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Neuer Superhelden-Comic: "Foreskin Man" kämpft für die Penis-Vorhaut

Die meisten Comic-Superhelden setzen sich für Gerechtigkeit ein oder kämpfen gegen das Böse. Ein neuer Superheld namens "Foreskin Man" hat einen ganz speziellen Auftrag.

Der blonde und blauäugige Held setzt sich für die Sache der Penis-Vorhaut ein und kämpfte in bislang drei Comics um den Erhalt dieser. Seine Gegner sind zumeist Juden, die kleine Jungs entführen, um diese zu beschneiden. Auch hier gibt es einen "Superschurken" namens Monster Mohel.

Auf der eigenen Website kann man die Comics umsonst herunterladen, die in den USA bereits zu erhitzten Debatten geführt haben. Der Autor der Comics, führt übrigens tagsüber ein Leben als Kurator des "Museums für genitale Unversehrtheit". Nachts verwandelt er sich dann in den "Foreskin Man".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kultur, Penis, Comic, Vorhaut
Quelle: www.spiegel.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2011 18:21 Uhr von certicek
 
+4 | -2
 
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aus der Quelle: ""Ich versuche nicht antisemitisch zu sein", sagt Hess im Interview, "ich versuche pro Menschenrechte zu sein." Die jüdischen Charaktere allerdings, die in seinem Comic so furios ein Kind entführen und mit gewaltigen Klingen zu beschneiden versuchen, behauptet er, seien nach Fotografien gestaltet worden, also nach realem Vorbild. "Ich habe lediglich die Uzis hinzugefügt", sagt Hess."

Dann ist es klar, daß über den Comic viel diskutiert wird.
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30.06.2011 18:38 Uhr von Exilant33
 
+6 | -3
 
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Hess, der Name sagt mir was..ich komm aber irgendwie nicht drauf..!
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30.06.2011 18:43 Uhr von Hawkeye1976
 
+5 | -4
 
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Aus der Quelle: "Die Argumente der Intaktivisten sind dabei mindestens strittig. Beschneidung mindere das sexuelle Lustempfinden und führe zu Entfremdungs- und Depressionsgefühlen aufgrund des verstümmelten Penis, sagen sie. Vor allem aber schneide man nicht einfach ohne Grund ein Körperteil ab. Das spreche gegen jede medizinische Ethik. Befürworter der Beschneidung entgegnen dem, dass die Maßnahme oft sogar zu gesteigertem Lustempfinden bei Männern führe und das Risiko einer HIV-Infektion sowie von Peniskrebs drastisch senke."

Ich halte es schon für ziemlich gewagt, einen kleinen Hautfetzen als "Körperteil" zu bezeichnen und von verstümmelten Penissen zu sprechen. Verstümmelung impliziert, dass das Teil danach unansehnlich oder nur eingeschränkt verwendbar ist. Dem ist aber nicht so.
Von den hygienischen Aspekten, die für die Beschneidung sprechen ganz zu schweigen.
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30.06.2011 19:55 Uhr von shane12627
 
+4 | -9
 
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Das Hygieneargument ist schwachsinn. Ob mans glaubt oder nicht, unbeschnittene Penise sind genau so sauber wie beschnittene. Nur muss man hier halt die Vorhaut zurückziehen.
Ich finde es nach wie vor barbarisch und es ist Verstümmelung.