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Romandebüt: "Wem die Nacht gehört" - Sind 30-jährige Menschen heute wie 20-jährige?

In Hanna Donaths Romandebüt "Wem die Nacht gehört" geht es um die 30-jährige Lotta, die ihr Leben genießt: Guter Job, Geld, Wohnung und viel Sex mit verschiedenen Männern. Als sie nach einem One-Night-Stand ein Kind erwartet, muss sie zwischen ihrem bisherigen Leben und neuer Verantwortung wählen.

Angesprochen auf den heutigen Trend der verlängerten Pubertät, erklärt Zukunftsforscherin Corinna Langwieser aus München das sogenannte "Peter Pan-Syndrom". Im Alter möchten alle jung sein - daher würden die Menschen versuchen, das Gefühl zu konservieren. 30 sei also das neue 20, 40 das neue 30.

"Je älter wir werden, desto jünger fühlen wir uns. Diese Schere geht mit den Jahren sogar noch weiter auseinander, so Langwieser. Außerdem fühle sich jeder jünger, als andere in seiner Altersgruppe". Diplom-Psychologe Michael Thiel nennt die höheren Ansprüche an die Jugend und Scheidungen als Ursache.


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Frau, Buch, Alter, Roman, Pubertät
Quelle: www.bild.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2011 12:08 Uhr von One of three
 
+32 | -1
 
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Stimmt: Auffallend ist auch das viele 20jährige geistig entwickelt wie 10jährige sind ...
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03.07.2011 12:10 Uhr von Floxxor
 
+14 | -1
 
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Das grenzt aber an Werbung hier...
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03.07.2011 20:06 Uhr von Decment
 
+5 | -0
 
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jaja, "Guter Job, Geld, Wohnung und viel Sex mit verschiedenen Männern." Der inbegriff des demographischen Wandels. Hier wird das ganze propagiert. Sehr schön Deutschland.
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03.07.2011 21:01 Uhr von -lord-infamous-
 
+1 | -1
 
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Da ist schon was dran ich bin jetzt Mitte Zwanzig, aber die persönlichen Interessen sind nicht wirklich anders gelagert als mit 15: Feiern, Frauen, Bier, Fussball, Rap-Musik. Natürlich hab ich inzwischen nen guten Job, Studium, Allgemeinbildung und kann mich wenn nötig auch zivilisiert benehmen, aber tief im inneren sind die genannten männlichen "Urtriebe" doch deutlich stärker, als das Interesse an hochkulturellen Dingen, Wissenschaft etc.

Das kann man natürlich als kindisch, primitiv usw. ansehen, aber ich hab irgendwie wenig Lust einen auf besonders "erwachsen" zu machen, und meine Freizeit mit Päarchenabenden im Museum oder Sonntagsspaziergängen zu verbringen.
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04.07.2011 01:00 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+1 | -0
 
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Nicht wirklich neues: Also das Thema "Frau/Mannn mit gutem Job, Geld, Wohnung und viel Sex mit verschiedenen Männern/Frauen, wird unerwartet Mutter/Vater und muss dann plötzlich verantwortungsvoll werden" gab es doch schon in tausenden Sitcoms, Filmen, Serien usw.. Ist also nicht wirklich revolutionäres.
Und dass viele Leute sich heutzutage immer später "erwacsen" werden, ist auch schon spätesten seit den 90.ern klar. Liegt zum einen daran dass wir immer länger Leben, zum anderen daran, dass längere Studiums und Ausbildungen, sowie Praktikas usw. für viele einen immer späteren Einstieg ins Berufsleben und somit finanzielle Unabhängikeit bedeuten,

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