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Deutsche sollen Organspende-Auskunft geben

Alleine in Deutschland warten etwa 12.000 Menschen auf ein Spenderorgan und für die meisten wird diese Wartezeit wohl zu lange sein. Um dies zu umgehen haben sich die Gesundheitsminister nun auf eine Idee geeinigt.

Jeder Bundesbürger soll nun persönlich gefragt werden, ob er nach dem Tot bereit wäre, seine Organe zu spenden oder nicht. Dies wäre mit einer einfachen Frage zu klären.

Man erhofft sich durch diese Maßnahme, dass die im Moment geringe Spenderzahl von 16 Spendern auf eine Million Einwohner steigt.


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WebReporter: Burnapple
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutsche, Organspende, Auskunft
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2011 00:02 Uhr von Delios
 
+4 | -2
 
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Der: letzte Absatz ist etwas merkwürdig geschrieben und erst nach dem Lesen der Quelle verständlich.

Dort heißt es dass lediglich 16 Menschen pro 1 Mio Einwohner Spendebereitschaft haben.
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01.07.2011 00:03 Uhr von Asgeyrsson
 
+6 | -0
 
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Tot ist: ein Thema, mit dem man sich nicht jeden Tag beschäftigen will.
Gerade deshalb wäre es schon sinnvoll, bei einer Personalausweisverlängerung intensiv darauf angesprochen zu werden!
Es sollte aber nicht so sein, das jeder, der nicht "Nein zur Organspende!" ankreuzt, gleich als lebendes Ersatzteillager angesehen werden darf

[ nachträglich editiert von Asgeyrsson ]
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01.07.2011 01:27 Uhr von Wangenknief
 
+2 | -0
 
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Ja natürlich, wenn sie meinen: Fragen und Fragen kann da doch recht unterschiedlich aufgefasst werden. Vielleicht sollte der hiesige Pastör von Gött persönlich die Gemeinde befragen. Mit einem Ja zum Leben werden sicher viele Schärflein folgen.

Sollen Sie es lieber anonym machen, dann werden es zwar nur 17 von 1 Mio aber dafür bleibt es eine persönliche Entscheidung ohne Rechtfertigung.
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01.07.2011 01:31 Uhr von Kelso
 
+0 | -3
 
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das einfachste wär ein kleiner vermerk auf dem perso....organspender (ja) (nein)
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01.07.2011 01:59 Uhr von shadow#
 
+2 | -2
 
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Wer nicht möchte soll aktiv widersprechen: Der Rest darf Leben retten.
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01.07.2011 05:06 Uhr von fallobst
 
+2 | -2
 
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na endlich: dachte die würden das nie machen. besser wärs noch gewesen, wenn man dagegen hätte widersprechen müssen, aber was solls. das problem bei den organspendern ist nämlich in den allermeisten fällen nicht die angst bzw. ablehnung dessen, sondern die pure faulheit. faulheit, die menschenleben kostet. dieses problem hätte schon vor jahren/jahrzehnten gelöst werden können. endlich gehts mal voran.
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01.07.2011 06:35 Uhr von pebbles305
 
+2 | -0
 
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Dagegen: zu widersprechen halte ich für schwierig.
Ich glaube nicht dass die Oma, die alleine lebt, das wissen würde.
Aber direkt mal darauf angesprochen zu werden halte ich für sehr gut.

[ nachträglich editiert von pebbles305 ]
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01.07.2011 11:35 Uhr von kulifumpen
 
+0 | -0
 
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@nokia: das wird sowieso gemacht, bevor die organe entnommen werden. Die vorschriften sind da sehr genau. Es muss die gesamte krankengeschichte des spenders überprüft werden.

ich hab schon seit jahren einen organspende ausweise. Damit gestatte ich zwar die entnahme meiner organe aber nicht für die plastische chirurgie im sinne des fett einspritzens für nen dickeren arsch.
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02.07.2011 21:23 Uhr von SaxenPaule
 
+0 | -0
 
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Gibt es wirklich nur: 16 Spender pro 1.000.000 Einwohner??

Das wären gerade mal ~1350 in ganz Deutschland. Wie ist das gemeint?
Es werden ja wohl mehr einen Spenderausweis dabei haben. Da sind doch alleine in Organisationen, die dafür werben, mehr Leute beschäftigt....
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04.07.2011 16:32 Uhr von fallobst
 
+0 | -0
 
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@ pebbles: und welche organe willst du einer alten oma entnehmen, die irgendwem nutzen könnten?

nieren, herz, leber werden allein schon durch das hohe alter entsprechend verbracht sein, um es mal sehr salopp auszudrücken.

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