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US-Firmen müssen europäische Cloud-Daten preisgeben

Anbieter von Cloud-Diensten müssen nach Aussage von Microsofts britischem Direktor Gordon Frazer auch Daten, die auf Servern in Europa liegen, an die US-Behörden ausliefern, wenn ein entsprechender Beschluss vorliegt.

Da Microsoft ein US-Unternehmen ist, so argumentierte Frazer, müsse es die dortigen Gesetze respektieren. Dies bezog er vor allem auf den Patriot Act, der US-Behörden umfangreichen Zugriff auf Firmendaten gibt.

Thilo Weichert, Chef des Landeszentrums für Datenschutz Schleswig Holstein , berichtet, dass solch eine Datenweitergabe dem europäischen Datenschutzrecht widerspreche. Neben Microsoft Office Web würde dies auch Amazons Cloud-Service unabhängig vom Serverstandort betreffen.


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WebReporter: Coryn
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Daten, Firma, Cloud, Weitergabe
Quelle: www.heise.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2011 10:31 Uhr von SystemSlave
 
+18 | -0
 
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Tja und wenn es andersrum ist: Scheissen die Amis drauf und sagen ist nicht unser Problem aber andersrum alles haben wollen.
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01.07.2011 10:41 Uhr von artefaktum
 
+17 | -0
 
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"Da Microsoft ein US-Unternehmen ist, so argumentierte Frazer, müsse es die dortigen Gesetze respektieren."

Müssen dann im Gegenzug die USA auf amerikanischem Boden beispielsweise deutsches Recht respektieren, nur weil eine Firma auf amerikanischem Boden aus Deutschland kommt? Da habe ich aber so meine Zweifel.
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01.07.2011 10:45 Uhr von weg_isser
 
+5 | -1
 
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Das Cloud-Zeugs ist doch der letzte Rotz.

Auch das Notebook von Google ist völlig unsinnig und unkomfortable in der Handhabung. Von den Sicherheitsaspekten will ich garnicht erst reden.
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01.07.2011 11:58 Uhr von killerkalle
 
+7 | -1
 
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und bald lassen: dies hier in europa noch mal knallen dann haben wir hier auch nen patriot act wartet mal ab..
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01.07.2011 14:15 Uhr von bokuliztikz
 
+2 | -0
 
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Niemand weis, wo unsere Daten liegen. Man muss nichtmal selbst den AGBs zustimmen, wenn sie zum Beispiel von einem E-mail dienst eine E-mail verschicken haben sie davor sicherlich die AGBs des Anbieters akzeptiert, der Empfänger der E-mail jedoch nicht. Trotzdem werden auch dessen Daten gespeichert.

Sozusagen kann man der Problematik nicht ausweichen, das betrifft nicht nur Cloud dienste.

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