenn die Neigungen mit anderen ausgelebt werden die das nicht wollen, sich nicht wehren können oder einfach zu Jung sind um die Tragweite zu begreifen.

Wenn ein Pädophiler sich einen runter holt und dabei an kleine Kinder denkt, dann ist das eventuell eklig. Aber es schadet keinem

Man kann zwar versuchen ihn zu therapieren... der Ansatz ist dann aber nicht das er auf magische weiße plötzlich auf ältere Frauen steht... sondern das er seine Triebe in den Griff bekommt und sich nicht an Kindern vergreift.
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05.07.2011 14:33 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -4
 
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@atrocity Pädophelie sollte jetzt zwar nicht das Thema sein, ich schnitt es nur im Zusammenhang einer weit verbreiteten Meinung an.

Was du mit verwerflich und illegal schreibst da stimme ich dir zu.

Als sexuelle Orientierung ist Pedophilie in jeglicher Form allerdings für die Menschen als abartig eingestuft. Das erkennt man an der Rechtssprechung. Du schreibst, solange wie es keinem schadet ist es ok, die Rechtssprechung sagt aber allerdings was anderes, weil selbst gemaltes (betrifft gewisse Mangas) oder in geschriebener Form in Zusammenhang Pedophilie unter Strafe steht. Ich glaub vor gewisser Zeit landeten sogar Bilder alter Künstler auf dem Index weil die gemalten Personen als minderjährig eingestuft wurden.
Pornodarsteller die jünger aussehen als 18 dürfen auch nicht aufgenommen werden.

Und ich bezweifle das wenn Angela Merkel sich outen würde auf kleine Jungs zu stehen das sie noch länger Kanzler wäre bzw. überhaupt noch jemals Kariere machen würde.

Du siehst, die sexuelle Orientierung ist wohl doch nicht so normal sonst würde der Gesetzgeber eindeutig differenzieren.
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05.07.2011 15:18 Uhr von atrocity
 
+4 | -1
 
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@CoffeMaker: laut dem Gesetzgeber darf man auch keine Fotos von über 18 jährigen Frauen in sexuellen Posen besitzen wenn sie auf den Fotos jünger wie 18 wirken...

Nicht jedes Gesetz ist Sinnvoll. Mir wäre es lieber die Pädos holen sich zu Zeichnungen & Geschichten einen runter als das man das alles als illegal einstuft. Weil wenn es so oder so illegal ist werden viele denken das sie sich dann auch direkt "richtige" Bilder besorgen können. Und das ist scheiße, die missbrauchten Kinder werden dadurch nochmal zu Opfern.
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05.07.2011 15:21 Uhr von backuhra
 
+3 | -3
 
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Ich find es immer erschreckend: wenn ich Pädophilie mit Homosexualität in einer Reihe lese. Wenn man pädophil ist, ist man dazu VERPFLICHTET sich therapieren zu lassen, sonst IST es illegal!
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05.07.2011 16:26 Uhr von Testboy007
 
+2 | -2
 
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der nächste geistig umnachtete Depp... GsD nicht in D
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05.07.2011 16:29 Uhr von Earaendil
 
+1 | -7
 
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Haha das ist ja mal nett:

°° Auch internationale Aids-Organisationen reagieren erbost auf Azads Rede. Eine sexuelle Orientierung könne nie eine Krankheit sein, so die Reaktion der National Aids Control Organization (NACO).°°

Was ist mit den Kinderschändern?Den Tierliebhabern?
Alles gesunde Menschen,was? ... hohoho *garnicht witzig*

Nur weil eine Erkrankung keinen sichtbaren schlechten Effekt hat (ausser Kinderlosigkeit und teilweisem Ausschluss aus der Masse,in freier Wildbahn würde das den Tod bedeuten,aber wen schert das schon), ist sie deshalb nicht gleich KEINE Krankheit mehr.
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05.07.2011 16:29 Uhr von atrocity
 
+4 | -3
 
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@backuhra: Nein, das ist quatsch. Das ausleben ist verboten, zurecht.
Was in den Köpfen von Menschen passiert ist ihre Sache.

Jeder darf deine Freundin heiß finden und es in seinem Kopf mit ihr treiben. Er darf sich sogar daheim im stillen Kämmerchen dazu einen runter holen. Illegal wird es erst wenn er es mit deiner Freundin treibt und die das nicht will.
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05.07.2011 16:56 Uhr von backuhra
 
+3 | -3
 
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atrocity: Pädophile sind aber eine tickende Zeitbombe. Irgendwann wird der Trieb einfach zu groß.
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05.07.2011 18:57 Uhr von Again
 
+3 | -0
 
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kanzlerin: "normal ist es ja wohl nicht. "
Und weil was nicht normal ist, ist es eine Krankheit? Was ist mit Sommersprossen? Sind auch selten und somit nicht normal.

@Earaendil:
"Was ist mit den Kinderschändern?Den Tierliebhabern?
Alles gesunde Menschen,was? ... hohoho *garnicht witzig*"
Pädophilie zur Kinderschändung verhält sich wie Heterosexualität zur Vergewaltigung. Kinderschändung kann außerdem auch andere Motive haben.

"ausser Kinderlosigkeit und teilweisem Ausschluss aus der Masse,in freier Wildbahn würde das den Tod bedeuten,aber wen schert das schon"
Homosexualität kommt auch in der Natur vor. Scheint evolutionär also schon einen Sinn zu machen ;-)

@backuhra:
"Pädophile sind aber eine tickende Zeitbombe. Irgendwann wird der Trieb einfach zu groß. "
Woher willst du das wissen? Wenn jemand pädophil ist und sich beherrschen kann, wirst du das wohl kaum mitbekommen.

[ nachträglich editiert von Again ]
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05.07.2011 19:14 Uhr von Earaendil
 
+1 | -7
 
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@again: °°Homosexualität kommt auch in der Natur vor. Scheint evolutionär also schon einen Sinn zu machen ;-)°°

Altes,ausgelutschtest Argument.

Ein Beispiel: In manchen Situationen,bringt die Mutter ihr Kind direkt nach der Geburt um.Ob im Tierreich oder bei uns ach so fortgeschrittenen Menschen.
Gesund/normal?Natürliche Ausles?...wohl eher nicht.

In der Natur kommt es vor,dass manche Menschen pädophil sind.Ob aktiv oder passiv.
Gesund/normal?

In der Natur kommt es alles vor...wirklich ALLES.
Es gibt nichts,was es nicht gibt.

Worauf ich mit den Beispielen hinaus will ist:

Natürlich sein, bedeutet nicht , fehlerfrei zu sein oder normal/gut..sondern bedeutet nur,dass es nicht künstlich provuziert wurde.
Die Natur macht Fehler.Pädophile oder Schwule haben eine, in meinen Augen psychische "Andersartigkeit", ausgelöst wohl durch Hormone wärend der Schwangerschaft usw..als noch vorgeburtlich verursacht,drum auch bestimmt angeboren, und nicht "anerzogen" oder "infiziert" ;)
Was bei dem einen schlimmen Auswirkungen haben mag, wird in der Regel im "schwulen" Fall nicht zum Problem.Nur deshalb ist die eine Erkrankung akzeptiert und die andere nicht.
Ein schwuler Mensch ist garantiert nicht "schlechter",leidet womöglich wenig bis garnicht unter seiner Erkrankung,solang er in einem aufgeklärten Umfeld lebt und ..keinen Kinderwunsch hat.
Evolutionär sind homosexuelle Tiere/Menschen vollkommen uninteressant,weil sie garnicht mitspielen.Weder genetisch noch sozial.Und bei der vielfältigen Möglichkeitsspanne der Natur kann sie diese Seitentriebe sehr gut verkraften.

edit: für die ganz schlauen.. homophop hat nichts damit zu tun, homosexualität als krankheit zu empfinden,sonder eine abneigung dagegen zu verspüren oder solche menschen aus "angst" zu meiden.
nur weil ich denke,homosexuelle haben eine art von krankheit bin ich nicht gegen sie oder mag sie nicht.das ist kein werteurteil.
man darf GARNIX sagen,sonst fangen alle schwulen an zu schrein,man wäre ein schwulenhassender mensch.
absolut falsch.


[ nachträglich editiert von Earaendil ]
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05.07.2011 20:10 Uhr von Again
 
+3 | -2
 
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Earaendil: "Altes,ausgelutschtest Argument."
Was es aber nicht falsch macht. Es ist nur eine Antwort auf das ausgelutschte und falsche "Homosexualität ist wider die Natur und gegen die Evolution..."
Du hast ja von der "freien Wildbahn" (also mit Evolution/Selektion) angefangen und es gibt nunmal keinen Grund, warum Homosexuelle da sterben sollten.

"In der Natur kommt es alles vor...wirklich ALLES."
Damit hast du zu 100% recht. Ich sage auch nicht, dass Homosexualität gut ist, weil sie in der Natur vorkommt, sondern dass sie evolutionär gesehen nicht sinnlos ist.

"Evolutionär sind homosexuelle Tiere/Menschen vollkommen uninteressant,weil sie garnicht mitspielen.Weder genetisch noch sozial."
Und genau das sehen viele Wissenschaftler anders. Warum sollten Homosexuelle keine soziale Rolle spielen?
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05.07.2011 20:23 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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"Pädophile sind aber eine tickende Zeitbombe. Irgendwann wird der Trieb einfach zu groß. "

Das sind Leute ohne Partner (Singels) auch. Willst du damit sagen das jeder Singelmann/oder Frau ein potenzieller Vergewaltiger ist?

"Warum sollten Homosexuelle keine soziale Rolle spielen? "

Na eigentlich nur die das die Population Mensch sich nicht allzusehr vermehrt. Die Aggression und Gier des Menschen die zu Kriegen führen (was auch wieder die Population dezimiert) bekommt man aus dem Menschen auch nicht raus.
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05.07.2011 20:27 Uhr von Again
 
+2 | -1
 
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CoffeMaker: "Na eigentlich nur die das die Population Mensch sich nicht allzusehr vermehrt."
Das meine ich nicht. Wenn man in der Natur in einer Gruppe Homosexuelle dabei hat, werden zwar weniger Kinder gezeugt, diese können aber von mehr Erwachsenen umsorgt werden. Man hat dann also weniger Kinder, aber diese haben bessere Überlebenschancen.
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05.07.2011 22:14 Uhr von Earaendil
 
+1 | -4
 
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@again: Dann erkläre mir,welche Rolle Homosexualität in der "freien Wildbahn" spielt bitte.

Wirklich Homosexuelle können sich NICHT auf natürlichem Wege fortpflanzen,homosexuelle Männer schon mal garnicht,da sie immer ein "Weibchen" bräuchten.
Bei Lesben,wenn einen nen guten Magen hat,und für ein Kind sich auch unter den Mann legen würde, gäbe es da noch Ausnahmen.
Aber auf natürlichem Wege,ohne ärztliches Zutun,sind Homosexuelle zwar fruchtbar,werden aber nie wirksam in Aktion treten.
Unsere modere Gesellschaft liesse eine Fortpflanzung nur zu,weil es zB Männer und Frauen gibt,die ihre Gene an Samenbanken und Co. für bares Geld verkaufen.
Ob das moralisch in Ordnung ist,wird sich zeigen.

Ich finde es eine leicht naive Vorstellung, sich eine Rolle als "Miterzieher" anzumaßen. (..°° diese können aber von mehr Erwachsenen umsorgt werden. Man hat dann also weniger Kinder, aber diese haben bessere Überlebenschancen.°°)
Kommt mir etwas so vor,als würde man auf Biegen und Brechen Anteil an etwas haben wollen,was einem garnicht zusteht.
Es gibt an jeder Sache immer Aspekte,die nicht negativ sind,oder sogar gut..macht aber DENNOCH etwas Krankhaftes nicht "normal"...kann es noch so nette Begleiterscheinungen haben.

Auch das Argument,schon oft gelesen und gehört, Homosexualität wäre evtl. eine Maßnahme, die Bevölkerungsdichte nicht so schnell anschwellen zu lassen.
Nette Idee...da es aber Schwule schon zu Zeiten gegeben hat,wo von Überpopulation garnicht die Rede sein konnte,taugt das Argument wohl auch nix.
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05.07.2011 22:30 Uhr von Again
 
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Earaendil: "Dann erkläre mir,welche Rolle Homosexualität in der "freien Wildbahn" spielt bitte."
Steht in meinem letzten Kommentar.

"Wirklich Homosexuelle können sich NICHT auf natürlichem Wege fortpflanzen"
Müssen sie ja nicht ;-)

"Kommt mir etwas so vor,als würde man auf Biegen und Brechen Anteil an etwas haben wollen,was einem garnicht zusteht."
Was man will ist egal: Es macht evolutionär gesehen einfach Sinn. Du kannst deinen Vorwurf auch Ameisenarbeiterinnen machen ;-)
Das Prinzip ist genau das gleiche.

"macht aber DENNOCH etwas Krankhaftes nicht "normal""
Normal nicht, aber Sommersprossen sind eben auch nicht normal. Das Problem mit dem Begriff "Krankheit" ist aber, dass Krankheiten unerwünscht sind und behandelt werden sollte. Und ich finde, dass Homosexuelle weder unerwünscht sind noch behandelt werden sollten.

"Auch das Argument,schon oft gelesen und gehört, Homosexualität wäre evtl. eine Maßnahme, die Bevölkerungsdichte nicht so schnell anschwellen zu lassen."
Das macht evolutionär gesehen auch keinen Sinn. Zumindest sehe ich keinen. Ich denke eher, dass das eine Laeinargument ist.
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06.07.2011 03:38 Uhr von cheetah181
 
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Earaendil: "Ich finde es eine leicht naive Vorstellung, sich eine Rolle als "Miterzieher" anzumaßen. (..°° diese können aber von mehr Erwachsenen umsorgt werden. Man hat dann also weniger Kinder, aber diese haben bessere Überlebenschancen.°°)
Kommt mir etwas so vor,als würde man auf Biegen und Brechen Anteil an etwas haben wollen,was einem garnicht zusteht."

Die Vater-Mutter-Kind-Familie ist nun keine traditionelle(zumindest beim Menschen), sodass man hier von "zustehen" reden kann. Unsere nahen Verwandten leben in Gruppen und vor nicht allzulanger Zeit gab es auch bei uns eher Großfamilien, die bei der Kinderaufzucht geholfen haben.
Hier (im evolutionären Sinne) geht es ja nicht um Adoption, sondern um Verwandte!
Und da nah Verwandte fast die gleichen Gene haben macht das auch Sinn: http://de.wikipedia.org/...

"Auch das Argument,schon oft gelesen und gehört, Homosexualität wäre evtl. eine Maßnahme, die Bevölkerungsdichte nicht so schnell anschwellen zu lassen.
Nette Idee...da es aber Schwule schon zu Zeiten gegeben hat,wo von Überpopulation garnicht die Rede sein konnte,taugt das Argument wohl auch nix."

Auf großem Maßstab taugt das Argument tatsächlich nichts. Es macht evolutionär keinen Sinn auf eigene Kinder zu verzichten nur damit die Bevölkerung schrumpft. Jeder der stattdessen Kinder bekäme würde besser dastehen. Altruismus macht hier nur Sinn, wenn Verwandte unterstützt werden, weil diese eben genetisch sehr ähnlich sind.
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06.07.2011 11:02 Uhr von Earaendil
 
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Kleiner Denkanstoss:

°° Dagegen gilt die Entstehung homosexueller Identitäten heute als das Resultat von Entwicklungen der modernen Gesellschaft, die ungefähr im 18. Jahrhundert unserer Zeitrechnung einsetzten, wie Städtewachstum, Bürokratisierung und die kapitalistische Versachlichung sozialer Beziehungen.°°

Wenn man sich näher mit dem Thema beschäftigt, wird einem klar,dass es sich um eine psychologische Geschichte handelt.Eine Mischung aus Hormonen und Gesellschaft,vlt ner undeutlichen Beziehung zu den Eltern und Ähnliches.
Auch der Reiz des Verbotenen mag eine Rolle spielen...homosexuell zu sein hat anarchische Züge,was aufrührerisches (würde passen und erklären,warum Schwule immer jedem aufs AUgen drücken müssen,dass sie schwul sind;Protesthaltung)
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06.07.2011 11:13 Uhr von Again
 
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Earaendil: "Dagegen gilt die Entstehung homosexueller Identitäten heute als das Resultat von Entwicklungen der modernen Gesellschaft, die ungefähr im 18. Jahrhundert unserer Zeitrechnung einsetzten"
Das ist wahrscheinlich aus Leute wie Oscar Wilde bezogen, die das Klischee geprägt haben. Homosexualität gab es ja schon vor dem 18. Jahrhundert.

"Wenn man sich näher mit dem Thema beschäftigt, wird einem klar,dass es sich um eine psychologische Geschichte handelt.Eine Mischung aus Hormonen und Gesellschaft,vlt ner undeutlichen Beziehung zu den Eltern und Ähnliches."
Es hat auch genetische Gründe.

"Auch der Reiz des Verbotenen mag eine Rolle spielen...homosexuell zu sein hat anarchische Züge"
Das bezweifle ich extrem! Ich würde um kein Geld der Welt mit einem anderen Mann in die Kiste, weil ich es ekelig finde. Und diesen Ekel haben wohl auch andere Heterosexuelle. Die würden ja auch keine Kacke fressen, weil es den Reiz des Verbotenen gibt ;-)

"würde passen und erklären,warum Schwule immer jedem aufs AUgen drücken müssen,dass sie schwul sind"
Tun sie das? Wenn es dir jemand nicht aufs Auge drückt, wirst du kaum merken ob er schwul ist ;-)
Natürlich gibt es Schwule, die so tuckig sind, dass man es gleich merkt, aber das sind nunmal nicht alle.
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06.07.2011 21:06 Uhr von cheetah181
 
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Earaendil: Kleiner Denkanstoss meinerseits: Nicht nur aus dem Zusammenhang gerissene Zitate von Wikipedia kopieren.

"Gleichgeschlechtliche Liebe und Lust sind in allen Gesellschaften und historischen Epochen durch entsprechende Quellen nachweisbar. Dagegen gilt die Entstehung homosexueller Identitäten heute[...]"

Es geht hier um den heutigen Begriff der sexuellen Orientierung, den es eben vor dem 18. Jahrhundert nicht gab und in vielen Ländern heute immer noch nicht. In islamischen Ländern zum Beispiel wird nicht bestraft sich zum gleichen Geschlecht hingezogen zu fühlen (da waren ja viele verwirrt, wie Westerwelle nach Saudi Arabien reisen konnte, lol!), sondern das sexuelle Verhalten.

"Wenn man sich näher mit dem Thema beschäftigt, wird einem klar,dass es sich um eine psychologische Geschichte handelt."

Auch wenn du das nicht meinst: Ja, weil Psychologie das menschliche Verhalten beschreibt.

"Eine Mischung aus Hormonen und Gesellschaft"

Sicherlich, wenn die Gesellschaft nicht die Kategorien homosexuell/heterosexuell erfunden/benannt hätte, müsste es dir heute niemand mehr "aufs Auge drücken".

"vlt ner undeutlichen Beziehung zu den Eltern und Ähnliches."

Das hätte man schon festgestellt in den diversen Studien die es gab. Ist aber eben nicht so.

"Auch der Reiz des Verbotenen mag eine Rolle spielen...
homosexuell zu sein hat anarchische Züge,was aufrührerisches"

Mag für ein paar wenige so sein, aber nicht die Ursache ihrer Gefühle. Und ich bezweifle, dass das auf Schulhöfen heute so gesehen wird.

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