Mexiko: Verhafteter Drogenboss gibt zu, an Massenmorden beteiligt gewesen zu sein
Die Ermordung duzender Menschen hat der Mexikaner Abraham Barrios Caporal nach seiner Festnahme gestanden. Die Polizei hat seit Anfang April 20 Massengräber entdeckt.
In diesen Gräbern befanden sich mindestens 145 ermordete Menschen. Meistens waren die Opfer Mitglieder von Reisegruppen, die mit Bussen auf dem Weg in die USA waren. Laut "Erasmo", wie der Mann auch genannt wurde, hielt man die männlichen Insassen der Busse für Konkurrenten.
Die Polizei hat nun zwei weitere Mittäter von "Erasmo" verhaftet. Auch diese gehörten dem Kartell "Los Zetas" an. Dieses Kartell sei laut dem Verteidigungsministerium in Mexiko, "das furchtbarste Todesschwadron der organisierten Kriminalität in der Geschichte Mexikos."