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Aufschwung zwingt Bundesagentur für Arbeit zu Streichungen

Es gibt scheinbar immer zwei Seiten einer Medaille: Der Aufschwung lässt die Arbeitslosenzahlen in Deutschland sinken, doch das ist nicht für alle gut.

Die Arbeitslosenquote sinkt und somit ist weniger für die Jobvermittler bei der Bundesagentur für Arbeit zu tun.

Nun soll fast jede sechste Stelle gestrichen werden, was bedeutet das 17.000 Stellen wegfallen. Diese sollen aber erst innerhalb der nächsten vier Jahre wegfallen und es sollen keine betriebsbedingten Kündigungen geben.


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WebReporter: Burnapple
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Entlassung, Aufschwung, Bundesagentur für Arbeit, Streichung
Quelle: www.spiegel.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2011 11:20 Uhr von Bautram
 
+62 | -3
 
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Naja Zumindest kennen die Betroffenen sich ja dann aus und wissen, wie man die Anträge auszufüllen hat :D
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03.07.2011 11:48 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+25 | -3
 
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Die ARGEN werden sich Personal-Streichungen kaum leisten können: Wie ich über einen Bekannten aus der Branche weiß, ist der Krankenstand in Job-Centern extrem hoch.

Durch den logischen Umstand, das durch dieses Phänomen die Zahl der zu bearbeitenden Fälle pro Mitarbeiter immer weiter zunimmt, verabschieden sich auch immer mehr Job-Center-Mitarbeiter für 14 Tage in einen "krankheitsbedingten Sonderurlaub".

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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03.07.2011 11:50 Uhr von Sobel
 
+12 | -5
 
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Checker: Diese News ließt sich ja furchtbar.

Zum Thema:

Wo haben denn die Mitarbeiter weniger zu tun? Die Zahlen der Aufstocker und "Selbständigen" steigt stetig und deren Hartz-IV muss genau so berechnet werden. Ich denke sogar aufwendiger, als das eines normalen Empfängers.
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03.07.2011 11:55 Uhr von Leeson
 
+20 | -6
 
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Wird ja auch mal Zeit!!! Jedesmal wenn ich selbe dort war oder einen Kumpel hingebracht hatte, störte man die Damen und Herren beim Kaffeekränzchen!
Vielleicht kommt dann weniger Langeweile auf und die "Sachbearbeiter" können in ihrer Arbeit voll aufgehen!

Das wäre bei den Krankenkassen auch mal angebracht,
dort herrschen auch griechische Zustände!
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03.07.2011 12:31 Uhr von Gizmo0815
 
+12 | -0
 
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Ich fass es nicht Jetzt, wo sie mehr Zeit hätten sich intensiv um jeden Arbeitssuchenden zu kümmen um ihn in Arbeit zu bringen, beuen die Stellen ab, um wieder weniger Zeit zu haben.

Außerdem hätten sie auch mehr Zeit, denen auf den Geist zu gehen, die nur Leistungen beziehen, aber nicht arbeiten wollen.
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03.07.2011 12:41 Uhr von Bratwurstdealer
 
+8 | -0
 
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Halbe Wahrheit: Die meisten Stellen die wegfallen werden, sind sowieso nur befristete Stellen. Seit langer Zeit werden als Arbeitsvermittler nur 2-jährig befristete Stellen vergeben.
Etwa 1000 Stellen die wegfallen werden sind darüber hinaus auch im internen Service zu finden (IT-Abteilung, Beschaffung, Verwaltung etc.).
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03.07.2011 12:46 Uhr von supermeier
 
+3 | -0
 
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In vier Jahren: sehen die Arbeitslosenzahlen schon wieder ganz anders aus.
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03.07.2011 13:08 Uhr von n25
 
+0 | -3
 
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ich dachte man ist unkündbar als vermittlerin
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03.07.2011 13:44 Uhr von AdvancedGamer
 
+2 | -0
 
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Schwachsinn: Die meisten sind eh nur Befristete und nur weil die "Zahlen" sinken, heißt das nicht das wir weniger Leistungsbezieher haben. Die meisten stecken in sinnlosen Maßnahmen und AGH´s (1 € Jobs) und beziehen weiter Geld, werden aber aus den "Nicht Beschäftigt"-Listen für die Dauer der Maßnahme gestrichen.
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03.07.2011 13:44 Uhr von Sobel
 
+1 | -1
 
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@Xence: Nein! Für die Entgegennahme der Unterlagen, sowie die Kontrolle der vorgegeben Unterlagen, ist der Sachbearbeiter zuständig. Dieser gibt diese dann weiter an die Berechnungsstelle.
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03.07.2011 14:23 Uhr von 3gor
 
+2 | -2
 
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Das ist unfassbar! Ich finde das eine echt Frechheit, das Stellen gestrichen werden sollen, nur damit diese "Beamten" was zu tun haben.
Diese Schweine von Agentur für Arbeit haben auch früher nix getan, wenn man echte hilfe bei der jobsuche brauchte und sind meiner Meinung nach das schlimmste Amt das man in diesen Land kennt.
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03.07.2011 15:55 Uhr von Chuzpe87
 
+1 | -0
 
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Bundesagentur für Arbeit: Ist doch ganz einfach. Einfach die unfreundlichen Mistarbei...äähh ... Mitarbeiter rausschmeißen. Oh das wäre bestimmt jede 2. Stelle.
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03.07.2011 16:13 Uhr von lieberBiber
 
+1 | -0
 
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Glauben die Verantwortlichen nun schon ihren eigenen manipulierten Zahlen?
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03.07.2011 22:29 Uhr von Hanno63
 
+1 | -3
 
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gibt es hier auch Leute die denken können.?? Wer geht als Arbeitgeber zur ARGE.??
kein veranrwortungsbewusster Arbeitgeber würde das freiwillig tun.
Nur Firmen für Kanonenfutter, Saison-Arbeit , Ausnutzer und Arbeiten auf lau , nach Minimal-Vorschrift der ARGE usw.

Wer als Arbeitgeber nur "etwas" Neveau und gute Arbeit für guten Lohn zu bieten hat erspart sich den Ärger und damit sowas wie ARGE ,..weil da sowieso fast nur unpassendes Personal oder Schrott kommt. Vor solchem Ärger immerwieder,...
gehen gute offene Arbeiten ins Fachblatt der entsprechenden Berufe , werden Bekannte der Firmen-Angehörigen oder "Selbstbewerber" für die gute Arbeit gesucht.
Denn da ist die Quote, von chronischen Arbeitsverweigerern und "ewigen Dauerkanken nach 14 Tagen"... ( als Sollerfüllung für ARGE) fast nicht mehr zu finden. Auch "Ü 50-er" haben immer eine Chance , denn Arbeit ist genug da und Fachwissen gefragt.
ARGE hat die meisten Probleme mit der Selbstverwaltung und da ist es leider so ,dass die Arbeitsstellen ja nur umgebaut werden und nicht abgebaut werden können ,als Bedienstete des Staates,.. leider .

Noch was zum Thema "Unfreundlichkeit".

Wer 14 Tage nur die Idioten , Verweigerer, Abstauber , linken Mitbewohnern unseres Staates usw. im stündlichen Wechsel mit allen Anderen , jedesmal andere Situation , viel Dreistigkeit und Frechheit ,Psychoterror und Dummheit ,..usw...
das Alles aushält , dem müsste man normalschon eine Medaille geben für gute Nerven und sauberes Abarbeiten so vieler Probleme , hauptsächlich durch dreiste, über4hebliche und immer nur fordernde Menschen.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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04.07.2011 08:51 Uhr von bigfoe
 
+2 | -1
 
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@hanno63: Danke! Das musste mal gesagt werden (Thema Unfreundlichkeit)!
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04.07.2011 09:47 Uhr von SpEeDy235
 
+0 | -0
 
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da kommt dann: als nächste arbeitslosenzahlen-meldung. die zahl der leute ohnen job ist weiter zurück gegangen, nur die der mitarbeiter der agentur musste um 10.000 + x korrigiert werden, da sie nicht mehr ausreichend zu tun haben.
wann hört diese lügerei mit den arbeitslosenzahlen endlich auf? seit jahren lügt ihr die bevölkerung an, egal von welcher partei es kommt. am besten wäre es, wenn jemand mal anfängt die richtigen zahlen zu nennen.
aber das will ja wieder keiner, weil die partei dann nicht mehr gewählt wird.
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04.07.2011 09:50 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -1
 
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@Gizmo: >Jetzt, wo sie mehr Zeit hätten sich intensiv um jeden Arbeitssuchenden zu kümmen um ihn in Arbeit zu bringen, bauen die Stellen ab, um wieder weniger Zeit zu haben.

Jedesmal,wenn wieder eine Wahl ansteht,kommen irgendwelche "News",die den Wähler beeindrucken und zur Wahl der "richtigen" Partei bewegen sollen. Zur Zeit sind es der angebliche Aufschwung, die sinkenden Arbeitslosenzahlen, Personabbau beim Arbeitsamt und Steuererleichterungen ab 2013.
Bislang merkt der "kleine Mann" von einem angeblichen Aufschwung seltsamerweise nichts: Er hat nicht mehr Geld im Portemonaie und es sind auch nicht mehr Jobs frei als sonst. Der "Aufschwung" existiert offenbar nur in den Köpfen der Politiker und den Medien.Würde wirklich so ein Boom existieren,würde man bei der BA nicht Personal abbauen,sondern aufstocken,um den Bedarf aus den "Human Resources" zu decken.
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04.07.2011 10:32 Uhr von Hanno63
 
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@..SpEeDy235 ...du vergisst dabei , das dich, korrekte Zahlen garnichts angehen.
Was da berichtet wird , ist immer die Aussage eines "Vereins" und demnach "gefärbt".
Das sollte man aber wissen , denn dafür gibt es sowas wie Gehirn (Sonderangebot beim Schlachter)
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04.07.2011 10:50 Uhr von Hanno63
 
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@ Marco Werner....schon mal drüber nachgedacht.?? seit wann würde ein guter Arbeitgeber zur ARGE gehen mit seinem Angebot an Arbeit,.? ...wohl kaum.

Also Arbeit gibt´s genug , gab es genug , ...nur nicht für Alle , das ist klar , das heisst aber dass in jeder Stadt noch einige 100 offene Stellen sind und viele Arbeitgeber händeringend um gute Leute bitten , sogar öffentlich, also keine Saison-Tempo-Arbeit, nein ...das Handwerk ruft.: es kommen aber viele Leute nur um sich provisorisch abzusichern für "Hartz IV" und viele Arbeitsunwillige . bzw. schulisch, vermutlich durch Faulheit und Schuleschwänzen, ... Ungebildete.
Deswegen und um sich den Ärger mit solchen Leuten zu ersparen , geht gute Arbeit mit guter Bezahlung nur über Fach-Zeitungen , Kollegen-Umfragen oder für "Selbstbewerber" ohne ARGE-Einfluss, weil von ARGE oft viel Ärger nachkommt., denn "die" schicken alles was irgendwie gerade passen könnte und da ist der Ärger ja vorprogrammiert.

Dazu kommt , wie man auch hier wieder sehen kann:
eine totale Reizüberflutung , an Info´s mit "schiefen" Meinungen und oft falschen Ansichten und vieles andere an bösen Sprüchen usw.


Zuviel Info, bremst den Arbeitsmarkt z.B. auch, genau wie falsche Info´s und das berühmte Bangemachen, aber auch tierischem Übertreiben, von "angeblich" Gebildeten, aber meistens selber Unwilligen .

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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06.07.2011 09:04 Uhr von Hanno63
 
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übrigens, blöder Titel hier, " Streichungen..." .? Welche Farbe soll denn gestrichen werden.??

Panikmache bevor überhaupt etwas passiert.
billige Reporter-Vermutungen, politische Vorverurteilung und vorbeugende, schonmal vorbeireitete Hetze (falls mal benötigt) ,hier abererstmal zu Gefahren-Potential hochstilisiert.
Als redaktionelle Arbeit , fies und leicht polemisch, denn es gibt keine Entlassungen , da es ja Bedienstete des Staates bzw. der Stadt sind, also "nur" umbesetzt werden können.

Da kann man mal sehen , wie das Volk verhetzt und verhohnepipelt wird, denn sowas geht uns normal garnichts an.
Allerdings,..wenn am Ende etwas nicht richtig funktioniert ,. erst dann können wir als Bundesbürger uns mit Recht beschweren.

Nur an der korrekten Abweisung von falschen , dreisten , oft sogar frechen , unberechtigten bzw. grosskotzig vorgebrachten Forderungen,... kann das alles garnichts ändern,
Alles läuft genau wie bisher , speziell die "Not-Versorgung für kurzfristige Problemfälle" = "Hartz IV" , als Überbrückungs-Versorgung bis zur Lösung und Beseitigung der kurzfristigen Probleme durch die Bedürftigen..
Was aber oft als dauerhafte Grundversorgung auf Lebenszeit verlangt wird, was dann natürlich schonmal zu Missverständnissen und oft primitiven Wutanfällen einiger Asozialer = "Asi´s" nicht "Assi´s", weil "das zweite " sind ja die hochverdienten Assistenten,.... führt,
z.B. als :...
" das steht mir ja zu , schon : weil ich mal 14 Tage gearbeitet habe , sogar 3 Überstunden machte, nichtmal Kantinen-Essen umsonst bekam und nur eigenes Brot (in flüssiger Form) gegessen habe und damit ja automatisch das "Hartz IV" = den Eintritt und Zugriff auf die ´soziale Hängematte´ , verdient habe."..?

So geht es nicht und die "Verwalter" der wenigen "Hilfsmöglichkeiten im Ernstfall" befinden sich durch solche , oft abartigen , Forderungen (zu tausenden gefordert) ,...
täglich oft in Gewissenskonflikten.
Denn,.. trotz der dreisten unberechtigten Forderungen , müssen sie hier und da mal "Fünfe gerade sein lassen" und "viel zu oft" Sachen genehmigen, nur um erstmal Ruhe zu haben , ...was dann oft aber wieder gnadenlos ausgenutzt wird , durch Absprachen mit Anderen und oft eskalierenden, hetzerischen und sehr lauten Szenen , die sogar oft vorher "beim Bier" besprochen wurden um (als Blender) eigenen Mut zu zeigen.

Das Alles wird sich wohl nicht ändern, nur durch Umgruppierungen und Zuständigkeits-Änderungen.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]

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