04.07.11 19:35 Uhr
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Frankreich: Paar lebt seit Jahren mit Gorilla zusammen

1998 wurde in einem französischen Zoo der Gorilla "Digit" geboren und von seiner Mutter verstoßen. Seither lebt der Menschenaffe bei Zoo-Direktor Pierre Thivillon und dessen Frau Elaine, die ihn mühevoll aufgepäppelt haben.

"Wir haben keine eigenen Kinder", sagte Madame Thivillon gegenüber einer deutschen Sonntagszeitung. "Digit ist für uns mittlerweile wie ein eigenes Kind." Auch in puncto Tagesablauf lebt der Affe fast wie ein Mensch: zum Frühstück gebe es demnach Gebäck und heiße Schokolade für den Affen.

Anschließend wird Digit in den Zoo gefahren, wo er vor den Besuchern zur Schau gestellt wird. Sogar ein eigenes Zimmer im Haus des Paares hat Digit. Vor dem Schlafengehen blättert man noch gemeinsam Magazine durch und bürste das Fell, verriet Thivillon.


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WebReporter: Giagl
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Frankreich, Familie, Paar, Gorilla
Quelle: www.bild.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2011 19:35 Uhr von Giagl
 
+7 | -9
 
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Das Tier tut mir leid. Es mag vielleicht ja ganz "niedlich" sein, wenn man mit dem Tier Zeitungen durchblättert und ihm Kakao zu trinken gehen, aber es bleibt doch Tierquälerei und für mich haben die Thivillons doch einen gewaltigen Dachschaden.
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04.07.2011 19:54 Uhr von NilsGH
 
+5 | -2
 
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Unverständlich: 1. Wieso erhält der Autor für diesen Kommentar ein Minus?! Völlig unverständlich ...

2. Dass das Paar den Affen aufgepäppelt hat ist vollkommen in Ordnung. Auch die "Haltung" (im Sinne einer artgerechten) wäre noch zu tolerieren. Die Frage, in wieweit dies in einem normalen Haushalt möglich ist mal dahingestellt.

3. Frühstück mit einem Gorilla? Klingt erst mal ganz nett und generell hört sich das Ganze ja recht amüsant an.

ABER: Ein Gorilla ist genauso ein wildes Tier (wild im Sinne von "natürlich") wie jeder Panda, Tiger, Löwe, etc. Entsprechend sollte man diese Tiere auch nicht vermenschlichen, auch wenn Affen sehr viel mit dem Menschen gemein haben. Sie sind nicht an unsere Lebensweisen angepasst. Wir haben uns binnen Jahrtausende sukzessive an unsere Lebensweisen gewöhnt. Wobei man da auch nicht wirklich von einer echten Anpassung sprechen kann (siehe physische wie psychische Krankheiten).

Heute wird es wohl zu spät sein, um den Gorilla noch an eine Artgerechte Haltung oder gar an eine Auswilderung zu gewöhnen. Ähnlich wie Menschen werden wohl auch Affen Gewohnheiten ausbilden und sich an Situationen, die sie seit ihrer Kindheit kennen anpassen.

Der Affe wird sich momentan wohl nicht allzu unwohl fühlen. Zum Glück. Aus menschlicher Sicht mit Kenntnis des aktuellen (gemein bekannten Wissens- und Forschungsstandes) tut mir jedoch der Gorilla sehr sehr leid. Ein Leben unter Artgenossen und in einer entsprechenden Umgebung - im Idealfall seine natürliche Umgebung im Wald - würde ich ihm jedoch eher wünschen.
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06.07.2011 02:19 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -2
 
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@NilsGH in deinem Kommentar widersprichst du dich. Nur 1 Beispiel: Artgerechte Haltung ist nicht gegeben! Dann schreibst du, den Gorilla kann man nicht auswildern, da er schon immer bei den beiden gewohnt hat,

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