30.06.11 12:51 Uhr
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Arbeitslosenzahl sinkt, die Wirtschaft boomt und es fehlen die Fachkräfte

Glaubt man den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg, dann gibt es im Vergleich zum Vormonat deutlich weniger Arbeitslose. Nur noch 2,8 Millionen Menschen seien ohne Job. Im Mai waren es noch 67.000 mehr. Die Zahl der gemeldeten Jobsuchenden sank in einem Jahr sogar um 255.000.

Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA) führte die positive Entwicklung auf den wirtschaftlichen Boom Deutschlands zurück. Die BA zählt allerdings 1-Euro-Jobber, Krankgemeldete und über 58-jährige nicht in die Arbeitslosenzahlen mit ein.

Besorgniserregend sei außerdem der Mangel an Fachkräften. Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure würden vor allem im Süden Deutschlands massiv gesucht, in Hamburg und Niedersachsen fehlen Elektroingenieure. Deutschlandweit fehlt es auch erheblich an Ärzten.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Entwicklung, Statistik, Rückgang, Bundesagentur für Arbeit, Arbeitslosenzahl
Quelle: www.sueddeutsche.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2011 12:51 Uhr von no_trespassing
 
+34 | -2
 
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Ein verlogener Volksbetrug, sonst gar nichts!

Zahlenschönereien, um die Marke unter die psychologisch wichtige 3-Millionen-Grenze zu drücken.

Reell haben wir locker 8-10 Mio. Arbeitslose. Und der Fachkräftemangel ist wenn überhaupt hausgemacht. Die Firmen hätten ja ausbilden können als es Zeit war.

Aber man braucht ja vorgeschobene Gründe, um auch Tajikistan und Baschkirien noch in die EU aufzunehmen. Da sollen dann die "Fachkräfte" herkommen, weil zu den Löhnen sich sonst keiner hergibt.
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30.06.2011 13:23 Uhr von Bluti666
 
+22 | -0
 
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Jaja, die Wirtschaft boomt Merkt nur keiner was von!
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30.06.2011 13:27 Uhr von kulifumpen
 
+22 | -0
 
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8-10 Mio. Arbeitslose sicher nicht aber 8-10 Mio. unterbezahlte und im niedriglohnsektor beschöäftigte, bei denen das geld nicht zum überleben reicht.

Die ewige lüge dann noch mit den fachkräften. Die firmen wollen lediglich nicht bezahlen, was eine entsprechende fachkraft fordert. naja volksverdummung aller feinster güte.

bzgl. der ärzte: sollen sie die virhanden ärzte in den städten aufs land verschieben, hier in berlin kannst du keine 10m laufen ohne eine arztpraxis zu sehen.

[ nachträglich editiert von kulifumpen ]
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30.06.2011 13:37 Uhr von Fanat1k
 
+17 | -0
 
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Volksverarsche: Die Wahrheit ist doch, Deutschland ist mittlerweile ein Auswanderungsland. Zumindest für ethnisch Deutsche Facharbeiter.
In Bezugnahme auf einen Bericht vom DIW, haben wir jährlich Auswanderungsstatistiken im sechsstelligen Bereich was hochqualifizierte Facharbeiter betrifft.
Im Gegenzug werden immer mehr niedrig bis überhaupt nicht Qualifizierte Personen importiert. Damit betreiben die Konzerne Lohndumping, kein Wunder bei der auf maximalen Profit ausgelegten Firmenmentalität.
Willkommen im globalisierten Kapitalismus. Der bedeutet nämlich, das einige Wenige reich werden und im selben Atemzug immer mehr Menschen katastrophal verarmen.
Das ist in anderen Worten moderne Sklaverei.
Das ganze System funktioniert einfach nicht mehr und es ist nur eine Frage der Zeit, bis bei uns die Unruhen uns Strassenkämpfe ausbrechen werden!

[ nachträglich editiert von Fanat1k ]
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30.06.2011 13:42 Uhr von xCheGuevarax
 
+18 | -0
 
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Firmen wandern aus: Hausmeister haben zwei Grundschulen zu betreuen, alles wird teurer, ein Euro Kräfte und viele andere werden aus der Statistik gerechnet und die Wirtschaft boomt. Ja ne ist klar. Wenn die mal die 50 jährigen einstellen würden, oder berufsanfänger, dann würden auch nicht mehr so viele fehlen. Die einzige Branche die boomt, ist die Zeitarbeit

[ nachträglich editiert von xCheGuevarax ]
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30.06.2011 13:56 Uhr von ohne_alles
 
+15 | -0
 
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Die Geldbörsen der Aktionäre boomen, die Verlogenheit der Medien boomt, die Angst vorm Jobverlust boomt, alles wie immer.
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30.06.2011 14:15 Uhr von Yasuo
 
+1 | -8
 
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@no_trespassing: die zahlen stimmen, denn es werden nur Arbeitsfähige Menschen gezählt und nicht die, die noch zur Schule gehen, die eine schulische Ausbildung machen, die schon "zu alt" sind, die Krank sind usw...
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30.06.2011 14:15 Uhr von marcel385
 
+9 | -0
 
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bin mal gespannt, wie es in einiger zeit bei den pflegeberufen aussehen wird. das ist ja fast DER bereich, bei dem man eigl nicht genug personal haben kann. auch ausländische fachkräfte werden da nicht zwangsläufig besserung schaffen, denn vielen angehörigen ist es wichtig, das die pfleger/innen, perfektes deutsch sprechen.

und ungelernte bzw 1euro-jobber helfen da auch nicht weiter, denn diese könnte man höchstens im bereich der sozialen betreuung bzw reinigung einsetzen.

daraus folgt: die derzeitigen pflegekräfte haben ein enormes pensum zu bewältigen. mit blick auf die zukunft kann man da nur sagen, das dies nicht besser wird, eher schlimmer. die anzahl der pflegebedürftigen wächst schneller als die anzahl der pflegekräfte. im endeffekt wird alles immer mehr zur "massenabfertigung". diejenigen, die in der pflege arbeiten, werden bestimmt bestätigen können, das dies in vielen einrichtungen bereits jetzt schon so ist.
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30.06.2011 14:22 Uhr von mueppl
 
+7 | -0
 
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mhhh >>Besorgniserregend sei außerdem der Mangel an Fachkräften...<<

Wenn der Mangel an Fachkräften so hoch wäre, wären die Arbeitgeber bereit, diesen Mangel finanziell zu kompensieren. Ist doch klar, dass Mangeware teurer ist als Massenware.
Tun sie das? Nein, ergo kann der Mangel nicht so hoch sein.
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30.06.2011 14:43 Uhr von ZzaiH
 
+12 | -0
 
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die einleitung sagts doch schon: "Glaubt man den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit"

_ENDE_
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30.06.2011 15:12 Uhr von Hawk74
 
+2 | -4
 
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Fachkräftemangel: Ich kann nur von der Firma sprechen wo ich arbeite... wir suchen seit 1,5 Jahren 6 (!) neue Dipl.Ing (Bereich Service/Support). Reisebereitschaft, Englisch,... und wirklich gute Bezahlung. Es ist nichts zu finden !! Habe das auch nicht glauben können ... aber ich sehe das ja mit eigenen Augen. Wir haben jetzt 2 Leute gefunden ... mal sehen.

Bis dann...
HAWK
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30.06.2011 16:03 Uhr von Klecks13
 
+6 | -0
 
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In Deutschland: fehlen vor allem hochqualifizierte Fachkräfte.

Wenn einerseits auf die rund 10.000 Studienplätze für Medizin Deutschland seit Jahren im Schnitt 35.000 Bewerber kommen, andererseits aber Ärztemangel herrscht, sollte man sich überlegen, woran das liegen könnte... An der Bezahlung? Oder den 36-Std.-Schichten? Niieeee! Wahrscheinlich ist es die gute Luft in der Schweiz und in Dänemark ;-)
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30.06.2011 17:37 Uhr von Sabamos
 
+1 | -0
 
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@ mueppl: ??? ich weiss ja nicht wo du arbeitest aber der Mangel ist spürbar und es wird kompensiert wo es nur geht !

Habe selber gerade einen neuen Job innerhalb meiner Firma angenommen, die eigentlich für einen Fahrzeugbauingenieur ausgeschrieben war.

Da es aber viel zu wenig Bewerber gibt, wurde diese Stelle schon weitaus höher bezahlt ausgeschrieben als üblich - da andere noch besser zahlen, hat man niemanden gefunden und jetzt habe ich als Wirtschafsingenieur die Stelle bekommen.

Als Ingenieur kann man es sich zur Zeit aussuchen wo man arbeiten will und bei den Gehaltsverhandlungen ist man deutlich im Vorteil !

Ich kann HAWK nur zustimmen - von mir ein Plus !

[ nachträglich editiert von Sabamos ]
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30.06.2011 18:14 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -0
 
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Man schaue sich mal die Stellenanzeigen an: und kann oft genug nur mit dem Kopf schütteln. Irgenwie trennen sich die angebotenen Jobs in 3 große Gruppen: --Hochqualifizierte Jobs,deren Bedingungen kein Aas erfüllen kann oder die für die geforderten Kenntnisse viel zu mies bezahlt werden. Gruppe 2 sind die ganzen Jobs,die sich kein Mensch wirklich freiwillig antun will,weil hier oft genug am Rande der Legalität gearbeitet oder das ganze unternehmerische Risiko auf den Arbeitnehmer abgewälzt wird. Zum Beispiel als Call Center Agent Outbound (d.h. Telefonmarketing) oder als "Weinbotschafter",wo man dann alten Leuten teure Weinabos andrehen soll. Gruppe 3 sind die vielen Minijobs, je nach Gegend vornehmlich in der Gastronomie. Da "darf" man dann im Extremfall für 400€ im Teildienst 2x täglich bis zu 50km zur Arbeit fahren oder eben die Zwischenzeit unbezahlt irgendwo rumgammeln.
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30.06.2011 18:15 Uhr von sicness66
 
+4 | -0
 
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Jedes mal: wenn ich diese Zahlen lese, ist es wie beim Kabarett. Man weiss nicht ob man laut lachen oder weinen soll. Die Wirtschaft boomt: Bei preisbereinigten 1,5% Wachstum zum Vorquartal und der derzeitigen Konsolidierung der Rezession zu 2008 weiss man schon gar nicht mehr wohin mit der ganzen Kohle...

Ich weiss auch wo die Fachkräfte sind: Entweder sind sie gegangen oder hängen in einem schlechtbezahlten (wenn überhaupt) Praktikum fest weil die Jobvoraussetzungen Bestnoten, inklusive 3 Jahre Berufserfahrung und drei Sprachen verlangt haben...
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30.06.2011 20:20 Uhr von internetdestroyer
 
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Faaachkräfte gibt es genug, nur will keine Fachkraft zu einem Dumping-Preis angestellt werden. Würden vernünftige Löhne gezahlt hätte man den angeblichen Fachkräftemangel auch beseitigt.
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30.06.2011 20:23 Uhr von internetdestroyer
 
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@Yasuo "die zu alt sind!" Mit 58????
Bedenke die Leute sollen dank unseren Volksverdrehern bis 67 arbeiten. Wie soll das möglich sein, wenn man mit 58 für den Arbeitsmarkt zu alt ist.

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