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Dänemark: Wiederaufnahme der Grenzkontrollen

Auf Grundlage einer Initiative der Dänischen Volkspartei hat das Parlament in Kopenhagen zukünftige permanente Grenzkontrollen mit 55 zu 50 Stimmen abgesegnet. Die Opposition scheiterte bereits im zweiten Anlauf mit ihrem Antrag, die Regierung diesbezüglich zu stoppen.

Die neue Regelung tritt ab kommenden Dienstag in kraft. Der Hintergrund für neuen Bestimmungen sind die illegale Einwanderung und die organisierte Kriminalität. 100 zusätzliche Zollbeamte sollen an den Grenzübergängen stationiert werden, um Pass- und Zollkontrollen durchzuführen.

Im Europaparlament wird der Beschluss als Angriff auf das Schengen-Abkommen interpretiert. Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) übte scharfe Kritik und zeigte sich nicht sehr glücklich über die Entscheidung.


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WebReporter: Fanat1k
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Kontrolle, Grenze, Dänemark, Wiederaufnahme
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2011 15:00 Uhr von Jlaebbischer
 
+9 | -0
 
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wankelbrecher: Du hast Köln vergessen ;)

Ich stehe übrigens auch auf der Seite der Dänen.
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01.07.2011 15:24 Uhr von Klassenfeind
 
+8 | -0
 
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Das ist nur Folgerichtig ! Der größte Teil der europäischen Bevölkerung ist nie gefragt worden, ob sie in die EU wollen und ob sie den Euro wollen.

Die EU und der Euro ist ein Experiment der Regierungen und keines der Bevölkerung.

Die Bevölkerungen wollten nie ihre Nationale Souverenität hergeben !

Das Experiment ist gescheitert und Brüssel kennt in seiner Geldgier keine Grenzen mehr.


Ich bin überzeugt das Dänemark nicht das einzigste Land bleiben wird, das Grenzkontrollen wieder einführt.


Deutschland macht es ja auch, allerdings im Hinterland der Grenzen, soweit man im TV sehen kann.
Da stürzen sich schon mal ein dutzend Zollbeamter auf einen Autofahrer der sich aus den NL ein Tütchen "Gras" mitgebracht hat.

Das macht mich dann doch sauer, denn zur gleichen Zeit fahren Terroristen mit Waffen und Bomben im Auto lachend an dieser Kontrolle vorbei...
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01.07.2011 16:31 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -0
 
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"Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) übte scharfe Kritik und zeigte sich nicht sehr glücklich über die Entscheidung. "

Yoar, am liebsten den gläsernen Bürger schaffen, im privaten Bereich kontrollieren und bevormunden was er zu konsumieren hat aber Kritik üben an etwas was eigentlich jedes Land machen sollte auch wenn es in der EU ist.

Sieht so aus als ob die Politiker wollen das kriminelle Subjekte einfach ein und ausgehen wie es ihnen passt. Naja, wenn geklaut und beschädigt wird ist es gut für die Wirtschaft, weil ja der Bürger Ersatz kaufen muss für die Dinge und illegale Einwanderer müssen ja auch irgendwas konsumieren. Von daher ist die Kritik verständlich , nur dem Bürger bringts nichts, im Gegenteil.

Naja das soll mal einer Verstehen.
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02.07.2011 15:58 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -1
 
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Rückkehr zur Volkswirtschaft? Dänemarks Verstoß gegen das Schengen-Abkommen ist ein kleiner Schritt zur Rekonstruktion nationaler Staatsgewalt. Oder besser gesagt die politische Illusion, dass das in unserer globalisierten Wirtschaftswelt noch eigenverantwortliche Volkswirtschaft möglich ist.

Ich würde mir wünschen, dass eine Exportwirtschaft wie Dänemark, oder Österreich der EU den Rücken kehrt, einfach um mal wirklich zu sehen, was mit dieser dann passiert, wie auch mit Rezepten der Spaltung der EU in Nord- und Südstaaten, usw.

Der Verlust unserer Volkswirtschaften, wie auch den der Staatsgewalt auf unsere nationale Wirtschaft ist politisch konstruiert.
Ohne Doppelbesteuerungsabkommen würde die Globalisierung wie eine Seifenblase zerplatzen.
Aber mit gehangen, mitgefangen! Wenn überhaupt, dann bedarf es der Einigkeit und Stärke einer Staatenunion, um da noch wieder heraus zu kommen. In Frankreich hatte man es bereits in den achtziger Jahren versucht, aber unter wirtschaftlichen und innenpolitischen Druck schnell wieder aufgegeben.

Würden die Staaten der EU ihre Doppelbesteuerungsabkommen mit allen Nicht-EU-Staaten kündigen, dann würde das natürlich auch in eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik münden. Denn eine divergierende Politik, wie sie jetzt der Fall ist, wäre politisch sinnlos und ohne wirtschaftlichen Anreiz.

Hierbei geht es mir aber nicht um Rezepte, sondern darum politische Hintergründe offen zulegen.

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