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Niederlande: Illegale Einwanderer sollen Kosten eigener Ausweisung tragen

Das Ministerium für Einwandererangelegenheiten in den Niederlanden möchte künftig anderes mit illegale Einwanderer umgehen. Wenn diese nicht freiwillig das Land verlassen wollen, sollen sie sämtliche Kosten für die Ausweisung selbst tragen.

Kosten für Flugtickets, Ausweisdokumente und der Transport der persönlichen Habseligkeiten sollen demnach noch vor der Ausweisung bezahlt werden, so die Pläne des Ministeriums. Hat der Illegale kein Geld, werden die Kosten Angehörigen oder den Arbeitgeber in Rechnung gestellt.

Der zuständige Minister Gerd Leers plant außerdem, illegale, kinderreiche Familien in spezielle, einfachere Unterkünfte unterzubringen, während sie auf die bevorstehende Ausweisung warten.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kosten, Niederlande, Einwanderer, Ausweisung, Illegalität
Quelle: www.dutchnews.nl

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2011 19:45 Uhr von Pikatchuu
 
+15 | -4
 
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Mhhh Okay irgendwie nur Fair.

Aber ich denke mal niemand hat irgendwie Geld.

Das die Arbeitgeber, wo sie ja dann auch Illegal gearbeitet haben das Bezahlen müssen finde ich ok.

naja die kommen dann einfach nach Deutschland, da kostet sie das nix und können unbegrenzt Sozialleistungen beziehen.
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02.07.2011 23:16 Uhr von shadow#
 
+4 | -5
 
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Als ob da viel zu holen wäre Den Arbeitgebern sollten nicht nur die Kosten sondern vielmehr empfindliche Strafen auferlegt werden, da sie auch noch Schwarzarbeit unterstützen.

Und "gemeinnützig" abgearbeitet wird hier gar nichts. Eine weitere Gruppe die die Löhne drückt ist das letzte was wir brauchen.
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03.07.2011 13:10 Uhr von bigX67
 
+1 | -0
 
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die arbeitgeber der illegalen einwanderer dafür zahlen zu lassen, dass sie illegale als schwarzarbeiter beschäftigten, kann ich nachvollziehen.

die leute selber zahlen lassen :D. das ist ein witz.
wie lange sollen die denn arbeiten, bis sie die kohle für den rückflug haben ?
zudem müssten für die zeit kost & logis geklärt sein.
und nein - die leute können nicht einfach in plastiktüten unter der brücke schlafen und von uns mit schimmligen brot ernährt werden. die benötigen dann schon vernünftige unterkünfte und ernährung.

zu guter letzt: sklavenarbeit soll geleistet werden ? es ist im endeffekt sklavenarbeit, weil die leute dafür keinen lohn erhalten.
ihr wollt sklaven in der pflege ?
ich krieg das kotzen. schon die vorstellung harz4´r als systemsklaven in die pflege zu stecken ist erschreckend.
vielleicht ist es noch nicht angekommen: aber in der pflege wird mit menschen gearbeitet, nicht mit industriewerkstücken. *kopfschüttel*
versucht euch in die lage eines schlaganfallpatienten zu stecken, wollt ihr wirklich von jemensch betreut werden (gewaschen, den hintern geputzt, gefüttert, ...) der keine ahnung von dem hat was er macht, der die sprache nicht spricht und ausserdem total unmotiviert ist ?
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05.07.2011 14:11 Uhr von Seravan
 
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Bleibt nur noch zu Sagen: RICHTIG,
so muss das,
geilo....
und eine Frage, warum dauert das mit solchen Ideen immer nur so lange, bis die jemand ausspricht.
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11.08.2011 12:48 Uhr von bigX67
 
+0 | -0
 
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@gothminister: zivildienstleistende sind:
a) der sprache mächtig
b) motiviert (naja) - jedenfalls mehr als zwanxarbeiter. die zivis konnten sich die stelle wenixtens aussuchen.

erschreckend finde ich, dass pflege hier so (gemeint ist shortnews) auf die leichte schulter genommen wird.
alle scheinen zu denken, weil jemensch seine eltern zuhause pflegt, kann pflege von allen gemacht werden.
falls es noch nicht angekommen ist: pflege ist ein arbeitsreicher prozess für den die nötige kompetenz benötigt wird.

das ständige argumentieren harz4, zivis, illegale, ... als lückenbüsser zu benutzen, geht an der problematik der pflege doch völlig vorbei.
die pflege hat 2 grundlegende probleme:
a) keine akzeptanz (dh keine kohle, pflegekräfte verdienen nicht adequat, gesellschaftlich ist pflege immer noch nicht als vollzeittätigkeit angesehen)
b) zu wenig kohle (oder zu dämliche verteilung) -> wenig arbeitsplätze, hohe belastung, hoher krankenstand, ...

aber diese probleme will kein politiker in angriff nehmen.

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