04.07.11 17:01 Uhr
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Wechsel zu alternativem Arzneimittel selten problematisch

Der Wechsel von einem teuren Arzneimittel zu einem billigeren Präparat mit demselben Wirkstoff ist meist unproblematisch. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin.

Die Medikamente unterscheiden sich aber meist äußerlich. So können zum Beispiel Form, Farbe und Geschmacksstoffe voneinander abweichen.

Aber warum muss ein Patient überhaupt ein bewährtes Arzneimittel gegen ein anderes austauschen? Grund dafür sind meist die Rabattverträge, die viele Krankenkassen mit den Arzneimittelherstellern abschließen. Nur in bestimmten begründeten Ausnahmefällen lässt sich ein Wechsel umgehen.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Wechsel, Medikament, Versicherung, Rabatt, Arzneimittel
Quelle: gesundheit-adhoc.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2011 18:40 Uhr von shadow#
 
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Die Frage ist eher warum er überhaupt erst das andere Mittel hatte.

Wohl, weil sein Arzt gut vom teureren Hersteller umsorgt wurde.
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04.07.2011 21:59 Uhr von 338LM
 
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@shadow: Schwachsinn, vielleicht solltest du mal von einem Pharmahersteller "umsorgt" werden.

Die teuren Medis sind die Medis, die als erste auf den Markt kamen (unter Patentschutz) und der Arzt, DARF die nicht einfach so verschreiben (gesetzliches Diktat der Krankenkassen) ohne dass er explizit begründet, warum er das Original statt eines Generikums verschreibt und wenn er Pech hat, zahlt er das am Ende selbst.
Generika unterscheiden sich aber teilweise ihrer Verträglichkeit (z.B. durch ein anderes Coating oder andere Trägerstoffe) und allenfalls gering in ihrer Wirkung (Bioverfügbarkeit muss bei Generika auch ähnlich hoch sein).

Der Arzt verschreibt i.d.R. nur Generika und wenn der Patient es wünscht (und selbst zahlt) oder aus besonderen, der Krankenkasse begründbaren Umständen nur das Original verträglich genug ist, dann und nur dann verschreibt der Arzt das teurere Medikament. Im Zweifelsfall haftet der Arzt nämlich mit seinem Privatvermögen für Leistungen, die die Kasse nicht zahlt.

Also, bitte erstmal Hirn einschalten bevor du meinem Berufsstand Eigennutz unterstellst.

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