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Dominique Strauss-Kahn unter Auflagen frei: das Opfer hat wohl vor Gericht gelogen

Am heutigen Freitag wurde der wegen versuchter Vergewaltigung unter Hausarrest stehende ehemalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Zuvor waren Zweifel über die Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers aufgekommen.

In einem Brief der Staatsanwaltschaft wurde Strauss-Kahn mitgeteilt, dass die 32-Jährige wohl vor der Grand Jury gelogen hatte. Die Putzfrau habe nicht, wie ausgesagt, direkt nach dem Vorfall ihrem Vorgesetzten Bescheid gegeben, sondern vorher noch einen weiteren Raum geputzt.

Des Weiteren stehe das Opfer wohl mit illegalen Aktivitäten in Verbindung. Es sei nicht ausgeschlossen, dass sie wiederholt gelogen habe. Strauss-Kahn stand seit Ende Mai unter Hausarrest und war von seinem Amt als IWF-Chef zurückgetreten. Parteifreunde sehen nun neue Chancen für ein Comeback.


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WebReporter: Superbeck
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Opfer, Vergewaltigung, IWF, Dominique Strauss-Kahn, Auflage
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2011 22:14 Uhr von Ocain
 
+8 | -2
 
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ich hasse verschwörungstheorien aber hier glaube ich dass jemand ihn nicht mehr brauchen konnte...^^
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01.07.2011 23:35 Uhr von Perisecor
 
+3 | -2
 
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@ Ma4711: Und weil die USA so mächtig sind und über Leichen gehen und so ist die ganze Sache auch wasserdicht und der Typ wird nicht etwa freigelassen oder es kommt heraus, dass das vermeintliche Opfer gelogen hat.

Natürlich wurde Strauss-Kahn auch in der Vergangenheit immer wieder von den USA und Sarkozy höchstpersönlich gezwungen, sich - nun, nennen wir es mal "offensiv" - gegenüber Frauen zu verhalten...
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01.07.2011 23:44 Uhr von ElChefo
 
+6 | -2
 
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...wenn man jetzt mal das ganze Verschwörungs-Geschwätz aussen vor lässt und die wichtigen Punkte betrachtet:

Wenn es tatsächlich so sein sollte, das diese Lügen nicht nur falsche Aussagen über eine Straftat sind, sondern die Straftat an sich erlogen wurde...

...wer rehabilitiert einen unschuldig öffentlich zerstörten Mann und seine mittlerweile durch den Fall verschuldete Frau? Immerhin musste sie beträchtliche Teile ihres Vermögens aufgeben um die Wohnung in NY zu kaufen, wo sie während des unrechtmässigen Hausarrests wohnten. Wer erstattet die Auslagen des Staates zur Bewachung des Tatverdächtigen, die man bis jetzt ja ihm selbst aufgebürdet hat? Wer errechnet einen Gegenwert der internationalen Medienkampagne, die gegen DSK geführt wurde - obwohl das Verfahren nicht mal begonnen wurde?
Wird dafür gesorgt, das er wieder denselben Platz einnehmen kann, den er vor diesem "Zwischenfall" hatte? Immerhin hat er sich ja dann wohl nichts zu Schulden kommen lassen - wieso sollte er dann durch die bösen Intentionen Dritter Nachteile davon tragen?

...Fragen über Fragen...
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01.07.2011 23:54 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ ElChefo: Die Ausgaben wird wohl, wenn er tatsächlich unschuldig ist, erstmal der Staat New York zu tragen haben - die er sich dann, sofern sich alle Staatsangestellten korrekt verhalten haben, von der Putzfrau wiederholen könnte.

Wer letztlich auf jeden Fall straffrei und frei von jeglichen Ansprüchen bleibt, sind, wie immer, die Medien.

Und das ist das Schlimme.
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02.07.2011 00:11 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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Peri: Tjo... Leidergottes ist das wohl so.
...dabei sind sie es, die wohl den grössten Schaden angerichtet haben dürften.

Wir werden es sehen.
...aber ich werd mich nicht soweit aus dem Fenster lehnen und behaupten "Ich habs ja die ganze Zeit gewusst". Das sollen die mal schön richterlich feststellen, dafür gibts ja nen Rechtsstaat :)
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02.07.2011 00:15 Uhr von U.R.Wankers
 
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nachdem die Klägerin: dadurch aufgefallen ist:

-sie hohe Beträge von insgesamt 100.000 Euro erhalten hat
-mit ihrem Asylstatus einiges nicht stimmt
-sie drogenabhängig ist

fängt die Sache inzwischen mächtig an nach abgekarteten Spiel zu stinken.
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02.07.2011 00:16 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
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u.r.wankers es geht ja nicht nur um die Lüge beim Asylstatus.
Es geht um die Art der Lüge. Sie hat behauptet, im Heimatland vergewaltigt worden zu sein - und deshalb Flüchtling ist. Was sie dann später revidiert hat.
(...haben soll...)

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