04.07.11 14:29 Uhr
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Kriegsverbrechen in Gaza: Israel rätselt über Uno-Bericht-Relativierung

Derzeit wird in Israel darüber spekuliert, was Richter Goldstone dazu bewegt haben könnte, seinen umstrittenen Bericht bezüglich des Gaza-Krieges nachträglich zu relativieren. Politische aber auch private Motive könnten eine Rolle spielen. Auch dass er bedroht wurde, sei eine naheliegende Option.

Er hatte in seinem als Goldstone-Bericht bekannt gewordenen Dokument berichtet, dass Israel unter anderem gezielt Zivillisten angegriffen und getötet habe. Nun hat er sich in der Washington Post plötzlich von seinem eigenen Bericht distanziert und sagte, dass die Faktenlage nun aktuell eine andere sei.

Yedioth Ahronoth, eine israelische Zeitung berichtete, Goldstone und seine Familie seien durch die Hölle gegangen, seit er den Bericht für die Uno anfertigte und veröffentlicht hatte. Die Goldstones hatten mehrfach Telefonnummern und Emailadressen wechseln müssen und in ständiger Furcht gelebt.


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WebReporter: Fanat1k
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Israel, Bericht, Gaza, Uno, Kriegsverbrechen
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2011 18:34 Uhr von ElChefo
 
+5 | -6
 
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...Ein Leben unter Hamas in Gaza oder Hisbollah im Libanon muss echt ein Traum sein - viel schöner, friedlicher und besser als bei den bluttrinkenden, kannibalischen Ziofaschistenjuden.
*seufz*
...sucht euch den zynischen Part selbst raus.
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04.07.2011 18:46 Uhr von LoneZealot
 
+6 | -11
 
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@ElChefo: Richtig.

Was wollen die Leute denn unter einer Hamas-Regierung wirtschaftlich leisten? Dazu müssten sie Wüstenboden bearbeiten, kultivieren, Häuser bauen, Fabriken, eine ganze Infrastruktur. Darauf sind diese Leute nicht eingestellt und waren es auch nicht, das einzige was sie können ist Terror verbreiten. Diese Leute leben vom Hass auf Israel und Juden, das sagen sie selbst und so handeln sie auch.

Will man die Araber wirklich umbringen, dann muss man ihnen einen Staat und eine Hamas-Regierung geben.

Selbst Staaten wie Saudi Arabien wären Dritte-Welt-Länder wenn sie kein Öl hätten.

Sollen die Araber doch hergehen und Israel boykottieren und ihre Kranken in den "freien Iran" ausfliegen. Kein einziger arabischer Staat kümmert sich um die Leute, das sind Bauernopfer, mehr nicht.
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04.07.2011 19:03 Uhr von all_in
 
+5 | -4
 
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Der Artikel wurde schon im April bei SPON veröffentlicht. Steht nicht irgendwo in den Richtlinien, dass die Artikel maximal 5 Tage alt sein dürfen?

Fanat1ik, du bist nicht aktuell.

P.S.: Ich meine die "News", neu ist sie ja nicht mehr, gab es schon mal bei SN.
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04.07.2011 19:28 Uhr von ElChefo
 
+6 | -6
 
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Lone: Vielleicht weisst du das ja als "Local" besser, aber im Grunde soll doch jeder so glücklich werden, wie er will.

Kritisch wirds doch erst, wenn die ganze Baseline der politischen Agenda auf die Vernichtung eines Nachbarn hinausläuft.
Im Endeffekt werden die Palästinenser, die eben nicht Tag für Tag die "Israel ist doof"-Masche runterbeten, sicherlich auch etwas aus ihrem Stückchen Land machen können.
Wie wäre eure Region heute gestaltet, wenn man den Palästinensern nicht seit x Jahren vorgebetet hätte, das sie ja nichts für ihre Misere können, sondern das sie einfach nur ein paar Meter weiter über die Grenze schauen müssen um Schuldige zu finden? Wie wäre das denn jetzt, wenn man ihnen statt dessen gesagt hätte "Tu was für dein Leben, dann siehts auch mal besser aus"? Wie würdet "ihr Israelis" denen gegenüber stehen, würden sie keine Raketen über die Grenze schicken sondern auf dem Acker, in Fabriken oder als Dienstleister arbeiten?

...im Endeffekt glaube ich nun wirklich nicht an eine pathologische Veranlagung der Araber zum Judenhass, das wäre zu simpel.
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04.07.2011 19:36 Uhr von LoneZealot
 
+5 | -8
 
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@ElChefo: "Im Endeffekt werden die Palästinenser, die eben nicht Tag für Tag die "Israel ist doof"-Masche runterbeten, sicherlich auch etwas aus ihrem Stückchen Land machen können."

Die Hamas ist daran nicht interessiert etwas aufzubauen, Hamas ist daran gelegen Leute zu fanatisieren und sie gegen Israel aufzuwiegeln. Der Grund ist der das ihnen der Boden, das Land an sich, nichts bedeutet. Warum auch? Es gab nie eine palästinensische Geschichte.

Es gibt genug Araber die sich in Israel etwas aufgebaut haben und um keinen Preis unter Hamas leben wollen, diese Leute kennen die Realität.

" Wie wäre das denn jetzt, wenn man ihnen statt dessen gesagt hätte "Tu was für dein Leben, dann siehts auch mal besser aus"? "

Man hat ihnen doch alles angeboten, noch zu Arafats Zeiten, und es wurde nichts unternommen.

"Wie würdet "ihr Israelis" denen gegenüber stehen, würden sie keine Raketen über die Grenze schicken sondern auf dem Acker, in Fabriken oder als Dienstleister arbeiten?"

Man würde sie anerkennen und normal mit ihnen umgehen wie mit jedem anderen Menschen der friedlich ist.

"pathologische Veranlagung der Araber zum Judenhass"

Nein, genetisch sicher nicht, das regeln Hamas und der Iran.
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04.07.2011 20:51 Uhr von Laz61
 
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04.07.2011 23:21 Uhr von ElChefo
 
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Lone: Nur ums gesagt zu haben - ich habe nicht geantwortet, weil dem nichts hinzuzufügen ist, nicht aus Ignoranz ;)
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05.07.2011 19:20 Uhr von LoneZealot
 
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@1984: Mach Dir lieber Gedanken über Dein Leben, das bringt Dir mehr.
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06.07.2011 00:57 Uhr von ElChefo
 
+2 | -4
 
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1984: "die palästinenser wollen was aufbauen,"

...zum Beispiel Startrampen für Raketen und Rohre für Mörser?
Mag sein, das "die Palästinenser" (die es ohnehin nicht als die - von dir suggerierte - homogene Volksgruppe gibt) etwas machen wollen - die HAMAS konterkariert diesen Gedanken aber auf eindrucksvolle und konsequente Weise.

"was ist denn "jüdische" geschichte?"

Nimm mal als Ausgangspunkt das Königreich Juda unter Archelaos. Vielleicht auch die Provinz Judäa am Legat Syria. Aber da nicht sein kann, was nicht in deine verschrobene, apologetische Sichtweise passt, wirst du das verlachen und sowieso nicht nachsehen.

"es gab nie einen david, ausser in der von juden selbstgeschriebenen märchenwelt der bibel."

Die Behauptung ist genausoviel wert wie jede andere auch. Belege lässt du natürlich hinten runter fallen. Das es allerdings nachgewiesenerweise das "Haus Davids" der Königsfamilien von Juda gegeben hat, das auch ein "König David" zumindest als Provinzfürst belegt ist... neee, das darf ja gar nicht wahr sein.

"zeig uns eine einzige historische karte wo ein "israel" vor 1948 verzeichnet ist"

http://tinyurl.com/...
http://tinyurl.com/...
http://tinyurl.com/...

...und mal im Ernst: Wenn du schon von Besatzung und Eroberung sowie Landraub sprichst... was ist mit dem osmanischen Reich, den Arabern, Assyrern, Hethitern, Samaritern, Philistern etc die jahrhundertelang um das bischen Land gewürfelt haben?

"mit palästina sieht das schon anders aus, da gibt es etliche historische karten wo ein PALÄSTINA verzeichnet ist."

Das ist natürlich Quark. Palästina ist eine Region und kein Land. Das wäre ja so, wie wenn du auf eine deutsche Karte schaust und "Ruhrgebiet", "Rheinland" oder "Hunsrück" für ein Land hälst, weil es halt da steht. Ist Hindukusch auch ein Land, weil es auf Karten steht? Und nein, die Bezeichnung bezieht sich nicht nur auf das Gebirge.

Naja. Was nicht sein darf, wird halt auch nicht wahr sein. Red du nur weiter denselben Mist - machts halt auch nicht "wahrer". Insofern hatte Göbbels halt nicht recht. Lügen werden durch die Quantität der Wiederholung weder glaubhafter noch wahr.
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06.07.2011 15:24 Uhr von Klecks13
 
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@ ElChefo: "Nimm mal als Ausgangspunkt das Königreich Juda unter Archelaos. Vielleicht auch die Provinz Judäa am Legat Syria."

Mal abgesehen davon, wie unsinnig es ist, sich auf ein Reich zu berufen, dass seit 2000 Jahren nicht mehr existiert: Dir ist bekannt, dass das Reich Juda nur geringfügig größer war als das heutige Jerusalem? Wenn sich Israel auf diese Grenzen beruft, dürften die Araber kein Problem damit haben ;-)

Abgesehen davon war Archelaos nie König sondern Ethnarch, was sich mit "Volksfürst" übersetzen lässt. Archelaos war übrigens kein Jude sondern Grieche, wie auch seine Nachfolger der Herodes-Linie.

Mit Archelaos endet dann auch die Geschichte eines freien judaeischen Reiches (wobei "frei" relativ ist, schon Archelaos hat sich den Römern angebiedert).
Das nachfolgende Judea war römisches Protektorat, ein Vasallenreich Roms mit ausgesuchten Marionettenkönigen. Es hielt nicht einmal 70 Jahre, danach war es endgültig römische Provinz, das Königshaus zerschlagen und das Volk verschleppt und vetrieben.

Wenn sich Israel auf DIESE Reiche beruft, dann muss es sich entweder auf die Gegend um Jerusalem zurück ziehen oder die Oberherrschaft Italiens und Berlusconi als seinen Kaiser anerkennen ;-)

Mit der selben Logik könnte übrigens auch Dänemark die Rückgabe Siziliens fordern. Oder Deutschland in den Grenzen von 1130: Neapel bleibt unser! ;-)

Nicht dass ich Israel den Israelis nicht gönnen würde. Aber längst verschwundene Reiche als Begründung für Gebietsansprüche ist einfach schwachsinnig.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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06.07.2011 18:40 Uhr von ElChefo
 
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Klecks: "Wenn sich Israel auf DIESE Reiche beruft,"

Hat es nicht. ICH habe diesen Ansatz als Denkanstoss geliefert, der bei weiterer Betrachtung noch einiges mehr über die Geschichte der Region preisgibt. Irgendwo muss man ja mal starten, und Steinzeit sowie Völkerwanderung aus Zentralafrika halte ich für etwas sehr weit hergeholt.

Aus der Grösse habe ich ja auch keinen Hehl gemacht - siehe die Links zu verschiedenen Karten.

Sorum gesehen lieferst du ja auch selbst genug Begründung, warum es keine geschichtlichen Belege für ein "Reich" Palästina gibt. Nach den Römern kamen die Araber, die es mal so und mal so unter sich aufteilten, danach kamen die Kreuzfahrer mit den Kreuzfahrerstaaten und ab 1520 (plusminus ein paar, zu faul, es nachzuschlagen) gehörte die Region zum Osmanischen Reich. Danach wurde es zum Völkerbundsmandat (Palästina durch UK, Syrien durch Frankreich verwaltet)... den Rest kennen wir ja schon. Insofern kann da nun wirklich kaum wer irgendwelche Ansprüche ableiten, die nicht erst ein paar hundert Jahre zurücktradiert werden müssen - ausser vielleicht den Türken, sofern sie (Teil-)Identität mit dem osmanischen Reich erklären würden.
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07.07.2011 09:18 Uhr von Klecks13
 
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@ ElChefo: Mein Beitrag war eher ironisch gemeint; ich wollte damit eigentlich auch nur deutlich machen, wie unsinnig es ist, aus längst vergangenen Königreichen irgendwelche Ansprüche abzuleiten.

Ob du es glaubst oder nicht, das "Königreich David" und Judaea habe ich schon öfters als Begründung für die Ansprüche gehört. Meine Antwort darauf: siehe oben. Wenn man sich darauf beruft, dann doch bitteschön mit allen Konsequenzen, also in den damaligen Grenzen und zu den damaligen Bedingungen.

"Sorum gesehen lieferst du ja auch selbst genug Begründung, warum es keine geschichtlichen Belege für ein "Reich" Palästina gibt."

Hab auch nie etwas anderes behauptet. Palästina war noch nie mehr als eine Bezeichnung für eine Region, die mal diesem, mal jenem gehörte bzw. die meiste Zeit unter mehreren Ländern aufgeteilt war.
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07.07.2011 11:24 Uhr von d0ink
 
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Zionistische Juden: http://www.arendt-art.de/...
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07.07.2011 12:27 Uhr von RickJames
 
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Zum Artikel: http://atlasshrugs2000.typepad.com/...

Der durfte nicht mal zum Bar Mitzvah(vergleichbar mit Jugendweihe) seines eigenen Enkels... wurde beleidigt, ausgegrenzt und es gab zahlreiche Versuche ihn zu diskreditieren. Jetzt mal im ernst, ist das wirklich ein so großes Rätsel?

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