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Hans-Werner Sinn: Deutsche Rentner zahlen die EU-Rettungsschirme

Der Chef des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, legt in einem Interview mit einfachen Erläuterungen dar, wie gefährlich die hohen Summen sind, die Deutschland im Zuge der EU-Rettungsschirme aufbringen muss und im Falle einer deutschen Haftung die finanzielle Stabilität Deutschlands gefährdet.

Sinn führt nüchtern aus: "Was nach Griechenland und Portugal fließt, um dort den Lebensstandard aufrechtzuerhalten, geht zulasten des Lebensstandards der Deutschen. Die deutschen Rentner werden zu den ersten Opfern der Rettungspakete gehören."

Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker kündigt zur Rettung des Euros die griechische Zwangsverwaltung an, in der, ähnlich wie bei der ehemaligen DDR, eine Treuhand über die Vermögenswerte Griechenlands entscheidet.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Rentner, Sinn, Hans-Werner Sinn, Werner
Quelle: www.bild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2011 09:11 Uhr von :raven:
 
+22 | -1
 
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OK, oft genug stand es bereits in der Presse und auch gefahrlaufend, dass ich mit meiner Aussage Minusse kassiere...Griechenland ist PLEITE! Das was Juncker ankündigt, ist nichts weiter als ein Konkursverfahren. Der einzige Unterschied besteht darin, dass unsere Politiker aus Angst vor Panik und rationellem Handeln der Bürger es nicht offen aussprechen. Dann fällt der Euro halt noch nicht bei Griechenland, sondern erst bei Portugal, Spanien, Irland oder Italien...aber fallen wird er.
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04.07.2011 09:55 Uhr von artefaktum
 
+10 | -2
 
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Dieses schablonenhafte Gehetze von Sinn geht mir echt auf´n Keks. Hauptsache mal wieder irgendwelche Gruppen gegeneinander stereotyp ausspielen. Nicht sehr wissenschaftlich, dieser Boulevardstil.
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04.07.2011 10:39 Uhr von custodios.vigilantes
 
+10 | -1
 
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„Denn eins ist sicher: Die Rente.“: Norbert Blüm (CDU), 1986
damals Bundesarbeitsminister
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04.07.2011 10:40 Uhr von Seravan
 
+1 | -0
 
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gut verfasste News: aber trauriger Hintergrund.
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04.07.2011 10:44 Uhr von bono2k1
 
+7 | -1
 
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Bin sehr erfreut dass hier vor mir User posten die offenbar klar erkannt haben was Sache ist! Danke dafür - vielleicht bleibt dieser Thread mal ohne "Tod den faulen Griechen" - Schreier....aufgestachelt vom Unterschichtenblatt per se.

Sinn? Eher Un-Sinn...was sich der Zausel so alles in stillen Kämmerlein denkt ist mir ja egal...nur sollte er bitte die Schnauze halten und von weiteren - unqualifizierten - Aussagen dieser Kuleur Abstand nehmen.

Den Kerl kennt man doch nur als ´Boulevardprofessor´ bezeichnen...eine Rampensau sondersgleichen...

"In der Weltwirtschaftskrise von 1929 habe es in Deutschland die Juden getroffen, heute seien es die Manager."

Diese Äußerung bei Politikern verschiedener Parteien sowie Repräsentanten des öffentlichen Lebens auf Kritik, da die Aussage eine Gleichsetzung der Kritik an den Managern mit der Judenverfolgung darstelle...

Der Alte passt zur Springerpresse....
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04.07.2011 10:55 Uhr von Kingbee
 
+4 | -0
 
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Der Name dieses Mannes: ist doch (Blöd)Sinn oder (Un)Sinn, oder irre ich ?

ER gehört wirklich zu den überflüssigen Kreaturen hier im Lande.
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04.07.2011 10:57 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+4 | -0
 
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Vollkommen logisch Freilich zahlen wir höhere soziale Standards in anderen Ländern (in Griechenland geht die Verschuldung eindeutig auf ein ausuferndes Staatsbediensteten-Sektor, Korruption und Spekulation) über Sozial- und Rentenleistungen hierzulande.

Im Übrigen gäbe es auch kein HartzIV ohne HRE in Deutschland. Auch diemal wird Griechenland nicht vor der Pleite gerettet, sondern der Beamtenstand in diesem Land (sie haben politisch halt genug protesteirt) sowie die Bilanzen französischer, italienischer, spanischer und deutscher Banken.

Zahlen tut das Volk, welches nicht auf die Straße geht - und das sind die Deutschen. Die Umschichtungen im Haushalt werden ja schon längst vorgenommen, Schäuble kündigte gestern bereits an, Tafelsilber auch in Deutschland zu verkaufen.

Und ich erinnere (nochmal) an Folgendes:

Davon wird Deutschland, pardon, nicht Deutschland, sondern der deutsche Steuerzahler, einen wesentlichen Teil bezahlen müssen. Da in Deutschland wie Griechenland Vermögen und Vermögenszuwächse überhaupt nicht besteuert werden (Vermögenszuwachs Griechenland 2000-2010: 72,25%, Deutschland 2000-2010: 83,31%) [...] sondern nur Einkommen und Verbrauch, haben in Deutschland angestellte Kleinverdiener eine international einmalige Steuer- und Abgabenquote von 52%.

Telepolis - siehe ---> http://is.gd/...
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06.07.2011 11:12 Uhr von Earaendil
 
+0 | -3
 
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Wat? Die Rentner?
Och Gottchen..na an die hat ich zuletzt gedacht.

Die sollen mal leise sein...soviel Rente,wie die heut bekommen,wird von uns keiner mehr beziehn ohne private Vorsorge...komisch,die Dicksten schrein immer am lautesten.

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