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Forscher untersuchen induktive Energieübertragung für Schiene und Straße

Das Verfahren der induktiven Energieübertragung könnte künftig auch im Schienen- und Straßenverkehr eingesetzt werden. Mit dem Thema befassen sich Wissenschaftler des Instituts für Fahrzeugsystemtechnik am Karlsruher Institut für Technologie.

Der Vorteil einer induktiven Energieübertragung liegt darin, dass sie kontaktlos vonstatten geht. Das ist weniger anfällig als zum Beispiel die derzeitige Stromversorgung einer Straßenbahn, die ihre Energie per Stromabnehmer aus den Oberleitungen bezieht.

Straßenbahnen könnten bereits mit induktiver Energieübertragung betrieben werden. Die Forscher wollen dies nun auch auf andere Fahrzeuge, zum Beispiel Elektroautos, übertragen.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Straße, Energie, Übertragung, Schiene
Quelle: idw-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2011 11:33 Uhr von blz
 
+10 | -1
 
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Und der Nachteil: ist, dass es brutal verlustreich ist.
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01.07.2011 11:40 Uhr von Major_Sepp
 
+5 | -12
 
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Totgeburt: Nette Idee, aber ich bezweifle die Umsetzbarkeit.

Ob den Forschern wohl bewusst ist, dass uns die Stromerzeugung erst kürzlich von Ökoterroristen verboten wurde?
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01.07.2011 11:41 Uhr von Conveam
 
+1 | -1
 
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Nie wieder: tanken!
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01.07.2011 11:54 Uhr von jonnyswiss
 
+5 | -0
 
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Was für mich da nicht klar ist, wie die die Verrlustleistung in Griff bekommen wollen:

Ein ganz normaler Trafo arbeitet ja auch nach exakt diesem Prinzip, doch die Verlustleistung mit 15-30% ist relativ hoch und die dürfte mit dieser Übertragungsart - da höhere Distanzen zu überbrücken sind - noch höher liegen.

Unter Anderem aus diesem Grund werden immer mehr Schaltnetzteile verbaut (damit kann die Verlustleistung aktuell maximal bis auf ca. 3-4% reduziert werden), wobei das Gewicht natürlich auch eine, jedoch nur eine Untergeordnete Rolle spielt.

Zumal Energieinsparen zur Zeit auch ein hochaktuelles Thema ist finde ich es etwas verwunderlich, dass dieses Theman weder hier noch in der Quelle angeschnitten wurde.

[ nachträglich editiert von jonnyswiss ]
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01.07.2011 12:34 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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So einfach wird das nicht sein, denn da gibt es noch mehr zubeachten.
1. Wie angesprochen, der Verlust der mit der Entfernung steigt
2. Die Asphaltdicke, je dünner desto weinger Verlust aber auch anfälliger für Beschädigung
3. Die Kosten für Erneuerung

Letzendlich habe ich doppelt Verlust, erst den Energieverlust und dann noch den Geldverlust^^

Man könnte aber, um den Energieverlust entgegen zuwirken, Energie durch die Erschütterung der Straße gewinnen und wieder einspeisen.
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01.07.2011 12:49 Uhr von Air0r
 
+5 | -2
 
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Deshalb brauchen wir eben Fusionsenergie: Wenn die mal effizient "gewonnen" werden kann - und somit Energie im überfluss vorhanden ist, stört die hohe Verlustleistung niemanden mehr. Wir duschen ja auch jeden Tag, während in anderen Ländern die Leute froh sind wenn sie genug zu trinken haben...
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01.07.2011 13:30 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -2
 
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ach: verlustleistung...irgendwann klappt das mit der fusionsenergie und dann warn alle energiesparmassnahmen umsonst :D
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01.07.2011 13:31 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+0 | -3
 
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Steh ich grad aufm Schlauch oder meinen die mit induktiver Stromversorgung prinzipiell einfache Linearantriebe?
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01.07.2011 13:52 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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moderne Transformatoren haben eine Verlustleistung von unter 1%. Und wenn die Auto- und Bodenschleifen optimiert werden ist da bestimmt noch eine -10er Potenz beim Wirkungsgrad rauszuholen.


Aber was ist mit dem Missbrauchspotential? Reicht es in Zukunft, eine Spule auf die Straße zu legen um sein Kämmerchen zu bestromen? Oder hat einer eine Ahnung, was mit der Umwelt (Vögel!) und uns selbst passiert, wenn man allgegenwärtig großflächig einem magnetischen Wechselfeld ausgesetzt ist? Wie teuer wird es, Tausende Kilometer Straße mit einer Induktionsschleife zu versehen? Fragen über Fragen
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01.07.2011 14:56 Uhr von cheetah181
 
+3 | -0
 
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"Ob den Forschern wohl bewusst ist, dass uns die Stromerzeugung erst kürzlich von Ökoterroristen verboten wurde?"

Ob Polemikern wohl bewusst ist, dass "Stromerzeugung" vom Energieerhaltungssatz verboten wurde?
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01.07.2011 16:33 Uhr von jonnyswiss
 
+0 | -0
 
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@Gorli: du meinst damit bestimmt die Schaltnetzteile, ja die können mit entsprechend teuren Bauteilen so konzipiert werden, aber NICHT ein kommuner Trafo mit einem magnetisierbaren Übertragungskern.
Selbst mit einem Ringtrafo-Prinzip ist nicht annähernd eine wirtschaftlich nutzbare Leitung zu realisieren die unseren aktuellen Enegiegedanken entspräche - zumal selbst Supraleiter in diesem Umfang nicht realisierbar sind.
Demzufolge alles SiFi - und dies noch ohne Potential

[ nachträglich editiert von jonnyswiss ]
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01.07.2011 16:42 Uhr von Homechecker
 
+2 | -3
 
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beschwer euch mal net: nen verbrennungsmotor hat nen wirkungsgrad von +/- 35%.
da sind 30% (ergo 70% wirkung) verlust bei induktion ja wohl vernachlässigbar oder? ;)
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01.07.2011 20:49 Uhr von a.j.kwak
 
+0 | -0
 
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für straßenbahnen wirds wohl keinen sinn machen, eben wegen den wirkungsgraden und so. aber evtl für elektrobusse oder so. für privat pkw denk ich könnte man ladestationen auf parkplätzen beim supermarkt machen über induktion und an der kasse zahlt man gleich für den geladenen strom...
ach, gibt bestimmt paar einzelne einsatzmöglichkeiten aber halt nicht so extrem wie in der news beschrieben
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01.07.2011 21:43 Uhr von Deathmachine
 
+1 | -0
 
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@Homechecker: "nen verbrennungsmotor hat nen wirkungsgrad von +/- 35%.
da sind 30% (ergo 70% wirkung) verlust bei induktion ja wohl vernachlässigbar oder? ;)"

Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen - ein Verbrennungsmotor ist ein Antrieb, während es hier um eine Energieübertragung geht.


@a.j.kwak:

"denk ich könnte man ladestationen auf parkplätzen beim supermarkt machen über induktion"

Eher unwahrscheinlich - der große Vorteil der Induktion ist der, dass man beweglich ist (im Gegensatz zu einem Stecker) und keinen Verschleiß hat (im Gegensatz zu einem Schleifkontakt/Stromabnehmer). Aber wenn das Auto eh steht kann man eben auch nen Stecker nehmen ;)

@Topic:

Für Autos sehe ich da auch eher wenig Sinn, einerseits wegen der riesigen Infrastruktur die nötig wäre, und dazu noch wegen der enormen Strahlenbelastung - ich mein, ein paar Milliwatt von einem Handy sind für mich kein Problem, wenn da aber dann Leistungen im Kilowattbereich abstrahlen - ne danke, kein Bedarf.
Wo ich allerdings einen Nutzen sehe ist bei dem Schienenverkehr - so könnte es weiterhin neben/über den Schienen "Leitungen" geben, in der ein Stromabnehmer läuft und ein lokal sehr kleines, aber starkes Induktionsfeld herrscht. So hätte man die Strahlenbelastung gering und gleichzeitig den Vorteil der Kontaktlosigkeit.

[ nachträglich editiert von Deathmachine ]
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01.07.2011 21:56 Uhr von a.j.kwak
 
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@deathmaschine: ja stimmt, hab da auch eher an die faulheit der leute gedacht, aber da wäre die version mit schleifkontakt immernoch besser als induktion...

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