03.07.11 11:22 Uhr
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Daimler-Chef Dieter Zetsche über die deutsche Politik

In Zeiten der Wirtschaftskrise steht vor allem die Politik in der Kritik. Heute übt Dieter Zetsche, Chef des Daimler-Konzerns, in der "Bild"-Zeitung Lob und Kritik an der deutschen Regierung.

Aus Sicht des Konzern-Chefs hat die Sanierung des Haushalts ganz klar Priorität. Sie stellen die größte Gefahr für den Aufschwung dar. Auf Steuererleichterungen sollten daher, zum Wohle des Staates, verzichtet werden.

Kritisiert wird von ihm, das schnelle Handeln in der Energiepolitik. Eine solche Entscheidung "ohne dass die Folgewirkungen wirklich bekannt" sind, würde es bei Daimler nicht geben. Bei Daimler würde ohne Kenntnis der Alternativen "keine fundierte Entscheidung" getroffen.


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WebReporter: Coryn
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Politik, Kritik, Daimler, Atomausstieg, Dieter Zetsche
Quelle: www.bild.de
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2011 11:41 Uhr von Klassenfeind
 
+10 | -3
 
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D e m: kann ich 100%ig zutimmen !!!
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03.07.2011 12:02 Uhr von Leeson
 
+3 | -3
 
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Naja, solange sich die Entscheidungen unserer Regierung positiv auf die Wahl auswirken, ist es doch in Ordnung! ;)
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03.07.2011 12:03 Uhr von Floxxor
 
+6 | -2
 
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lol: "ohne dass die Folgewirkungen wirklich bekannt"[sind]
-An welche Art von Energierzeugung erinnert mich das jetzt?...

"Auf Steuererleichterungen sollten daher, zum Wohle des Staates, verzichtet werden. "
- Klar sagt der das, es steht ja auch zur Debatte den Angestellten die Steuern zu erleichtern und nicht dem Konzern.
Nich dass ich das FDP-Rettungspaket für gut halte, aber hier tut er so als wäre er vernünftig, dabei lehnt er nur Entlastung für Andere ab.
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03.07.2011 12:21 Uhr von Coryn
 
+2 | -5
 
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Floxxor: Dass der gute mann vor allem sein eigenes geschäft im hinterkopf hat sollte wohl jedem klar sein. das würde keiner von uns anders machen. alles in allem kann ich ihm aber zumindest im hinblick auf die energiewende zustimmen.
es ging einfach zu schnell.
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03.07.2011 12:32 Uhr von Coryn
 
+0 | -4
 
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Siel: Wir sind momentan im übergang von krise zum aufschwung. Alternativ könnte man auch sagen: "Sie stellen die größte Gefahr für den bevorstehenden Aufschwung dar"

Damit sollte es wohl etwas klarer sein.
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03.07.2011 13:04 Uhr von pascal.1973
 
+2 | -0
 
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Coryn: "Wir sind momentan im übergang von krise zum aufschwung"ich würde mal behaupten es ist genau anders herum.eu länder und usa sind pleite und chinas aufschwung ist auch nicht mehr so stark wie es mal war dafür steigt die inflation in china.
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03.07.2011 13:10 Uhr von Coryn
 
+0 | -1
 
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pascal: naja ich bezog mich jetzt mehr auf deutschland und da kann man schon sagen dass die finanzkrise vorbei ist und es jetzt langsam in nen aufschwung endet. Gibt genug nachrichten von firmen die sich vor aufträgen kaum retten können
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03.07.2011 13:25 Uhr von Anlex
 
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Manager Logik: Der hat ja auch genug Kohle, dass er Steuererleichterungen nicht wirklich spüren würde.

Insofern soll er mal schön die Fresse halten, solange es ihm nicht wirklich an den Kragen geht.
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03.07.2011 13:43 Uhr von pascal.1973
 
+1 | -0
 
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Coryn: ich glaube du verstehst das system nicht.
deutschland ist ein exportland und wenn es anderen ländern schlecht geht ist es nur eine frage der zeit bis wir davon auch betroffen sind."Gibt genug nachrichten von firmen die sich vor aufträgen kaum retten können"nun ich arbeite in einer sehr großen firma und würde dir bei dieser aussage wenn sie im märz gekommen wäre zu 100% zu stimmen.
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03.07.2011 14:03 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -1
 
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steuererleichterung: die machen nur 10 Euro für jeden aus und der Staat produziert immer mehr Schulden! Steuergeschenke sind zur Zeit völliger Blödsinn!

Naja und zuerst für den Atomeinstieg kämpfen und dann dagegen mit aller Gewalt ist schon eswas merkwürdig oder?
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03.07.2011 14:07 Uhr von marktwirtschaft
 
+3 | -0
 
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@Anlex: FALSCH!
Das ist der Typische, und durch die Medien auch gerne getragene, Irrtum das ein Spitzenverdiener ja garnichts davon hätte wenn man die "kleinen Leute" entlasten würde. Steuern werden Prozentual erhoben und die Lohn/Einkommenssteuern hat dazu noch Prozentstufen. Das heißt wenn ich unten 1% erlasse setzt sich das bis ganz oben durch. Wenn Du ganz unten 5,- Euro gibst kommen oben (ohne eine Anpassung) 500,- an. Ein Zetsche zahlt nämlich für die derzeit 1. 8004 Euro seines Jahresverdienstes ebenfalls keine Steuern also 0,-Euro dann fängt die Progression an und ab ca. dem 54000,- Euro zahlt er 42% aber eben erst ab diesem Euro für alle verdienten Euros drunter zahlt er den geringen Steuersatz. Das muß man verstehen. Wäre ja auch blödsinn wenn es anders wäre, wenn man ab einem bestimmten Einkommen plötzlich auf das gesamte Einkommen eine höheren Steursatz zahlen müßte, denn dann würde man ja wenn man mit nur 1 Euro über die Schwelle kommt plötzlich netto weniger übrig haben als zuvor.

Ich denke die meisten denken echt das man wenn man in den Spitzensteursatz fällt 42% Steuern zahlt. Hier wird auch gerne von der FDP der Facharbeiter ins Feld geführt der ja schon in den Bereich kommt. Toll wenn man heute als Facharbeiter noch 50000,- ferdient. Die meisten Facharbeiter werden dann aber nur mit dem letzten Euro den Sie verdienen den Spitzensteuersatz zahlen. Das als Argument zu führen den Spitzensteuersatz zu senken ist einfach nur blödsinn. Der Facharbeiter Spart sich in dem Beispiel dann 1-2cent.

Soll natürich nicht heißen das unser Steuersystem gerecht wäre. Ganz im Gegenteil. Derzeit ist es so das um so mehr ich hab um so mehr Möglichkeiten entstehen Steuern zu vermeiden. Am schlimmsten trifft es eben den Mittelstand. Eben den Bereich der bis zum Spitzensteursatz verdient.

Hier hat im übrigen Die Linke derzeit die besten Vorschläge gemacht und in den Bundestag berteits vor fast 2 Jahren eingebracht. Ja, ja, man solls nicht glauben aber wenn man Politik nicht nach Ideologie beurteilt sondern neutral nach Fakten kann durchaus auch bei den anderen was sinnvolles kommen.
Wenn ichs recht in Erinnerung habe dann wollten Sie den sogenannten Mittelstandsbauch abschaffen. Dies aber sogar aufkommenneutral. Die Freigrenze sollte angehoben werden auf ca. 9000,- und dann mit 12% beginnend linear steigend bis dann 50% aber erst bei 70000,- Euro als Single. Davon wären dann tatsächlich alle in der Mitte entlastet und gegenfinanziert wäre es durch die Anhebung um 8% Punkte am oberen Ende. Nur zur Erinnerung under Helmut Kohl (CDU) lag der Spitzensteursatz bei 53%
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03.07.2011 16:38 Uhr von sicness66
 
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Jaja: Bevor er von Politik redet sollte er seine eigene Firmenpolitik mal überdenken. Ich sag nur Schwarzbuch Markenfirmen und Big Brother Award...
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03.07.2011 19:24 Uhr von meisterthomas
 
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Politik ist nicht nur Geschäft, sondern Theater: Politik ist eben nicht nur Geschäft – sondern ein Geschäft bei dem Gewinner und Verlierer statistisch schon feststehen, weil in Wahrheit ein Marionetten-Theater auf der Bühne unserer Medien, an dessen Strippen auch Zetsche zieht, mal einsam, mal im Konzert mit seinen Hauptaktionären.

Aus seiner Sicht hat die Sanierung des Haushalts vor Steuererleichterungen ganz klar Priorität.
Und wer will ich ihm da wirklich widersprechen.

Nur wer soll den Haushalt sanieren, Mittelstand, Arbeitnehmer, Rentner und Abgeharzte wie in Griechenland, oder reicht es wirklich aus auf Steuersenkungen zu verzichten?

Ein Schritt in die richtige Richtung, ja. – Aber gehen sollen sie Andere.
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03.07.2011 20:01 Uhr von Anlex
 
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@marktwirtschaft: Da mag was dran sein, aber Manager verdienen trotzdem zu viel und zahlen zu wenig.

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