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USA: Forscher stirbt unerklärlicherweise an der Pest - Ursache nun gefunden

Der amerikanische Mikrobiologe Malcolm Casadaban forschte in seinem Labor an einem Pest-Stamm und erkrankte daran so stark, dass er an einer Pestsepsis starb.

Der Forscher arbeitete jedoch mit einem abgeschwächten Stamm der Bakterien, so dass der Tod des Wissenschaftlers rätselhaft blieb. Nun haben Kollegen herausgefunden, woran der 60-Jährige letztendlich gestorben ist.

Casadaban hatte kurz vor seinem Tod einen sehr hohen Eisenwert in seiner Leber. Der Mikrobiologe litt an einer Hämochromatose, wovon er offenbar nichts wusste. Dies führte dazu, dass die Pest dem Arzt etwas anhaben konnte, obwohl die Laborsicherheit dies normalerweise verhindert.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Forscher, Forschung, Ursache, Labor, Pest
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2011 11:22 Uhr von game130
 
+5 | -23
 
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30.06.2011 11:45 Uhr von jens3001
 
+48 | -2
 
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Naja: Wenn die Laborsicherheit verhindert das der Pesterreger ihm etwas anhaben kann, bedeuted das normalerweise doch, dass der Erreger gar nicht erst in seinen Körper kann, oder?

Also z.B. durch Schutzanzüge, Reinigung, Luftschleusen, Luftfilterung, etc.

Wenn er ein körperliches Problem hatte und der geschwächte Erreger ihn deswegen töten konnte, bedeuted es aber der Erreger ist irgendwie in seinen Körper gelangt.

Hat also da nicht das Schutzsystem versagt?
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30.06.2011 11:55 Uhr von Boron2011
 
+10 | -21
 
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30.06.2011 12:02 Uhr von elenath
 
+12 | -0
 
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@jens2001: Hier wurde ein sog. "attenuierter" Stamm- also abgeschwächt in bezug auf die Infektionsfähigkeit - benutzt. Dieser muss lediglich in einem Labor der Sicherheitsstufe 2 gelagert/bearbeitet werden.

Sicherheitsstufe 2 bedeutet: Handschuhe wie Laborkittel sind zu tragen und die Bakterienkulturen sind in normalen, mikrobiologischen Werkbänken zu bearbeiten. Hier eine generellt Übersicht der Schutzstufen: http://de.wikipedia.org/...

Die Infektion kann in dieser Umgebung leicht passiert sein. Eine gelöste Pipettenspitze fällt in die Bench und ein Tropfen spritzt ins Auge (als Beispiel), und schon hätte man die abgeschwächten Erreger aufgenommen.
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30.06.2011 13:01 Uhr von Sarein
 
+4 | -12
 
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nehme mal an es war ein unfall der nicht: hätte passieren dürfen und jetzt wird mal wieder alles vertuscht
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30.06.2011 13:07 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -2
 
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ich finde eher rätselhaft, dass überhaupt eine infektion möglich war. normalerweise tragen die forscher bei sowas doch ´n schutzanzug, oder?
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30.06.2011 13:41 Uhr von vorhaengeschloss
 
+10 | -1
 
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@Boron2011: Wo steht was davon, dass er für Militär und Co. geforscht haben soll?
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30.06.2011 13:43 Uhr von killerkalle
 
+2 | -7
 
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WAS forscht er denn da: ich dachte die werden ultrasicher aufbewahrt um bei einem erneuten "inszenierten" Ausbruch Gegenmittel etc herzustellen ? Was hantieren die denn damit überhaupt rum ? Sowas gehört in Fort Knox das steht eh leer ...
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30.06.2011 13:51 Uhr von xCheGuevarax
 
+9 | -0
 
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geile Überschrift: Unerklärlich aber gelöst :-)
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30.06.2011 14:08 Uhr von Boron2011
 
+6 | -6
 
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@vorhaengeschloss: Ich habe nicht gesagt dass dieser Mann in irgendeiner Form militärische Forschung betrieben hat. Ich habe nur militärische Forschung an Pest, Pocken, Anthrax etc. verurteilt.

Die Pest gilt offiziell als ausgestorben. Wozu wird dann geforscht? Dass Proben sicher verschlossen aufbewahrt werden müssen für den Fall dass eine derartige Krankheit irgendwann nochmal auftauchen sollte kann ich nachvollziehen, jede weitere Forschung kann ich aber nicht nachvollziehen.

Im Fall Anthrax vor einer Weile wurde nachgeforscht woher die Erreger stammten. Es kam dabei heraus dass Proben aus militärischen Forschungsanlagen in den USA (Beispiel: Fort Detrick) wie auch in Südafrika an zivile Forschungsanlagen weltweit ausgegeben wurden.

Vielleicht ist mein Kommentar von oben JETZT eher nachvollziehbar.

[ nachträglich editiert von Boron2011 ]
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30.06.2011 16:22 Uhr von jens3001
 
+6 | -2
 
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Elenath: Danke für die Aufklärung, wusste ich nicht.


@Boron2011:

"Die Pest ist auch heute noch nicht besiegt: Von 1978 bis 1992 meldete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1451 Todesfälle in 21 Ländern. In den USA gab es beispielsweise 1992 dreizehn Infektionen und zwei Todesfälle."

Quelle: http://de.wikipedia.org/...

Setzen, 6 haben!
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30.06.2011 17:56 Uhr von netgerman
 
+0 | -6
 
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@Autor: und hätte der Depp sich vor´s Auto geschmiessen wäre er dann auch an der Pest gestorben?
RTL oder BlödZeitung News ... 200 faches MINUS!
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30.06.2011 21:47 Uhr von vorhaengeschloss
 
+9 | -0
 
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@Boron2011: Ich zitier Dich mal:

"... Pech für ihn. Wer für Militär und Co. an totgeglaubten Krankheiten rumforscht und offensichtlich dazu noch ungeschützt hat es nicht besser verdient."

Klingt im ersten Moment so als würdest Du annehmen dass er fürs Militär rumgeforscht hat.
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01.07.2011 18:19 Uhr von Hanno63
 
+1 | -0
 
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was ist dabei nun eine "New´s wert.?? nichts: "Wer mit dem Schwert umgeht ,..der wird auch durch das Schwert umkommen.."

uralter Spruch = Bibel.?

Aber auch wahr.
Wer mit Strom umgeht ist in Gefahr auch dadurch umzu kommen.
Und wer "Pest-Bakterien" bearbeitet , ..der kann auch dadurch umkommen.
Das war immer schon so und was ist nun der Sinn der New´s ??

Immer von den selben Typen wird als : Jagd auf Punkte für News,... immer wieder wie hier, ... abgestaubt.
sinnlose Sachen mal schnell in die Menge geworfen ,....:
es gibt ja Punkte.

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