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NASA-Teleskop "Spitzer" beobachtet die Sternentstehungsregion "Messier 78"

"Messier 78" ist die Bezeichnung einer ausgeprägten Sternentstehungsregion im Sternbild Orion. Kürzlich machte das NASA-Weltraumteleskop "Spitzer" eine neue Aufnahme des Nebels, auf der zahlreiche Gas- und Staubstrukturen zu erkennen sind, deren Erscheinungsbild an zwei Brillengläser erinnert.

Das ungefähr 1.600 Lichtjahre entfernte Objekt kann bereits mit kleinen Amateurteleskopen angeschaut werden, verfügt dann allerdings über ein gänzlich anderes Erscheinungsbild als auf dem aktuellen Spitzer-Foto. Grund dafür sind die unterschiedliche Wellenlängen, in denen der Nebel beobachtet wird.

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Teleskopen empfängt das Spitzer-Teleskop infrarote Wellenlängen, für die der dichte Staub zumindest in den Randgebieten kein Hindernis darstellt. Auf diese Weise erhält man aus den Spitzer-Daten anschließend farbcodierte Aufnahmen, so wie dieses farbenprächtige Beispiel.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: NASA, Stern, Astronomie, Teleskop, Sternenbild
Quelle: www.astropage.eu

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01.07.2011 17:22 Uhr von alphanova
 
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Viele Nebel und andere Objekte wirken nur so farbenfroh, weil es sich um farbcodierte Bilder handelt, die infrarote, ultraviolette oder Röntgenwellenlängen repräsentieren. Auch wenn sie in normalen optischen Wellenlängen nicht ganz so spektakulär aussehen, sind sie nicht weniger interessant für Ottonormal-Sterngucker.

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