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SPD: Florian Pronold für zweckgebundene Vermögenssteuer

Ginge es nach dem bayerischen SPD-Landesvorsitzenden Florian Pronold, würde in Deutschland die Vermögenssteuer wieder eingeführt. Allerdings sollen sich die Betroffenen selbst aussuchen können, für welchen Zweck das von ihnen gezahlte Geld verwendet wird.

Pronold geht davon aus, dass die Reichen nicht grundsätzlich zahlungsunwillig sind, aber gerne wüssten, wofür ihre Steuern verwendet werden. Sie sollten daher schon in der Steuererklärung ankreuzen können, ob sie es zum Beispiel im Straßenbau oder in der Kulturförderung verwendet sehen wollen.

Pronold will seinen Vorschlag an diesem Wochenende auf dem SPD-Landesparteitag in Germering zum Thema machen.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Vermögenssteuer, Florian Pronold, Zweckbindung
Quelle: www.nordbayern.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2011 11:23 Uhr von kickingcrocodile
 
+2 | -1
 
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Der Vorschlag ist gar nicht so schlecht. Wenn ich weiß, wofür mein Geld verwendet wird, bin ich auch eher bereit zu zahlen. Allerdings besteht wohl die Gefahr, dass die Gelder zu einseitig bestimmten Bereichen zugeordnet werden könnten. Vielleicht sollte man eine Art Vermögenssteuer-Budget schaffen. 50 Prozent daraus könnten gleichmäig auf alle Bereiche verteilt werden. Die andere Hälfte könnte per Stimmabgabe durch die Millionäre aufgeteilt werden.
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01.07.2011 11:30 Uhr von SystemSlave
 
+2 | -0
 
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Das wäre doch mal was: Am besten sollte alle Steuern/Abgaben Zweckgebunden sein den wäre keine Kohle für Grichenland und Co da.
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01.07.2011 11:54 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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"Pronold geht davon aus, dass die Reichen nicht grundsätzlich zahlungsunwillig sind, aber gerne wüssten, wofür ihre Steuern verwendet werden."

Ist jetzt allerdings auch nicht so, dass es da Normalverdienern grundsätzlich anders ginge ...
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01.07.2011 12:10 Uhr von kickingcrocodile
 
+0 | -0
 
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@ artefaktum: Natürlich würde auch Otto-Normalverbraucher gerne bestimmen, wofür seine Steuern verwendet werden, da gebe ich Dir Recht. Bei dieser Meldung allerdings geht es jedoch Verwendung der Gelder aus einer Steuer, die den Geringverdiener nicht betreffen würde und überhaupt erst einmal wieder eingeführt werden müsste.

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