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Niederlande: Schächtungen verboten - Proteste von Juden und Muslimen

Am Dienstag vergangener Woche stimmte das Parlament in Den Haag mit deutlicher Mehrheit für ein Verbot von Schächtungen und hat selbiges damit beschlossen. Der Beschluss hat für starke Proteste religiöser Organisationen weltweit gesorgt und Bestürzung hervorgerufen.

Das Schächten ist sowohl im Judentum, als auch im Islam als wichtiger Teil des Glaubensbekenntnisses fest verankert. Im Vorfeld hatten Vertreter beider Glaubensrichtungen vergeblich versucht das Parlament umzustimmen und den Beschluss zu verhindern.

Die Juden und Muslime sehen sich durch den Beschluss nun als Kriminelle diffamiert und fühlen sich als Menschen zweiter Klasse behandelt. Auf Grund der starken Proteste genehmigte die Niederlande allerdings eine Ausnahmegenehmigung in Einzelfällen, wenn den Tieren kein zusätzliches Leid zugefügt wird.


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WebReporter: Fanat1k
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Protest, Niederlande, Religion, Muslim, Jude, Glaube, Schächtung
Quelle: www.nachrichten.at

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55 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2011 14:07 Uhr von Bokaj
 
+81 | -10
 
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Warum müssen Tiere langsam ausbluten? Tiere müssen schrecklich leiden, aber man sollte nicht nur das Tötern der Tiere genau überwachen, sondern auch ihr Leben.

Der Mensch hat kein Recht, Tiere zu quälen oder zu foltern.
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04.07.2011 14:09 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+83 | -13
 
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Jeder der da demonstriert: sollte sicherheitshalber ins Gefängniss.

Wer gerne Tiere möglichst brutal zu Tode quälen will ist auch für Menschen eine Gefahr.

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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04.07.2011 14:22 Uhr von kulifumpen
 
+17 | -36
 
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04.07.2011 14:32 Uhr von Pew_Pew
 
+38 | -9
 
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jeder der gegen dieses Gesetz protestiert hat, soll in zukunft jede Operation und jeden ärztlichen Eingriff ohne Narkose und Schmerzmittel durchführen lassen.
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04.07.2011 14:34 Uhr von TrangleC
 
+51 | -7
 
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@ kulifumpen: Wie kommst du auf die abstruse Idee dass eine durchgeschnittene Kehle und ein langsames Ausbluten stressfreier für die Tiere wäre? Der Bolzen tötet das Tier in einer halben Sekunde, oder betäubt es wenigstens völlig, so dass es nichts mehr mitbekommt.

Bei der Schächtung muss man die Viecher minutenlang einklemmen bis sie endlich ausgezappelt haben.

Die Behauptung das sei stressfreier ist absolut hirnverbrannt.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
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04.07.2011 14:45 Uhr von memo81
 
+10 | -38
 
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04.07.2011 14:48 Uhr von kulifumpen
 
+8 | -39
 
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04.07.2011 14:51 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+36 | -7
 
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rebell: Das du keine Ahnung hast merkt man schon daran das du durchgehehn "Helal" statt "Halal" schreibst und "Haram", also verboten, mit "mindar" verwechselt, wobei ich keine Ahnung habe was "mindar" heißen soll. Das einzige was mir da einfällt ist "Minbar", was allerdings eine Kanzel ist...

@kulifumpen
Du vergleichst aber jetzt nicht einen Schnitt an der Hand mit einem Schnitt durch die gesamte Kehle oder?
Abgesehen davon: Glaubst du ernsthaft das die Tiere nicht merken das sie sterben und dabei noch festgehalten werden?

Und zu dem mit den Nazis:
Die Nazis waren im Tierschutz weltweit Vorreiter - sollen wir den Tierschutz wieder abschaffen weil die Nazis damit angefangen haben???

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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04.07.2011 14:56 Uhr von SNnewsreader
 
+17 | -4
 
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Bei uns läuft eine große Unterschriftensammlung: Die darauf folgende Petition wird auch hier zum Verbot des Schächtens führen.

OK, im Schlachthof geht es auch nicht grad immer richtig zu, was man deutlich am Schreien der Tiere hört. Das ist aber eher die Ausnahme. Ich habe mal einen Tag im Schlachthof gearbeitet. Viel schlimmer waren die Viehtransporte.

Das haben wir aber schon wesentlich verbessert. Die Viehtransporte werden immer besser kontrolliert.
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04.07.2011 15:19 Uhr von kulifumpen
 
+7 | -21
 
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04.07.2011 15:24 Uhr von memo81
 
+7 | -17
 
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04.07.2011 15:56 Uhr von SNnewsreader
 
+11 | -2
 
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@kulifumpen: ganz sicher nicht, zumal es meistens eben nicht fachgerecht ausgeführt wird. Ich habe einige Freunde die Muslim sind und mir berichtet haben das sie das anekelt. Diese kaufen nur Lammfleisch und Geflügel/Fisch und das ganz normal im Supermarkt.

Ich habe auch eine Schächtung gesehen und das Tier zappelte viele Minuten. Allerdings (wie oben geschrieben) auch nicht grad tolle Erfahrung im Schlachthof.

Aber was Rebell schrieb war wieder reine Propaganda.

Ich bin auch Angler und betäube die Fische und DANN schneide ich die sofort auf. Aber ohne Betäubung geht eben nichts.
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04.07.2011 16:02 Uhr von Klecks13
 
+7 | -5
 
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@ SNnewsreader: Als Angler weißt du ja, was das Zappeln ist: Eine reine Nervenreaktion, bei der das Tier nicht einmal mehr am Leben sein muss. Ich hab als Kind mal gesehen, wie ein kopfloses Huhn noch meterweit durch die Küche rannte. Viel gespürt wird es nicht mehr haben, so ganz ohne Kopf.

Ob Schächten jetzt besser ist als der Bolzenschuss, darüber kann man streiten. Fakt ist, dass unsere Massenschlachtungen auch nicht gerade schonend sind.
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04.07.2011 16:06 Uhr von omar
 
+2 | -6
 
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Wie ist es mit Schlachtung auf dem offenen Meer? Holland ne Menge Küste.
Wenn dann einer auf das offene Meer (außerhalb der Hoheitsgewässer) rausfährt und dort schlachtet, kann er dann das Fleisch wieder frei verkaufen?
Das erinnert mich an die Sauftouren der Skandinavier, die zum Trinken rausfahren, um die hohen Alkohol-Steuern zu vermeiden...
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04.07.2011 16:33 Uhr von no_trespassing
 
+22 | -8
 
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Kann man nur hoffen, dass es so bleibt: Die Nachbarländer trauen sich wenigstens was.

Minarettverbot in der Schweiz, Burkaverbot in Frankreich, Schächtungsverbot in den Niederlanden. Deutschland glotzt mal wieder in der Geschichte rum (Achtung, Wortspiel!), anstatt auch zu handeln.
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04.07.2011 17:48 Uhr von alles.Gelogen
 
+9 | -20
 
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04.07.2011 18:52 Uhr von custodios.vigilantes
 
+10 | -6
 
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elektrische Betäubung wäre zulässig: Mit der Schechita wird ein humanes, das Leid des Tieres möglichst gering haltende Tötung angestrebt. Das halachisch korrekte Schächten besteht aus einem Halsschnitt, der bei Säugetieren durch Luftröhre und Speiseröhre, bei Vögeln durch eine von beiden gehen muss. Der Schnitt muss durch Hin- und Herfahren ohne die geringste Unterbrechung mit einem scharfen, glatten und schartenfreien Messer ausgeführt werden.

Verboten ist:

- eine Unterbrechung bei der Durchführung des Schnitts (hebr. Schehija)

- das Drücken des aufliegenden Messers in den Hals (hebr. Derassa)

- das Stechen des Messers in den Hals (hebr. Chalada)

- das Ausführen des Schnitts außerhalb der für Schechita bestimmten Grenzen am Hals (hebr. Hagrama)

- das Losreißen der Halsgefäße durch den Schnitt (hebr. Ikur)


Der Schlachter (hebr. Schochet) selbst muss eine Ausbildung abgeschlossen haben, die sowohl „praktische“ als auch „geistige“ Aspekte seiner Arbeit umfasst. Das Schlachtmesser muss scharf wie eine gute Rasierklinge sein und darf keinerlei Scharten o. ä. aufweisen.

Auch der Schlachtprozess selbst ist festen Regeln unterworfen. Erste Voraussetzung ist, dass das Tier im Judentum koscher bzw. im Islam halal ist. Mit einem einzigen Schnitt wird die Kehle durchschnitten, wobei beide Halsschlagadern, beide Halsvenen, die Luftröhre, die Speiseröhre sowie beide Vagus-Nerven durchtrennt werden müssen. Diese Technik führt bei korrekt ausgeführtem Halsschnitt den Tod in der Regel innerhalb von 10-15 Sekunden herbei, jedoch können Rinder noch bis zu 47 Sekunden lang Aufstehversuche unternehmen. Das Tier muss vollständig ausbluten, da der Verzehr von Blut gemäß Kaschrut bzw. Qu´ran (Sure 5 Vers 3) verboten ist. Schechita beschreibt nicht allein den Prozess der Schlachtung selbst, sondern auch die anschließende Kontrolle des Tieres und des Fleisches. So müssen im Judentum z. B. alle Blutrückstände beseitigt werden, was gewöhnlich durch Waschen und Salzen geschieht. Außerdem müssen Fleisch und Organe auf eventuelle Unregelmäßigkeiten (z. B. Krebsgeschwülste) untersucht werden, die das Fleisch treif, d. h. nicht koscher machen würden. Im Islam gelten zum Teil andere Regeln für die „Nachbearbeitung“ des Fleisches.

Schächten ist in Deutschland grundsätzlich nicht gestattet, da das Tierschutzgesetz das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung untersagt (Generalverbot mit Ausnahmeerlaubnisvorbehalt, § 4 TierSchG). Die Einfuhr von Fleisch im Ausland geschächteter Tiere ist dagegen ohne weiteres legal. Wer von dieser Vorschrift ohne Ausnahmegenehmigung abweicht, macht sich strafbar oder begeht mindestens eine Ordnungswidrigkeit, was auch zu einem Berufsverbot oder einem Verbot des Umgangs mit Tieren führen kann (§ 17 TierSchG).

Man braucht sich nicht einzubilden, das es bei Tiermassenproduktion und fabrikmässigen Schachtereien ohne Tierquälerei zugeht. In Ostdeutschland steht der grösste Schlachthof Europas, da werden täglich 20.000 Schweine (!) durchgejagt.

wer es noch nicht kennt, sollte sich "Earthlings" ansehen.
Nichts für schwache Nerven, aber sollte jeder gesehen haben: http://www.c1neon.com/...

[ nachträglich editiert von custodios.vigilantes ]
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04.07.2011 18:59 Uhr von LoneZealot
 
+8 | -11
 
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tja: Die Moslems machen es dann einfach anders, Schwarzschlachtung.

Wir Juden kriegen das Fleisch anderswo her, weder aus Deutschland noch aus den Niederlanden.

Nebenbei, die Tiere sterben nicht langsam sonder blitzschnell, das wurde schon Ende des 19. Jahrhhundert festgestellt.
Mein Tip, guckt euch an wie "ihr" schlachtet, Schlachten ist nie schön.

Bei euren postings merkt man sehr deutlich euren Hass, alles unter dem Vorwand der Tierliebe.
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04.07.2011 20:04 Uhr von mkultra
 
+9 | -9
 
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@LoneZealot@memo81: "Nebenbei, die Tiere sterben nicht langsam sonder blitzschnell, das wurde schon Ende des 19. Jahrhhundert festgestellt. "

Ich hab selten so gelacht. Ihr "Gläubigen" versucht doch jegliche Sauerei , die im Namen eurer Religion passiert schön zu reden.
Und lass deine abstrusen Theorien von gekauften "Wissenschaftlern" mal weg.

Es ist einfach gesunder Menschenverstand, wenn man weiß, das ein Tier bei vollem Bewußtsein mehr leidet als im betäubten Zustand.
Aber unsere religiösen Helden vom Judentum und Islam lassen sich sicher auch ohne Narkose Arme und Beine amputieren, weil das ja gar nicht so schlimm ist und "blitzschnell" geht.

@memo81

"Allein in Deutschland werden täglich tausende Schweine zu Tode GEPRESST, ca. 40000 Küken lebendig geschreddert, tausende Hummer lebendig gekocht, und und und..."

Der nächste Dumpfbacken-Vergleich. Also erstens dürfen Hummer in Deutschland nicht lebend gekocht werden, wer das macht handelt ILLEGAL. Und die Küken die innerhalb von einer halben Sekunde geschreddert werden, haben keinen Todeskampf wie die unzähligen Rinder und Schafe, die Teilweise 20-30 Minuten!!!! bei lebendigem Leibe ausbluten müssen.

Ne is klar, es geht ja alles blitzschnell.
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04.07.2011 20:20 Uhr von LoneZealot
 
+8 | -8
 
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@mkultra: "Aber unsere religiösen Helden vom Judentum und Islam lassen sich sicher auch ohne Narkose Arme und Beine amputieren, weil das ja gar nicht so schlimm ist und "blitzschnell" geht."

Du würdest Dich sicher entsprechend gerne mit einem Stromstoss lähmen lassen, richtig? Ist doch schmerzfrei.

Ich sag Dir was, als religiöser Jude ist man einen Bruchteil an Fleisch was die meisten Nichtjuden nur so nebenbei essen, das ist nunmal Fakt.

"Es ist einfach gesunder Menschenverstand, wenn man weiß, das ein Tier bei vollem Bewußtsein mehr leidet als im betäubten Zustand."

Das wurde seit mehr als einem Jahrhundert widerlegt, von deutschen und schweizerischen Ärzten.

Keine Art der Schlachtung ist schön, trotzdem wollen die meisten Menschen Fleisch essen.

"haben keinen Todeskampf wie die unzähligen Rinder und Schafe, die Teilweise 20-30 Minuten!!!! bei lebendigem Leibe ausbluten müssen."

Das sind Nerven die da noch intakt sind, das Hirn ist blutleer und somit ist das Bewusstsein nicht mehr vorhanden. Bewegungen die man als Leben wahrnimmt, sind reflektorische Bewegungen. Der Schächtschnitt wird bei uns sozusagen bis zur Wirbelsäule durch vollzogen, so tritt die Bewusstlosigkeit umgehend ein.

Einen Hahn kann man auch enthaupten und er rennt noch rum, das weisst Du selbst.
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04.07.2011 20:46 Uhr von LoneZealot
 
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Korrektur: "Ich sag Dir was, als religiöser Jude ist man einen Bruchteil an Fleisch was die meisten Nichtjuden nur so nebenbei essen, das ist nunmal Fakt."

ISST mit Doppel-S
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05.07.2011 10:13 Uhr von U.R.Wankers
 
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cessna: " ´Die Juden und Muslime sehen sich durch den Beschluss nun als Kriminelle diffamiert´ - - - VÖLLIG falsch - Es SIND Kriminelle!"

Ist Volksverhetzung dein Hobby?

Humanes Töten heisst in der Praxis, dass viele Schweine gemeinsam in die Gasgrube gefahren werden. Humanes Töten bedeutet dann, dass sie mindestens 70 Sekunden in der Grube bleiben (entsprichend der Tierschutzschlachtverordnung) der Mensch sieht nicht, wie sich tief unten die Tiere in Panik winden, weil sie keine Luft bekommen und ersticken. Schweine, haben Forscher herausgefunden, haben vergleichbare kognitive Fähigkeiten wie Primaten. Sie sind schlauer als Katzen, aber eben Futter für Menschen. Der Mensch hat beschlossen, dass Katzen anmutig und klug und Hunde treu sind, Schweine dagegen dumm und schmutzig, aber nun mal Futter. Humanes Töten ist es auch, wenn man im Sekundentakt Rinder Kindern (Kälbchen) einen Metallbolzen ins Hirn schiesst. Humanes Töten soll suggerieren es gäbe einen Tod ohne Leid. In Wahrheit erleichtert es nur den Tätern das Töten und macht es für die Gesellschaft akzeptabel.

Am Ende kommt in Leberkäse alles rein, was nicht als Steak oder Kotelett über die Ladentheke geht: Innereien, Hälse mit Speiseröhren, Beine, Füsse, Schwänze, Augen, alte Wurst, aller gut püriert, Aroma und Gewürze dazu, einmal aufbacken, fertig. Aus dem Rest macht man Tierfutter.

Für alle Erkentnissresitenten: Schächten ist in Deutschland bereits verboten.

"Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen" § 1 des Tierschutzgesetz. Vernunft ist das Wesen menschlichen Denkens. Der Mensch erklärt sich mit dem Begriff in einer totalitären Logik selbst zum obersten Prinzip: Nur er entscheidet, was vernünftig ist. Tiere jeden Tag zu hunderttausenden zu töten, um sie zu essen, gehört unbedingt dazu. § 4 : "Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden." In Akkordarbeit ist schmerzlose Schlachtung von Tiere ohne Tierquälerei aber nicht möglich.
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05.07.2011 11:15 Uhr von supermeier
 
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Hat schon jemand etwas: von Protesten seitens der aufgeklärten und zivilisierten Seite der Menschheit gehört?

Und was die grenzenlose Dummheit angeht, hier mit Schlachthofargumenten zu kommen, wo ja weltweit bekannterweise Tiere unter nicht besonders schönen Umständen getötet werden.
Wollen diese Verblendeten Tierquäler uns etwa glauben machen, dass Unternehmen die Schächten, nicht der Marktwirtschaft unterliegen und sich jede menge Zeit lasssen um das Tier zu Tode zu quälen? Da wird am Fließband gearbeitet, genau wie überall.
Oder glaubt wirklich jemand der 1,50€ Hammeldöner kommt nicht aus einem ganz gewöhnlichen Schlachthof.
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05.07.2011 11:17 Uhr von Klecks13
 
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@ mkultra: "Also erstens dürfen Hummer in Deutschland nicht lebend gekocht werden, wer das macht handelt ILLEGAL"

Schlicht falsch. Hummer und Krebse kann man weder durch einen Bolzenschuß töten noch ordendlich betäuben. Außerdem verderben Krustentiere sehr schnell (in weniger als einer Stunde), wenn sie erst mal tot sind. Deshalb werden sie endweder lebend(!) tiefgefroren oder lebend(!) gekocht.

"..haben keinen Todeskampf wie die unzähligen Rinder und Schafe, die Teilweise 20-30 Minuten!!!! bei lebendigem Leibe ausbluten müssen."

Hast du dir das selbst ausgedacht? Ich wüsste sonst nicht, wo du einen solchen unendlichen Schwachsinn her haben könntest...

Mal rein medizinisch:
1. Würde es tatsächlich 20-30 Minuten dauern, dann wäre die Wunde bereits wieder durch die Blutgerinnung geschlossen, lange bevor das Tier ausgeblutet wäre.
2. wird durch den Schnitt die Sauerstoffvesorgung des Gehirns sofort und vollständig unterbrochen, wodurch das Bewusstsein unmittelbar zusammenbricht und der Hirntod bereits in wenigen Sekunden eintritt. Schneller geht es auch mit einem Bolzenschuß nicht. Verabschiede dich von der Vorstellung, dass man mit einem Schläfenschuß sofort tot wäre.
3. Mit der Durchtrennung der Halsschlagadern blutet selbst ein großes Rind innerhalb 4-5 Minuten vollständig aus, also lange vor deinen 30 Minuten. Du kannst ja mal ´nen Selbstvesuch starten: selbst wenn du nur die (relativ kleine )Schlagader am Arm öffnest, bist du in wenigen Minuten verblutet. An der Halsschlagader geht es um ein Vielfaches schneller.
4. handelt es sich bei dem "Todeskampf" um Nervenreaktionen, nicht um bewusste Bewegungen. Aber auch die halten nicht einmal eine Minute an.

Fazit: Wenn ein Tier 30 Minuten mit dem Tod kämpft, wie du behauptest, dann hat der Sclachter gewaltig gepfuscht!
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05.07.2011 11:33 Uhr von supermeier
 
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@Klecks13: "und der Hirntod bereits in wenigen Sekunden eintritt"

Was für ein Schwachsinn. Selbst bei Geköpften ist bewiesen, dass das Gehirn noch einige Zeit weiterlebt.
Oder warum leben Personen die Minutenlang ohne jegliche Sauerstoffzufuhr unter Wasser lagen?
Tiere die ausbluten verneden qualvoll an Blutmangel, wenn das Herz Luft pumpen muss. Spritz dir mal eine Luftblase in die Vene, und du wirst es erleben.

"Deshalb werden sie endweder lebend(!) tiefgefroren oder lebend(!) gekocht"

Absolut richtig, und deshalb vermeiden intelligente und zivilisierte Menschen den Verzehr von eben jenem.

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